Social Network für Christen (Beta)

Rebecca Lieb schreibt auf ClickZ.com über Social Networks:

My favorite (this week) is ChristianVibes.com because when I checked out the site, featured on the homepage was “sexnician,” a member who’s eager “to treat a girl right and have great freaky sex.” OK, so it’s in beta.

CickZ.com: Where’s Your Social Life Headed?

Giropay auf der Suche nach dem Einfachheits-Gen

Der Einzelhandel, die Werbe- und die Unterhaltungsbranche bekommen ihren jahrelangen Tiefschlaf seit einiger Zeit um die Ohren gehauen. Spätestens mit dem Start von Googles Payment-Dienst Google Checkout trifft es jetzt auch die Banken dieser Welt, wie Nico Lumma schreibt:

Interessanter Nebeneffekt bei Checkout (und natürlich auch bei Ebay): immer mehr Transaktionen gehen an den Banken vorbei und es wird quasi ein alternativer Markt für Transaktionen etabliert, der den bargeldlosen Zahlungsverkehr ganz dezent revolutioniert, ohne dass die etablierten Banken auch nur Ansatzweise etwas gegen den Verlust von Transaktionen tun können.

Die Sparkassen haben natürlich längst reagiert: Giropay ist ein Dienst der… Ähm… Nun ja… Auch irgendwie das Online-Shoppen vereinfachen und die “Zukunft des Bezahlens im Internet” sein soll. Warum wird auf der Website allerdings erst einmal nicht verraten. Stattdessen erfährt man zum Beispiel folgendes:

Die Suche und Auswahl der Ware im Netz ist spannend und bequem. War es vor einigen Jahren noch etwas für Paradiesvögel, im Internet hippe Klamotten oder ungewöhnliche Sammlerstücke ausfindig zu machen und diese zu erstehen, erfreuen sich heute die Online-Shops der großen Einzelhändler und Versandhäuser sowie Online-Marktplätze wie eBay größter Beliebtheit in der breiten Bevölkerung. (giropay: Käufer)

Das klingt sehr spannend, mit diesen Paradiesvögeln und den hippen Klamotten und so. Es folgen zwei Absätze in denen ich lerne, dass in Deutschland nicht nur “fleißig gesurft, sondern auch rege gekauft” wird und etwas über psychologische Hemmschwellen erfahre. Auch total spannend. Nur den Nutzen des Produkts habe ich noch nicht durchschaut. Also klicke ich auf “hier“, um mehr zu erfahren. Jetzt erfahre ich, dass Giropay etwas für mich hat, wenn ich ein “leidenschaftlicher Online-Shopper” bin. Was genau soll auf den folgenden Seiten verraten werden (Ja, man muss schon ein wenig Spannung aufbauen…). Die weiterführenden Links befinden sich aber nicht etwa am Ende des Textes, sondern sind dezent über der Überschrift platziert. Ich muss also nur noch einmal klicken um zu erfahren, dass mit Giropay “alle notwendigen Informationen automatisch in den Überweisungsträger übernommen werden”.

Wow. Ein Angebot mit dem ich Zeit sparen soll, raubt mir also selbige beim Versuch herauszufinden warum ich das Angebot nutzen soll ;-)

Ein virtueller Einkaufsbummel: Second Amazon

eCommerce im Second Life. Copyright 2006, Linden Research, Inc. All Rights Reserved.Wer von einem virtuellen Einkaufsbummel spricht, könnte das bald wörtlich meinen: Laut einem Posting auf 3pointD.com will ein Team bei Amazon die Artikel des Shops in das Onlinespiel Second Life integrieren.
Im Gegensatz zu dem Shop von American Apparel, der bereits seit längerem virtuelle Güter in der virtuellen Welt verkauft, soll man in dem Amazon-Shop reale Güter erstehen können. Anschließend wird dann natürlich auch reales Geld vom Konto abgebucht – Amazon hofft vermutlich, dass einige User das vergessen werden ;-) Mehr dazu auch in den Notizen aus der Profinz: Reales Marketing in virtuellen Welten

Themenschwerpunkt Mobile Marketing in der ONEtoONE

Wer sich für das Thema interessiert: In der aktuellen Ausgabe (07/06) der Zeitschrift ONEtoONE gibt es einen längeren Artikel zu den Trends im Mobile-Marketing: “Auf dem Weg zu Mobile Marketing 2.0″ (leider nicht online verfügbar hier als PDF-Datei verfügbar). Ich habe ein paar Gedanken und Meinungen für den Artikel beigesteuert. Es geht unter anderem um Handy-TV, mobile Spam, Videowerbung auf dem Handy, Location based Services und On-Pack-Promotions.

Blog-Tipp: Digitalmediatrends.de

Im Blog Digitalmediatrends.de schreibt Daniel Tschentscher, Zukunftsforscher und Senior Consultant bei TIMElabs Management Consulting, über Online-Marketing und Trends in der Medienbranche – also exakt über meine Lieblingsthemen ;-) Die Postings sind fundiert und bieten jede Menge Hintergrundinformationen zu aktuellen Themen, sind also absolut lesenswert. www.digitalmediatrends.de

Weitere lesenswerte Marketing-Blogs gibt es unter anderem rechts in meiner Blogroll, in meinen del.icio.us-Links und in der Kategorie Marketing-Blogs im DMOZ.

Das Zitat des Tages

“Ruhe, die Werbung läuft! Wenn man die nicht sieht ist das, als ob man Fernsehen klaut.”

Homer Simpsons in “Der Tortenmann schlägt zurück”

Mal eben den AOL-Account kündigen?

AOL wirbt damit, wie einfach man “rein” kommt. Wie schwierig es ist wieder rauszukommen verraten sie natürlich nicht. Vincent Ferrari versucht hier seinen AOL-Account zu kündigen – 21 Minuten lang:

Image Resizer: Was nicht passt, wird passend gemacht

Wer es noch nicht kennt: Der Image Resizer ist ein kostenloses “PowerToy” für Windows XP, mit dem man bequem Bilder verkleinern kann – zum Beispiel um sie anschließend ins Blog zu stellen. Nach der Installation gibt es den Eintrag “Resize Pictures” im Kontextmenü (rechte Maustaste) von Grafiken. Klickt man drauf, öffnet sich ein Fenster mit einigen voreingestellten Größen sowie der Möglichkeit, unter “Advanced” eigene Größenangaben zu machen. Danach muß nur noch auf OK geklickt werden. Hier geht es zum Download.

Image Rezise

Karaoke-Sänger sind Verbrecher

Die Musik-Lobby geht neuerdings auch gegen Web-Karaoke-Sänger vor. Das macht natürlich absolut Sinn, denn diese Clips führen ja (bestimmt!) dazu, dass im großen Stil die Tonspuren aus diesen Clips illegal aufgenommen und dann illegal auf CD gebrannt werden. Was ja illegal ist und zu massiven Umsatzeinbußen führt, weshalb alle Karaoke-Sänger illegale Verbrecher sind. Und das Problem ist wirklich gigantisch: In meinem Bekanntenkreis wird Musik mittlerweile nur noch in Form von Karaoke-Hits auf Youtube konsumiert. Die kaufen alle keine Schallplatten mehr!

Siehe auch Indiskretion Ehrensache: Krieg mit dem Kunden

P.S.: Ich schlage vor, dass das kostenlose und ungefragte Bewerben von Musik mit Freiheitsstrafen nicht unter 5 Jahren bestraft wird.

3D Desktop

Volker hat ein interessantes Video gefunden, das einen innovativen Ansatz für einen 3D-Desktop zeigt (via Robert Basic):