Aus dem kürzlich an dieser Stelle vorgestellten in den Himmel gelobten Buch “Brand’s New Toy”:
2005 betrugen die gesamten Einnahmen durch SMS über 74 Milliarden Dollar weltweit. Zum Vergleich: Hollywood spielte etwas unter 30 Milliarden Dollar ein, die Einnahmen der Musikindustrie lagen weltweit bei 35 Milliarden Dollar, und Videospiele, Konsolen, und Software brachten um die 40 Milliarden Dollar ein. Der Wert aller 2005 verkauften Laptops betrug 65 Millarden Dollar. SMS alleine bringen mehr ein als irgendeiner dieser Wirtschaftszweige (…) und SMS bedeuten immer noch über 90% Profit. Wir sollten diese Industrie lieben!
(Tomi T. Ahonen, englischer Fach-Autor)
P.S.: Entschuldigt die reißerische Überschrift – ich bin Blogger und kann nicht anders ;-)

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Ich habe gerade eine interessante Pressemitteilung von GIM argo bekommen (einem “Partner für Innovationsmanagement, Trendmanagement und Zukunftsforschung”), die ich nicht so ganz verstehe. Deshalb erstmal die PM im Originaltext und am Ende ein paar Fragen von mir.
-Snip-
Heidelberg, 26. Januar 2007 – Das Trend- und Marktforschungsunternehmen GIM argo warnt Werbetreibende vor einer übertriebenen „Mitmach“- Markenführung im Internet. „Immer mehr Unternehmen laufen Gefahr, dem Markenkern langfristig zu schaden, weil sie die partizipatorischen Fähigkeiten des Web 2.0 überschätzen“, sagt Dr. Kerstin Ullrich, Geschäftsführerin von GIM argo. „User Generated Content darf keine konsequente Markenpolitik ersetzen.“
Sollte die „Mitmach“- Markenführung im Netz weiterhin zunehmen, entstehen bald Produkte ohne Profil und ohne Zielgruppe, so Ullrich. Sie rät: „Trotz aller Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet, dürfen Unternehmen die Wünsche der Zielgruppen nicht 1:1 übernehmen. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, die Wünsche der Konsumenten zu interpretieren und marken-analog umzusetzen.“
Besonders kritisch steht Ullrich jenen Werbefilmen gegenüber, die Unternehmen von ihrer Zielgruppe selbst produzieren lassen („User Generated Spots“). Ullrich: „Natürlich ist es einfacher, einen Werbefilm von den Konsumenten drehen zu lassen, als es selbst zu tun. Dazu ist es kostengünstig und humorvoll. Unsere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass der Marke langfristig Schaden zugefügt werden kann, wenn man sie demokratisch formbar macht.“ Immer mehr Unternehmen delegierten auf diese Weise die Verantwortung für ihre Marken an ihre Zielgruppen. Beunruhigend, findet Ullrich: „Das zeugt mehr von Ideenlosigkeit als von Verantwortung.“
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Über Heike Scholz Mobile Marketing Blog bin ich auf das Buch “Brand’s New Toy – Kreative Markenkommunikation mit Handy & Co.” aufmerksam geworden und um es gleich vorweg zu sagen: Das Werk ist das mit Abstand beste Buch zum Thema Mobile-Marketing, das ich bislang in den Händen gehalten habe. Nun gut: Die Messlatte lag bislang nicht besonders hoch, denn die meisten Bücher zu diesem Thema sind schon älter und / oder langweiligen mit langwierigen technischen Abhandlungen, aber die Autoren Bosse Küllenberg und Christopher Quente (arbeiten beide bei der Agentur Spielplatz.cc) haben wirklich ein hervorragendes Werk abgeliefert. Gut gefällt es mir insbesondere deswegen, weil jede Menge kreative Ideen und Inspirationen in eine optisch sehr ansprechende Form gepackt wurden: 327 Seiten, vollfarbig, jede Menge gut ausgewählte Fotos und ansprechend visualisierte Charts – es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Für Textpuristen bedeutet das allerdings: Finger weg! ;-)
Neben diversen Beispielen für erfolgreiche und kreative Mobile-Kampagnen gibt es allerlei wissenswerte Zahlen und Fakten, Interviews, Informationen zu den Kostenstrukturen und einen Ausblick auf die Zukunft des Mobile-Marketing. Und nein, es geht nicht (nur) um SMS-Nachrichten, sondern auch um Matrix-Codes, User generated Content im mobilen Umfeld, Flash-Mobs, Location-based Services und Pervasive Gaming – um nur einige Beispiele zu nennen.
Der einzige Nachteil ist der Preis, denn mit einem Verkaufspreis von stolzen 99,- Euro ist “Brand’s New Toy” auch das teuerste Mobile-Marketing Buch, das ich bislang in den Händen gehalten habe. Angesichts der hervorragenden Qualität ist der Preis aber meiner Meinung nach verschmerzbar, zumal es auf der Website zum Buch im Moment für 79,90 bestellt werden kann (oder gebraucht bei Amazon, aktuell ab EUR 67,90). Website / Blog: www.brands-new-toy.com
9Live ist fernsehngewordener SPAM. Die selben Leute, die da anrufen, klicken auch auf ichliebedich.exe.
Quelle. Gefunden bei Robert Basic.
Aus der Reihe “Postings, die eigentlich keinen Inhalt brauchen, weil alles schon in der Überschrift steht”: mon.itor.us ist ein kostenloser Dienst, der Euch eine E-Mail schickt, wenn Eure Website nicht erreichbar ist.

In meiner Funktion als Jurymitglied lasse ich mich gerne vor den Werbekarren für folgende nette Aktion sperren: Die Jungs von Ecato veranstalten einen kleinen feinen Wettbewerb. Gesucht wird ein Designer für das Ecato-Gebäude in der Pixeltown, in der sich übrigens auch schon Hitflip, Yieeha und Mister Wong niedergelassen haben. Was? Ihr meint, dass das nach AAL richt? Aber nicht doch, der Gewinner wird fürstlich belohnt: Unter anderem gibt es einen Apple Mac mini Core Duo 1.66GHz 512MB 60GB. Auf ecato.de gibt es alle Details und die Teilnahmebedingungen.

Ich hatte ja kürzlich die Frage gestellt, wo ein vernünftiges Online-Shopping Mash-Up bleibt. Wie (vergleichweise) einfach so etwas mittlerweile realisiert werden kann, zeigt – natürlich – Google mit einem “Product Search Sample – powered by The Google AJAX Search API and Google Custom Search Engines”. Preise, Forenbeiträge, Blogpostings, Videos, Websites und News zu Produkten gibt es dort auf einem Blick, beziehungsweise mit wenigen Klicks. Ziemlich praktisch und schön umgesetzt – zumal es sich nur um eine Demo handelt, die zeigen soll, was mit den Google APIs und dem Dienst Google Co-op alles möglich ist.