Ralf Hanselle in der Netzeitung über den neuen deutschen Politpop à la Wir sind Helden:
Während man mit gut dotierten Plattenverträgen Teil des Systems ist, tut man unverdrossen so, als würde man es von Außen aufmischen.
Netzeitung / Voice of Germany: Selbstgefühl gegen das Marketingkalkül
Die Verlagsgruppe Handelsblatt sucht eine/n Online-Redakteur/in, die/der unter anderem für die Betreuung von Kooperations- und Werbepartnern zuständig sein wird (via notebook | online journalismus).
Wie problogger.net berichtet, sind in den letzten Stunden vereinzelt AdSense-Anzeigen mit kleinen Icons aufgetaucht. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

(Gesehen auf Greenhybrid.com)
Siehe auch: Google AdSense goes branding
Nike bietet in den USA die Möglichkeit an, sich seine “eigenen” Turnschuhe erstellen zu lassen. Auf die Schuhe kann man sich zum Beispiel seinen Namen oder ein Lebensmotto drucken lassen. Das Wort “Sweatshop” will Nike aber lieber nicht unterhalb des Swoosh-Zeichens gedruckt sehen:
Warum Jonah H. Perettis Turnschuhe nicht »Sweatshop« heißen. Eine Dokumentation aus dem Internet
(Via Max Zorno: Supermarken mit outgesourcter Produktion: Alles nur Fassade?, Kommentare)
…naja, die Überschrift ist vielleicht etwas reißerisch. Trotzdem sehr interessant, was Nico Lumma heute verkündet:
Blogg.de und koeln.de haben eine Kooperation für Weblogs in der Region Köln gestartet: weblogs.koeln.de.
Das Handelsblatt schreibt über die viralen Soldaten von BzzAgent: Werbung nach dem Schneeballprinzip:
Sie nennen sich die Buzz-Agenten und verkörpern eine neuartige Marketing-Spezialeinheit: eine Armee von rund 60 000 Freiwilligen, die für die Firma BzzAgent aus Boston ausschwärmt (buzz). Die Agentur mit der summenden Biene als Logo will durch Mundpropaganda Aufmerksamkeit für bestimmte Marken schaffen.
(Via ConnectedMarketing.de)
Mich würde mal interessieren, ob die auch Werbung für die Tabakindustrie oder für politische Organisationen machen, bzw. machen würden…
Das Image der “großen Bank in Euroland” ist im Keller, wie Spiegel Online berichtet:
Dass ihr Chef beim Normalbürger ein nicht eben strahlendes Image hat, kann der Deutschen Bank noch vergleichsweise egal sein. Viel schwerer für die Bankmanager wiegt: Auch Großkunden sind einer Umfrage zufolge sehr unzufrieden mit dem Geldinstitut.
Lesenswert ist in diesem Zusammenhang ein Artikel auf changeX.de von Ulf D. Posé, Präsident des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft e. V.: Ist der Ruf erst ruiniert…
Zwar ist das Anliegen der Bank, ihren Gewinn steigern zu wollen, legitim, aber Deutsche-Bank-Chef Ackermann erkauft die potenzielle Aktienkurserhöhung, indem er in gleichem Maße den Ruf der Deutschen Bank ruiniert. Er riskiert einiges: Die Grenzmoralkurve zeigt, dass sozialverträgliches Verhalten mit Mehrertrag belohnt wird, gleichzeitig wird sozialunverträgliches Verhalten bestraft. Genau das blüht der Deutschen Bank nun.
(…)
Für den Ethikverband der Deutschen Wirtschaft ist zunächst nichts Unethisches daran zu erkennen, dass ein Unternehmen größte Gewinne mit kleinstem Aufwand zu erwirtschaften versucht. Leider hat Herr Ackermann den Kapitalismus in diesem Fall recht suboptimal realisiert, indem er zwar dafür sorgt, dass die Aktien steigen, jedoch in gleichem Maß der Ruf der Deutschen Bank beschädigt werden kann. Auf diese Weise erstickt sich der Kapitalismus selbst.
In der aktuellen Ausgabe des Beratungsbriefs “eMail Marketing Experts” von Dr. Torsten Schwarz habe ich einen Artikel zum Thema Landing Pages veröffentlicht:
Weiche Landung: Mit Landing Pages aus Besuchern Kunden machen
Online-Marketing sorgt für Traffic auf der Website. Doch wie gewinnt man damit neue Kunden? Landing Pages helfen, aus anonymen Besuchern gezielt echte Leads zu generieren.
Hier gibt es den Artikel als Auszug (PDF). In der gleichen Ausgabe gibt es auch ein Interview (PDF) mit mir.
Unter audible.de kann man sich bis zum 15. Juni ein Audio-Dossier zum Deutschen Werbekongress 2005 der Zeitschrift w&v kostenlos herunterladen (Registrierung erforderlich).
Das Dossier umfasst folgende Beiträge:
- Vertrauen ist besser von Reinhold Rehberger (w&v Nr 45/2004)
- Vertrauen in starke Marken von Martin Bell (w&v 13/2005)
- Online schlägt Print von Thomas Forster (w&v 48/2004)
- Miesepetrigkeit (Leserbrief aus w&v 48/2004)
- Die positive Sicht stärken von Dieter Frey, Professor für Wirtschafts- und
Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Süddeutsche
Zeitung, 4. April 2005)
- Eine Marke ist Vertrauen, Interview mit Reinhard K. Sprenger, Autor und
Managementtrainer (w&v 45/2004)
Audible.de: Vertrauen als Währung. Deutscher Werbekongress 2005
Die Idee des Google Content Blockers ist eigentlich bestechend:
What is Google Content Blocker?
Google’s mission is to organize the world’s advertising for maximum exposure to Web users. Unfortunately, annoying Web content often overwhelms the page, causing many users to become distracted and overlook the ads.
That’s where Google Content Blocker comes in. It effectively blocks all Web site content, leaving only the advertisements.
How does Google Content Blocker work?
After you install Google Content Block, just surf the Web as you normally do. When we find a site that has content, we will block that content so you see only the ads. It all happens automatically, with no effort on your part.
;-)
(Via Dr. Web Weblog)