Elektrische Reporter, Reichweite, Medienhäuser
Mario Sixtus ist schon seit einigen Wochen als elektrischer Reporter für das Handelsblatt unterwegs, weshalb ich mich gerade frage, warum ich noch nicht darüber gebloggt habe. Inhaltlich geht es in dem Videoblog über Trends und Entwicklungen im Internet. Spannend ist aber nicht nur der Inhalt, sondern auch die Distribution: Die Videos stehen unter Creative Commons und dürfen somit im nicht-kommerziellen Rahmen genutzt werden. Zum Beispiel kann man sie im Blog veröffentlichen, ohne eine Abmahnung zu riskieren:
[flash]src=”http://sevenload.de/pl/xTElxN3/380×313[/flash]
Übrigens liegen die Videos in fünf Formaten vor: WMV, Quicktime, m4v (für den iPod), 3gp (für das Handy) und als Audiodatei. Außerdem kann man sie natürlich in iTunes abonnieren oder auf sevenload.de anschauen.
Anstatt also die Reichweite zu limitieren, in dem man die Videos nur auf handelsblatt.com veröffentlicht, werden die neuen Distributionsmöglichkeiten genutzt, um die maximale Reichweite zu erzielen. Das macht natürlich Sinn, passt aber nicht zu der “Alles findet auf unserer Plattform statt und zwar am besten mit DRM”-Idee der meisten etablierten Medienhäuser. Und nun zur Preisfrage: Wer wird am Ende mehr Reichweite haben?
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29. November 2006 um 00:14 Uhr
Hervorragender Beitrag!