Multimillionär allein dank T-Shirts

Würden Künstler tatsächlich am Hungertuch nagen, wenn sie keine CDs mehr verkaufen würden? Zumindest was Ozzy Osbourne betrifft, darf das doch bezweifelt werden – der ist nämlich Multimillionär allein dank T-Shirts (Spiegel Online).

Bag Borrow or Steal: Die Handtaschen-Flatrate

Das Geschäftsmodel des amerikanischen DVD-Verleihservices Netflix wurde mittlerweile von Unternehmen wie inVDeo oder Netleih erfolgreich nach Deutschland importiert. Die Firmen bieten “DVD-Flatrates” an, mit denen man für eine monatliche Pauschale (fast) so viele DVDs ausleihen kann, wie man möchte. (Eine Übersicht dieser Services gibt es übrigens unter www.dvd-verleih-vergleich.de.)

Die Idee funktioniert aber nicht nur mit DVDs: In Amerika ist mit Bag Borrow or Steal ein Unternehmen gestartet, das dieses Modell auf Handtaschen übertragen hat (via Engadged). Ich glaube bin mir sicher, dass diese Idee funktionieren wird.

Sponsored Links: Steht ein Versorgungsengpass bevor?

Intern.de hat heute eine interessante Meldung zum Thema Suchmaschinen-Marketing veröffentlicht:

Suchmaschinen leiden nach Meinung der New York Times unter einem Problem: Sie können die Nachfrage nach Werbeplätzen kaum mehr bewältigen. Ein Versorgungsengpass steht bevor.

Die Zeitung stützt sich bei dieser Angabe auf einen Vorabbericht des Marktforschers NielsenNetRatings, wonach die Nachfrage der Werbekunden weitaus schneller wächst als das von den Suchmaschinen gelieferte Angebot an Werbeoberflächen. Nach Einschätzung des Forschungsberichts wird dies bald zu einem Engpass und zu einem Preisanstieg der Werbeeinblendungen führen, sollten die Suchmaschinen nicht in der Lage sein, die “Versorgungslage” zu verbessern.

Intern.de: www.intern.de/news/5836.html”>SuMa-Werbung zu erfolgreich

Google AdSense mit Suchfunktion

Google hat vor kurzem sein Werbeprogramm AdSense um eine schöne Funktion erweitert: Mit dem Feature Websearch können Websitebetreiber in ihre Seite ein Suchformular einbinden, mit dem Besucher die jeweilige Seite durchsuchen können. Die Ergebnisseite kann dem Layout der eigenen Website angepasst werden.

Software für die Foto-Verwaltung: Picasa

Auf meiner Festplatte schlummern mittlerweile mehrere hundert Fotos, weshalb ich mich nach einem Tool für die Foto-Verwaltung umgesehen habe. Fündig geworden bin ich im Webmaster Blog – Thomas erwähnt dort die Software Picasa, die kürzlich von Google aufgekauft wurde und seitdem kostenlos erhältlich ist. Besonders gut gefallen mir folgende Features:

- Die Fotos werden chronologisch in einer Timeline angeordnet.
- Es gibt eine Red-Eye Funktion, mit der problemlos rote Augen korrigiert werden können.
- Die größe der Vorschaubilder kann stufenlos eingestellt werden.
- Die Suchfunktion ist ebenfalls praktisch (zumindest dann, wenn man die Fotos mit Keywords hinterlegt hat).

Download: Picasa (3,6 MB )

RSS-Reader für das Handy

Wer auch unterwegs auf seine Lieblingsblogs nicht verzichten will, sollte sich mal den kostenlosen RSS-Reader mReader anschauen. Auf dem Nokia 6230 läuft der Reader einwandfrei, sogar der Import von OPML-Dateien ist möglich.

Die Ratte unter den Domaintools

Praktisch: Die Domainratte prüft nicht nur, ob eine Domain noch frei ist, sondern liefert gleichzeitig u.a. Informationen zur Linkpopularität, Suchmaschinenwerbung und stellt eine Markenrecherche an (gefunen im Webmarketingindex von Sascha Langner).

Coming up next: Life-Caching

Der Werbeblogger liefert heute wieder einen sehr empfehlenswerten Link:

Das Magazin www.trendwatching.com betrachtet das Phänomen “Life-Caching“, also das digitale Abspeichern der eigenen Lebensgewohnheiten und Sammlerleidenschaften, mal genauer. Auch die Einflüsse auf die Werbebranche kommen dabei nicht zu kurz. (via Adrants.com)

Das Wikipedia-Prinzip für Suchmaschinen (und für Handesplattformen?)

Aus dem Golem.de-Interview mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales:

Golem.de: Können Sie mir zum Schluss noch etwas über Ihr neues Projekt Wikia verraten?
Wales: Nein. Das ist zwar kein Geheimnis, aber noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Golem.de: Welche Idee steckt denn hinter diesem Geheimnis?
Wales: Die Idee ist es, das Wikipedia-Prinzip auf Suchmaschinen anzuwenden. Wenn man bei Google etwas sucht, findet man all diese schrecklichen Seiten. Auch wenn sie gute Arbeit leisten, habe ich das Gefühl, es müsste einen Weg geben, dass Leute gemeinschaftlich den Suchroboter kontrollieren und so den Suchindex beeinflussen können. Es gibt da aber viele Hürden zu überwinden, denn anders als im Enzyklopädie-Geschäft gibt es hier viele finanzielle Anreize, die Suchergebnisse zu verfälschen. Es ist also eher ein Experiment, über das ich nachdenke.

Es gibt eine freie Enzyklopädie, ein freies Betriebssystem, freie Bücher – wieso gibt es eigentlich noch keine freie Handelsplattform im Internet? Ein Open Source / P2P-Ebay?

Wer benutzt schon die Suchfunktion von Windows?

Eigentlich merkwürdig: Ich suche täglich mit Google nach Informationen, aber wenn ich Dateien auf meinem Rechner suche, klicke ich mich doch eher durch dutzende von Ordnern: Die Suchfunktion von Windows ist zu langsam, zu versteckt und einfach zu schlecht. Mit Longhorn soll sich das ändern. Dateiordner könnte man mit einem “Google PC” eigentlich auch ganz abschaffen, meint Martin:

Alles wird indiziert und für eine schnelle Suche verfügbar gemacht. Natürlich kann man dann immer noch Dokumente in Ordnern ablegen. Aber für viele Fälle wird das gar nicht mehr nötig sein. Um ein Dokument zu speichern, drückt man nur noch einen Knopf, tippt ein paar Schlagwörter ein und fertig. Der Google-PC findet alles wieder.

(E-Business Weblog: Der Google PC)