Sie haben die Wahl:

( ) Das Jahr wird gut
( ) Das Jahr wird schlecht

(Aus: brand eins Januar / Februar 2005, Cover).

In diesem Sinne wünsche ich allen Leser/innen einen guten Rutsch! Dabei sollten wir nicht vergessen, dass nicht alle Menschen die Wahl haben. Deshalb: Spenden! Sofort.

Für mich war 2004 ein gutes Jahr. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt, eine schöne Wohnung in Büro-Nähe gefunden und mich mit spannenden Themen und Projekten beschäftigt. 2005 wird noch spannender werden. Und falls wir uns noch nicht kennen: Schreibe mir doch mal wer Du bist oder verwende die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag. Schamlose Eigenwerbung ist dabei ausdrücklich erlaubt ;-)

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Kabel Deutschland ist Gewinner des Tages

“Gewonnen” hat Kabel Deutschland anscheinend eine redaktionelle Erwähnung in der Rubrik “Gewinner des Tages” der BILD-Zeitung – dort war nämlich gestern folgendes zu lesen:

Er macht das Fernsehen in Deutschland wieder spannend: Manuel Cubero (41), Vizepräsident Digital TV bei Kabel Deutschland, bringt 30 neue Sender auf unsere Bildschirme! Für nur 9 Euro/Monat können Kabelnutzer die neuesten Hollywood- und Disney-Streifen sehen. Dazu Doku-Filme, “Playboy-TV” und “BibelTV”. BILD meint: Besser als ständige Wiederholungen!

Christoph Schultheis kommentiert diese “redaktionelle Berichterstattung” (alle seriösen Journalisten mögen mir diese Bezeichnung verzeihen) gewohnt treffend im BILDblog: Unbezahlbare Berichterstattung.

Die WirtschaftsWoche bloggt

Die Verlagsbranche entdeckt die Blogosphäre: Stefan Baron ist Chefredakteur der WirtschaftsWoche und hat heute ein eigenes Blog auf Blogg.de gestartet: Standpunkt. Weitere Redakteure von der Wirtschaftswoche waren schneller und bloggen bereits seit einigen Tagen. Eine Übersicht gibt es hier. (Via Lummaland)

Der Jamba-Kurs ist bei Jamba angekommen

…und Klaus Eck hat ein Interview mit Tilo Bonow, Director Corporate Communications & Public Affairs bei Jamba. Dort scheint man im Umgang mit Weblogs etwas ratlos zu sein:

Klaus Eck: Wie stehen Sie zu den Vorwürfen?

Tilo Bonow: Die Vorwürfe werfen keine neuen Kritikpunkte an unserem Unternehmen auf. In Foren und Newsgroups gab es das immer mal wieder. Überwiegend ist die Kritik von fehlender Sachkenntnis, Populismus und Neid geprägt. Manche Blogger legen es anscheinend einfach auf Krawall, anstatt auf eine kontroverse Diskussion, die alle Seiten einbezieht, an.
Dabei stellt sich für einen Pressesprecher die Frage, ob und wie er darauf reagieren soll. Schließlich kann er nicht jeden einzelnen Blogger ansprechen. Anders sieht es bei Multiplikatoren und Journalisten aus, mit denen man über die Sache diskutieren kann.

Wie Jamba reagieren könnte / sollte, steht allerdings ebenfalls in Weblogs, zum Beispiel hier:

So etwas kann man aber nicht als Plan-B im Katastrophenfall aus der Schublade ziehen. Ein Unternehmen, dass sich für PR-Gaus im Zeitalter des Internets wappnen will, muss langfristig Kommunikationswege aufbauen, authentische Kommunikation einüben und Reputation aufbauen. Die Aussagen eines Unternehmens, das stets nur Werbung und Geschwurbel absondert oder gar die eigene Meinung unter falscher Flagge öffentlich macht, wird in der Krise niemand glauben, auch, wenn jedes einzelne Wort wahr wäre.

(Notizen aus der Provinz: Lehren aus der Jamba-Story – für Blogger und Unternehmen.)

Stattdessen glaubt (hofft?) Tilo Bonow, dass “die Kritik in der Öffentlichkeit vermutlich gar nicht richtig wahrgenommen” wird.

Fakt ist: Jeder (potentielle) Kunde, Journalist oder Bewerber, der nach Jamba googelt, wird auf den Jamba-Kurs aufmerksam werden. Die W&V kommentiert die Geschichte übrigens treffend mit Jamba-PR läuft aus dem Ruder. Mehr dazu gibt es auch bei Martin Röll: Jamba oder das Ernstnehmen des Internets

Nachtrag: Mittlerweile (?) scheint Jamba Weblogs aufmerksam zu verfolgen – Martin Röll wurde nach seinem Eintrag von Tilo Bonow angerufen.

Der Jamba-Kurs ist in den Suchmaschinen angekommen…

Heute schon nach “Jamba” gegoogelt? Den Jamba-Kurs gibt es direkt auf Position 3 in den Suchergebnissen. Siehe auch: Der Jamba-Kurs und die Folgen… Diese Story wird sicherlich in die Geschichte des Weblog-Marketing eingehen…

Billigmarke von T-Online heißt Congster

Heise.de berichtet, dass die geplante Billigmarke von T-Online Congster heissen wird. Na, das klingt doch auch richtig schön billig…

Der Jamba-Kurs und die Folgen…

Mal wieder ein Beitrag aus der Rubrik “Märkte sind Gespräche“:

Auf Spreeblick.de gibt es einen Jamba-Kurs, der in den letzten Tagen in etlichen Weblogs die Runde gemacht hat und sich sicherlich auch bald in den Google-Ergebnissen wiederfinden wird. In dem Text werden die Geschäftspraktiken von Jamba kritisiert. Der Artikel ist amüsant – die Kommentare zu diesem Artikel sind aber fast noch lustiger. Dort schreibt ein “Jambafan” zum Beispiel folgendes:

Wenn der Pöbel nix zu meckern hat, ist er krank! Ich muss meinen Vorrednern Recht geben, Ihr seid doch nur Neidisch. [... ] Und noch etwas NICHT GENUTZTE ABOS werden von Jamba erstattet.
Das würden geldgeile Leute doch nie tun.
Ich finde Jamba gut, weil sie Arbeitsplätze schaffen (Harz IV lässt grüßen) Und so schlecht sind die Verträge gar nicht.

Weitere Kommentare in dieser Form gibt es von Usern mit den Namen Schnuppel, Martina, huhu, Jacky, essentials, by the way und Goldelse. Zuvällig stammen alle positiven Kommentare laut dem Autor des Blogs von der gleichen IP. Und zufällig gehört diese IP VeriSign. Und zufällig hat VeriSign Jamba kürzlich übernommen.

Siehe auch Artikel 20 Blog: Jamba Masche kindgerecht erklärt und kindisch kommentiert

UMTS-Tarife sind da – ein Buchstabe fehlt noch

Die neue UMTS-Tarife sind da. Und weil die UMTS-Lizenzen so teuer waren, muss jetzt schon an den Buchstaben gespart werden:

UMTS-Tarife sind da

(Via Werbeblogger / Agenturblog.de / IT&W)

Studie: Legale Musik-Downloads sind zu teuer

Chip.de: Studie: Legale Musik-Downloads sind zu teuer

Warum braucht man eine Studie, um herauszufinden, dass 1,29 Euro für eine heavily DRMed WMA-Datei, die ich noch nicht einmal auf meinem MP3-Player abspielen kann, zu viel ist?

Preise für Sponsored Links ziehen an: Bis zu 19 Dollar pro Klick

Die Preise für Keywords im Suchmaschinen-Marketing sind innerhalb kürzester Zeit in die Höhe geschnellt. Für bestimmte Schlagwörter oder Wortgruppen werden in den USA mittlerweile bis zu 19 Dollar pro Klick bezahlt, berichtet das Branchenportal AdAge.com.

Mehr dazu bei werbeanzeige.de: Preise für Sponsored Links ziehen an: Bis zu 19 Dollar pro Klick

Siehe hierzu auch mein Beitrag im Weblog IT Frontal, für das ich seit einigen Tagen als Gastautor schreibe: Astronomische Preise für Sponsored Links