BBC iCan: Neue Impulse für bürgerschaftliches Engagement

Die BBC-Sendegruppe hat in England mit BBC iCan eine interessante Plattform gelauncht:

Das iCan-Projekt hat laut seinen Machern den Anspruch, ein komplexes und engagiertes Beispiel sozialer Software zu schaffen, das den gesamten Prozess individueller politischer Aktivierung unterstützt. Konkret heißt das beispielsweise: Wer sich dafür einsetzen will, dass die örtliche Stadtbücherei endlich erweitert wird, der findet über BBC iCan alle Mittel, die er braucht, um mit Gleichgesinnten den nötigen politischen Druck auf die Verantwortlichen auszuüben. (Onlinejournalismus.de: BBC iCan - Kann Deutschland auch?)

Im Grunde also eine Art “openBC für die politische Bürgerbeteiligung”, getragen von einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Dabei werden auch crossmediale (What a Buzzword!) Effekte genutzt: Die BBC berichtet im TV-Programm über iCan-Aktionen und umgekehrt können TV-Berichte Anlass für Projekte auf iCan sein.

Die Idee gefällt mir gut: Plattformen wie openBC oder LinkedIn eignen sich hervorragend, um Menschen mit bestimmten Fähigkeiten, Interessen oder Kontakten zu finden und gemeinsame Aktionen zu planen - enormes Potential für soziale und politische Angelegenheiten (und wahrscheinlich eine sinnvolle(re) Verwendung der GEZ-Einnahmen).

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