Handy TV: Ein Protokoll des Scheiterns

Wenn die FTD einen Handy TV-Praxisbericht mit den Worten “Protokoll des Scheiterns” einleitet, wird irgendwie klar, warum sich E-Plus künftig auf Dienstleistungen konzentrieren will, die 1.) funktionieren und 2.) von den Kunden angenommen werden. Auch wenn diese Einsicht vier Jahre nach der Einführung von iMode recht spät kommt, finde ich sie wesentlich sympathischer, als für ein Klötzchen-TV (Zitat aus dem Artikel: “Das Jahr 1996 lebt auf. So sah Internet-TV über analoge Modems damals auch aus.”) stolze 7,50 Euro zu verlangen - zumal anscheinend noch nicht einmal die Klötzchen zuverlässig angezeigt werden.

Währendessen entdeckt T-Mobile das “offene Internet” und versteckt die Kosten dafür gewohnt gekonnt im Tarifwirrwarr. Immerhin erfährt man, dass der Tarif “Relax 100 XL” 30 MB beinhaltet und man damit “bis zu 500 Minuten surfen” kann - eine Logik, die ich nicht ganz verstehe.

Siehe auch de.internet.com: Geringes Interesse an Handy-TV - Konsumenten stellen Sinnfrage

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