Das Wikipedia-Prinzip für Suchmaschinen (und für Handesplattformen?)

Aus dem Golem.de-Interview mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales:

Golem.de: Können Sie mir zum Schluss noch etwas über Ihr neues Projekt Wikia verraten?
Wales: Nein. Das ist zwar kein Geheimnis, aber noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Golem.de: Welche Idee steckt denn hinter diesem Geheimnis?
Wales: Die Idee ist es, das Wikipedia-Prinzip auf Suchmaschinen anzuwenden. Wenn man bei Google etwas sucht, findet man all diese schrecklichen Seiten. Auch wenn sie gute Arbeit leisten, habe ich das Gefühl, es müsste einen Weg geben, dass Leute gemeinschaftlich den Suchroboter kontrollieren und so den Suchindex beeinflussen können. Es gibt da aber viele Hürden zu überwinden, denn anders als im Enzyklopädie-Geschäft gibt es hier viele finanzielle Anreize, die Suchergebnisse zu verfälschen. Es ist also eher ein Experiment, über das ich nachdenke.

Es gibt eine freie Enzyklopädie, ein freies Betriebssystem, freie Bücher - wieso gibt es eigentlich noch keine freie Handelsplattform im Internet? Ein Open Source / P2P-Ebay?

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