…die Antwort auf diese Frage dürfte nicht nur für Online-Marketer von Interesse sein. Laut dem Whitepaper “RSS—Crossing into the Mainstream” (PDF-Link), das Yahoo in diesem Monat veröffentlicht hat, sind es im Schnitt 6,6 Feeds. Für die Lektüre dieser Feeds bringen die User 4,1 Stunden pro Woche auf.
Zahlen, die man bei dem Einsatz von RSS als Marketinginstrument im Hinterkopfs behalten sollte, denn das eigene Nutzungsverhalten kann schnell die Sicht auf die Realität trüben…
Ich vermute, dass die Anzahl der User, die täglich etwas von einem Unternehmen hören wollen, eher gering ist – zumindest im B2C-Bereich. Das Frosta-Blog finde ich z.B. gelungen und ich schaue auch gelegentlich rein, aber tägliche Tipps zum Thema Tiefkühlkost in meinem RSS-Reader müssen dann doch nicht sein… Ein wöchentlicher, monatlicher oder jährlicher Newsletter (via Mail oder RSS) mit ausgewählten Beiträgen als Ergänzung zum Weblog macht (nicht nur) unter diesem Gesichtspunkt absolut Sinn.
Johnny schreibt auf Spreeblick.com über den neuen Browser Flock (den man sich unbedingt mal anschauen sollte) und über Marketing 2.0 sehr treffend:
Ein weiterer, unglaublich wichtiger Punkt im Rahmen des “Web 2.0″-Hypes (oder ist es gar kein Hype?) scheint mir die Kunden-Ansprache zu sein. In einer Klarheit und mit teilweise überraschender Transparenz sprechen neuere, Web-basierte Unternehmen ihre Kundschaft an, erklären ihre Produkte und reagieren auf Kritik, dass es eine wahre Freude ist, dabei zuzusehen. Humor ist kein Fremdwort, die Ehrlichkeit geht bis zu Punkten, an denen das Unternehmen klar sagt, dass man bestimmte Antworten einfach noch nicht habe und überhaupt scheint man die Kunden einfach wirklich ernst zu nehmen. Die Tatsache, dass die Grenzen zwischen Produzent und Konsument bis zum Verschwinden verwischen scheint hier kein Satz in einem “Management Paper” zu sein, sondern erfahrungsbasierte Realität. Denn so etwas funktioniert nicht als “Strategie” oder als “CRM-Proposal” in bestehenden Unternehmen mit Marketing- und PR-Abteilungen, die ihre E-Mails noch immer ausdrucken, so etwas funktioniert nur mit Leuten, die das Web kennen und es benutzen. Mit Leuten, die das Web sind.
Spreeblick.com: Flock | Web 2.0
Sascha Langner, Herausgeber des Interent Marketing-Magazins Marke-X.de, hat ein neues Buch veröffentlicht:
Viral Marketing – Wie Sie Mundpropaganda gezielt und Gewinn bringend nutzen (ISBN: 3409142703)
Das Buch liegt mir als Rezensionsexemplar vor und der erste Eindruck ist absolut positiv: Endlich ein (deutschsprachiges) Buch, das nicht nur die theoretischen Grundlagen des Viral Marketing erläutert, sondern auch zahlreiche Case Studies vorstellt. Eine ausführliche Rezension folgt in Kürze auf werbeanzeige.de.
Die Website zum Buch: www.viral-marketing-buch.de
Viral Marketing bei Amazon.de bestellen.
Update: Die Rezension auf werbeanzeige.de ist jetzt online: Sascha Langner: Viral Marketing
Robbie Williams Web-Fanclub “Inner Sanctum” wird künftig £25 pro Jahr kosten. Fans erhalten dafür ein T-Shirt, exklusives Film- und Fotomaterial, Tourtickets eine Woche vor dem Verkaufstart und Zugriff auf “Robbie’s Blog” mit “Diary notes and insight from Robbie and Stephen Duffy” (shop.robbiewilliams.com: Inner Sanctum Subscription).
Warum das interessant ist? Weil es zeigt, dass es für Künstler neben dem Verkauf von CDs (und DVDs, Fanartikel, Tickets..) weitere Einnahmequellen gibt (darüber hatte ich auch schon mal 2003 geschrieben: Tauschbörsen sind nicht nur böse…)
Für die Musikinudstrie könnte es sich lohnen, über diese Möglichkeiten nachzudenken. Und wer weiß – vielleicht verdient man damit dann noch mehr als mit dem Verklagen von Leuten?
Auf ZDNet.com gibt es dazu neue Informationen:
In a few short years, consumers can expect to make telephone calls for free, with no per-minute charges, as part of a package of services through which carriers make money on advertising or transaction fees, eBay’s chief executive said Wednesday.
ZDNet.com: eBay chief foresees free voice calls for all
Hier finden sie den Verschmelzungsvertrag, den gemeinsamen Verschmelzungsbericht der Vorstände der Deutschen Telekom AG und der T-Online International AG sowie den Verschmelzungsprüfungsbericht des Verschmelzungsprüfers.
T-Online: Über uns
Weiter geht es dann auf der Seite Startseite > Investor Relations > Fusion:
Wenn Sie sich für die Verschmelzungsdokumentation (Verschmelzungsvertrag, Verschmelzungsbericht, Verschmelzungsprüfungsbericht) interessieren, klicken Sie bitte hier. Nur diese Dokumentation ist für die Zwecke der Verschmelzung maßgeblich.
Tomy Lorsch von 24/7 Real Media Europe hat im openBC Internet Marketing Forum eine interessante Diskussion angeregt: Web 2.0 oder Bubble 2.0?
Tomy schreibt beispielsweise über einen interessanten Vergleich von Tim O´Reilly:
Web 1.0 Web 2.0
DoubleClick –> Google AdSense
Ofoto –> Flickr
Akamai –> BitTorrent
mp3.com –> Napster
Britannica Online –> Wikipedia
personal websites –> blogging
evite –> upcoming.org and EVDB
domain name speculation –> search engine optimization
page views –> cost per click
screen scraping –> web services
publishing –> participation
content management systems –> wikis
directories (taxonomy) –> tagging (“folksonomy”)
stickiness –> syndication
(oreillynet.com: What Is Web 2.0)
Du bist ein begeisterter User von del.icio.us? Dann solltest Du Dir unbedingt mal Supr.c.ilio.us anschauen – die erste “Social social tagging site tagging”-Website:
Welcome to Supr.c.ilio.us, the World’s First Social Social Tagging Site Tagging Site. This is the place to come to tag all those other tagging sites. Why would you want to do that? Good thing you asked, because we were going to tell you anyway…
Das sind die Top-Tags auf der Seite:
- tagging
- social
- blog
- search
- Web2.0
- AJAX
Wer hätte auch etwas anderes erwartet? ;-) Und wer hats erfunden?
This silliness is the result of late-night work by Eran Globen and Ryan King.
So, genug Tags für heute. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag (hahaha). Via TechCrunch: Web2.0 or Not?
SpinXpress ist ein kostenloses und ziemlich praktisches Programm:
Mit der kostenlosen Software bereiten Sie Inhalte aller Art für den Austausch per Internet vor. SpinXpress fungiert dabei lediglich als eine Art Bindeglied. So bieten Sie mit der Freeware Ihren Freunden und Bekannten bequemen Zugriff auf die entsprechenden Daten – einfach via Webbrowser.
SpinXpress macht lange Dateiübertragungen und das Brennen von Fotos und dergleichen auf CD überflüssig. Nach der Installation der Software müssen Sie sich nur noch kostenlos registrieren. Anschließend genügt es, eine Gruppe für den Dateiaustausch anzulegen und alle Kontakte hinzuzufügen, denen Sie Zugang zu Ihren Multimedia-Datein gewähren möchten.
(Tiscali.de Downloads: SpinXpress)
Und wehe, mir schickt jemand noch mal eine 8 MB große Mail… ;-)
MIVA hat heute interessante Neuigkeiten für Newsletter-Publisher:
Das Performance-Marketing-Netzwerk MIVA hat mit MIVA Mail ein Werbetool vorgestellt, mit dem Publisher Erlöse über E-Mailkampagnen erzielen können.
Mit MIVA Mail können themenbezogenen Pay-Per-Click-Anzeigen in HTML-E-Mails integriert werden.
werbeanzeige.de: MIVA launcht Pay-Per-Click-Lösung für Newsletter