Test: T-Mobile MDA Vario
Zum Wochenende mal wieder ein wenig Gadget-Geblogge: Wer im Moment auf der Suche nach einem Pocket PC ist, sollte mal einen Blick auf dem MDA Vario von T-Mobile werfen. Ich nutze das Ding jetzt seit einigen Monaten um unterwegs E-Mails abzurufen, Termine zu planen und Notizen zu machen und bin bislang ziemlich zufrieden.
Bei den bisherigen PDAs konnte ich mich nie so recht mit der Texteingabe via “Schrifterkennung” anfreunden, die ausklappbare QWERTZ-Tastatur des MDAs ist hingegen eine recht brauchbare Lösung, wenngleich die Tastatur des Nachfolgemodels MDA Vario II sicherlich noch besser zu bedienen ist.
An Datenfunktionen sind Infrarot, Bluetooth, W-LAN oder GPRS an Bord. UMTS fehlt leider, was für meine Anwendungszwecke (E-Mails bearbeiten und ein wenig auf PDA-optimierten Seiten rumsurfen) aber nicht wirklich ein Problem ist, denn GPRS beziehungsweise WLAN reicht hier meist völlig aus. Obwohl der MDA als Smartphone natürlich auch als Handy zu verwenden ist, nutze ich stattdessen dann doch lieber mein handlicheres Nokia 6233, denn der MDA ist im Vergleich zu einem Handy doch etwas klobig.
Richtig praktisch ist übrigens die mobile Version des Google Reader, mit dem sich auch unterwegs ein Blick in die Blogosphäre werfen lässt. Skype läuft ebenfalls auf dem MDA, allerdings reicht der Prozessor leider nicht für Sprachverbindungen – man muss sich also mit Textnachrichten begnügen. Nachtrag: Mit der neuen Skype 2.2 Beta für Windows Mobile funktionieren auch Sprachverbindungen auf dem MDA recht gut. Für mich ist es auch ein Rätsel, warum die Hersteller in jedes Gerät eine Digitalkamera bauen, zumal die Qualität ja meistens recht bescheiden ist. So ist auch die Kamera des MDA Vario mit ihren 1,3 Pixeln eher ein Spielzeug und keinesfalls ein Ersatz für eine richtige Digitalkamera.
Mein Fazit: Der MDA Vario ist eine handliche mobile Kommunikationsmaschine und eignet sich hervorragend, um zum Beispiel unterwegs E-Mails zu bearbeiten. Der Neupreis liegt im Moment bei ungefähr 300 Euro, die ich angemessen finde. Da es mit dem MDA Vario 2 bereits ein Nachfolgemodell gibt (mit UMTS und noch besserer Tastatur), wird der Preis sicherlich in der nächsten Zeit weiter fallen. O2 vertreibt das Gerät übrigens unter dem Namen XDA mini S.
Als Tarif für die mobile Datennutzung bietet sich zum Beispiel der T-Mobile Basix-Tarif an. Der Grundpreis beträgt nur 1,95 Euro im Monat und der Tarif kann mit einer Datenoption (z.B. Data 30 mit 30 MB für 10 Euro im Monat) kombiniert werden.
Auf Flickr habe ich ein paar Fotos des Vario hochgeladen:
Weitere Testberichte zum MDA Vario gibt es auf folgenden Seiten:
CHIP Online - Test: T-Mobile MDA Vario
teltarif.de: Test: T-Mobile MDA Vario
testberichte.de: T-Mobile MDA Vario
worldofi.de: Testbericht: XDA mini S/MDA Vario
Ähnliche Beiträge:
Ein paar Mobile-Marketing-Links
Mobile Marketing: Kleine Budgets für kleine Anzeigen
Mobile RSS: Plusmo.com



07. Januar 2007 um 18:23 Uhr
Auf dem Teil läuft ein Windows mobile? Ist irgendwas für Shell installiert, Puttyo.ä.?
bis dann, marco
07. Januar 2007 um 18:30 Uhr
Ja, Betriebssystem ist Windows Mobile. Bzgl. Shell muss ich passen - von Haus aus ist soweit ich weiß nichts an Bord.
07. Januar 2007 um 18:31 Uhr
Nachtrag: Das hier hilft event. weiter: http://www.pocketputty.net/
08. Januar 2007 um 11:54 Uhr
Das Ding scheint wirklich nicht schlecht zu sein. Vielen Dank für den klasse Testbericht! Hatte eigentlich überlegt mir einen Blackberry zu holen, aber ich denke mit so einem Pocket PC kann man einfach mehr machen….