Wer befürchtet, bald vollends in der täglichen Spamflut zu ersticken, sollte sich einmal Eleven Expurgate anschauen:
Um diesen Service nutzen zu können, muss Ihr E-Mail-Provider die Möglichkeit anbieten, ankommende E-Mails direkt an eine andere E-Mail-Adresse weiterzuleiten. Die meisten E-Mail-Provider bieten diese Option an. Zudem benötigen Sie einen zweiten, bislang möglichst ungenutzten E-Mail-Account (kein Alias des ersten Accounts!), an den Ihre geprüften E-Mails gesendet werden können und über den Sie zukünftig Ihre E-Mails abrufen (Eleven.de)
Für Privatanwender ist der Service kostenlos. Ich habe den Dienst getestet und bin sehr zufrieden: So gut wie alle Spam-Emails wurden gefiltertet und keine einzige erwünschte Mail falsch eingeordnet. Der Vorteil gegenüber clientbasierten Filterprogrammen wie Cloudmark oder Spamfighter: Die Spamnachrichten müssen nicht mehr heruntergeladen werden, da man die entsprechenden Mails an einen weiteren Emailaccount schicken kann (den man dann hin und wieder zur Kontrolle abfragen kann). Wer seine Mails beispielsweise unterwegs via GPRS / UMTS abruft, spart auf dieser Weise bares Geld.
Der Stern hat diese Woche eine schöne Titelstory: Made in Germany – wir sind besser, als wir glauben.
Trotz Arbeitslosigkeit und Reformstau: Es gibt auch ein erfolgreiches Deutschland. Das ist Weltmeister beim Export, Europameister beim Erfinden, Werkstatt hervorragender Fachleute. “Made in Germany” hat die Chance auf neue Blüte – dank alter Tugenden. (Stern.de)
Schön, dass die Medien auch mal die positiven Aspekte Deutschlands betrachten – gejammert wurde lange genug und irgendwelche Studien, in denen Deutschland schlecht abschneidet, findet man wohl immer.
Chefredakteur Andreas Petzold im Editorial:
Mittlerweile nimmt das Ausland die “German angst” vor der Zukunft nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis. Denn die Leistungen der Deutschen sind in Wirklichkeit besser als ihre Stimmung – man muss nur ein wenig genauer hinschauen.
Wie kann man die Idee einer TV-Kampagne erfolgreich im Internet fortführen und mit viralen Elementen verknüpfen, damit die Werbung nicht weggeklickt, sondern weitergeleitet wird? So: Can you flick it?
Veröffentlicht am 16. Juni 2004 | Kategorie: Allgemein |
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