DRM beflügelt das Download-Geschäft?

Der Verband BITKOM freut sich darüber, dass sich das Geschäft mit legalen Downloads gut entwickelt:

Noch nie wurde in Deutschland so viel Musik im Internet gekauft wie im ersten Halbjahr dieses Jahres. Die Anzahl der Downloads kletterte auf 11,71 Millionen, der Umsatz auf 21,2 Millionen Euro. Damit ist der Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel gewachsen.

Die Gründe dafür seien die wachsende Verbreitung von Breitbandanschlüssen und (jetzt kommts) “neue Technologien zum Schutz digitaler Güter”.

Öhm. DRM beflügelt den Download-Markt? Wenn ich mir überlege, in wie vielen Download-Shops ich *nicht* eingekauft habe, weil das verwendete DRM die Datei praktisch unbrauchbar macht, kann ich diese Aussage nicht wirklich nachvollziehen. Aber vermutlich bin ich der einzige User, der ein Problem mit dem ganzen DRM-Hickhack hat. Nein doch nicht.

Und wo wir schon mal beim Thema “Spaß mit DRM” sind:

Play For Sure” lautet Microsofts Werbespruch für das eigene digitale Rechtemanagement (DRM). Doch jetzt ist gar nichts mehr so sure, denn der “iPod-Killer” Zune spielt offenbar nicht die Songs aus eigenem Haus ab.

The Inquirer: Künstlerpech: Zune spielt keine DRM-Songs ab

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Ein Kommentar to “DRM beflügelt das Download-Geschäft?”

  1. Marketingblogger Michael meint:

    Hm, mit “beflügelt” ist da wohl eher ein Sturzflug mit anschließender Bruchlandung gemeint ;-)

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