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	<title>Kommentare zu: GIM argo warnt vor &#8220;Mitmach&#8221;- Markenf&#252;hrung</title>
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	<description>Marketing im Wandel. Und sowas.</description>
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		<title>Von: Klaas Kramer</title>
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		<dc:creator>Klaas Kramer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 22:24:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Nachtrag zum Thema.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Nachtrag zum Thema.</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus Hübner</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-9472</link>
		<dc:creator>Markus Hübner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 16:00:09 +0000</pubDate>
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		<description>Zu dieseam Thema interessant ist sicherlich der k&#252;rzlich gestartete BOBI - Brand Online Buzz Index (mehr unter http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/02/mundpropaganda_.html)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dieseam Thema interessant ist sicherlich der k&#252;rzlich gestartete BOBI &#8211; Brand Online Buzz Index (mehr unter <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/02/mundpropaganda_.html)" rel="nofollow">http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/02/mundpropaganda_.html)</a></p>
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	<item>
		<title>Von: nicozorn.com - ein Marketing-Weblog &#187; Archiv &#187; Nike: Künftig entscheidet der Kunde</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-9356</link>
		<dc:creator>nicozorn.com - ein Marketing-Weblog &#187; Archiv &#187; Nike: Künftig entscheidet der Kunde</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2007 14:28:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] So kann es gehen: W&#228;hrend die einen noch Angst vor Web 2.0 im Marketing haben, &#228;ndert Nike radikal seine gesamte Konzernstrategie - und setzt k&#252;nftig auf Personalisierungs- und Mass Customization Projekte, wie Jochen Krisch berichtet. Vielleicht ist es ja tats&#228;chlich so, dass genau dieser Punkt f&#252;r die Marktforscher das Problem ist: Wer braucht noch Marktforschung, wenn die Kunden sich ihr Produkt selber entwickeln? Ben&#246;tigt Spreadshirt Trend- und Meinungsforscher, um zu erfahren, welche T-Shirts im Moment angesagt sind? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] So kann es gehen: W&#228;hrend die einen noch Angst vor Web 2.0 im Marketing haben, &#228;ndert Nike radikal seine gesamte Konzernstrategie &#8211; und setzt k&#252;nftig auf Personalisierungs- und Mass Customization Projekte, wie Jochen Krisch berichtet. Vielleicht ist es ja tats&#228;chlich so, dass genau dieser Punkt f&#252;r die Marktforscher das Problem ist: Wer braucht noch Marktforschung, wenn die Kunden sich ihr Produkt selber entwickeln? Ben&#246;tigt Spreadshirt Trend- und Meinungsforscher, um zu erfahren, welche T-Shirts im Moment angesagt sind? [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nicozorn.com - ein Marketing-Weblog &#187; Archiv &#187; Web 2.0 - Angriff des Markenkillers?</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-9325</link>
		<dc:creator>nicozorn.com - ein Marketing-Weblog &#187; Archiv &#187; Web 2.0 - Angriff des Markenkillers?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 22:31:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wir haben hatten ja vor einigen Tagen eine ausf&#252;hrliche Diskussion mit Frau Dr. Kerstin Ullrich von GIM argo, einem &#8220;Partner f&#252;r Innovationsmanagement, Trendmanagement und Zukunftsforschung&#8221;. Die Redaktion der Internet World Business hat in der aktuellen Ausgabe (Ausgabe 4/07, Seite 15) die Diskussion aufgegriffen und einen lesenswerten Artikel zum Thema geschrieben, der zwar nicht vollst&#228;ndig, aber zu einem gro&#223;en Teil auch online abrufbar ist: Web 2.0 als Markenkiller? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wir haben hatten ja vor einigen Tagen eine ausf&#252;hrliche Diskussion mit Frau Dr. Kerstin Ullrich von GIM argo, einem &#8220;Partner f&#252;r Innovationsmanagement, Trendmanagement und Zukunftsforschung&#8221;. Die Redaktion der Internet World Business hat in der aktuellen Ausgabe (Ausgabe 4/07, Seite 15) die Diskussion aufgegriffen und einen lesenswerten Artikel zum Thema geschrieben, der zwar nicht vollst&#228;ndig, aber zu einem gro&#223;en Teil auch online abrufbar ist: Web 2.0 als Markenkiller? [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Media-Blog &#187; Archives &#187; Wie partizipativ und demokratisch formbar dürfen Marken sein?</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-9003</link>
		<dc:creator>Media-Blog &#187; Archives &#187; Wie partizipativ und demokratisch formbar dürfen Marken sein?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 19:01:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Nicht nur die Diskussionen in den einschl&#228;gigen Blogs zeugen von der Kritik an einer konservativen Markensicht. Selbst die Profis wie Procter&amp;Gamble-Chef Alan G. Lafley, bef&#252;rworten das „Let Go“-Prinzip. Sie sind bereit, „das Ruder vorsichtig aus der Hand zu geben“. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Nicht nur die Diskussionen in den einschl&#228;gigen Blogs zeugen von der Kritik an einer konservativen Markensicht. Selbst die Profis wie Procter&amp;Gamble-Chef Alan G. Lafley, bef&#252;rworten das „Let Go“-Prinzip. Sie sind bereit, „das Ruder vorsichtig aus der Hand zu geben“. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nicozorn.com - ein Marketing-Weblog &#187; Archiv &#187; Gehen Sie in den Brandroom. Gehen Sie direkt dorthin.</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-7584</link>
		<dc:creator>nicozorn.com - ein Marketing-Weblog &#187; Archiv &#187; Gehen Sie in den Brandroom. Gehen Sie direkt dorthin.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 17:30:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wir hatten hier ja k&#252;rzlich eine ausf&#252;hrliche Diskussion zum Thema &#8220;Mitmach&#8221;- Markenf&#252;hrung. Mark Pohlmann von SinnerSchrader schreibt heute passend dazu im Themenblog: In einem Brandroom kontrollieren nicht mehr die klassischen Markenkommunikateure mit dem Zugriff auf siebenstellige Budgets die Themen, sondern die Welt da drau&#223;en: Kunden, Medien, Mavens. Im Brandroom laufen alle Informationen zusammen: Der Erfolg einer TV-Kampagne, die Umsatzzahlen, die Nachrichtenlage, das Monitoring von Blogs und Wettbewerb. Wenn n&#246;tig, kann aus dem Brandroom heraus sofort auf aktuelle Anforderungen reagiert werden: Wenn der B&#246;rsenkurs sinkt, das Produkt des Konkurrenten am Pranger steht oder Blogger den eigenen CEO in aller &#214;ffentlichkeit sezieren. Erstmals spielt auch hier nicht mehr die Hoheit &#252;ber einen Medienkanal, sondern die fachliche Kompetenz im Mittelpunkt. Hier werden wahrscheinlich erstmals Art-Direktoren, Community-Manager, Produkt-Manager und Presseleute wirklich zusammenarbeiten. Der Brandroom ist das architektonische Aus des seit Generationen praktizierten Silodenkens. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wir hatten hier ja k&#252;rzlich eine ausf&#252;hrliche Diskussion zum Thema &#8220;Mitmach&#8221;- Markenf&#252;hrung. Mark Pohlmann von SinnerSchrader schreibt heute passend dazu im Themenblog: In einem Brandroom kontrollieren nicht mehr die klassischen Markenkommunikateure mit dem Zugriff auf siebenstellige Budgets die Themen, sondern die Welt da drau&#223;en: Kunden, Medien, Mavens. Im Brandroom laufen alle Informationen zusammen: Der Erfolg einer TV-Kampagne, die Umsatzzahlen, die Nachrichtenlage, das Monitoring von Blogs und Wettbewerb. Wenn n&#246;tig, kann aus dem Brandroom heraus sofort auf aktuelle Anforderungen reagiert werden: Wenn der B&#246;rsenkurs sinkt, das Produkt des Konkurrenten am Pranger steht oder Blogger den eigenen CEO in aller &#214;ffentlichkeit sezieren. Erstmals spielt auch hier nicht mehr die Hoheit &#252;ber einen Medienkanal, sondern die fachliche Kompetenz im Mittelpunkt. Hier werden wahrscheinlich erstmals Art-Direktoren, Community-Manager, Produkt-Manager und Presseleute wirklich zusammenarbeiten. Der Brandroom ist das architektonische Aus des seit Generationen praktizierten Silodenkens. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nico Zorn</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-7385</link>
		<dc:creator>Nico Zorn</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 21:25:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Andreas: &quot;Ich bin mir da nicht so ganz sicher ob ich dem zustimmen kann, dass es besser ist die Markenf&#252;hrung komplett aus der hand zu geben&quot;

Unternehmen werden / sollten immer versuchen, ihre Marke mitzugestalten, gar keine Frage. Nur m&#252;ssen sie sich eben damit abfinden, dass sie nicht (wie fr&#252;her) die einzigen sind, die Botschaften &#252;ber ihr Unternehmen verbreiten. Von daher ist &quot;mitgestalten&quot; mE das passendere Wort als &quot;kontrollieren&quot;: Ich kann meine Marke ja nicht einschlie&#223;en und den Schl&#252;ssel nur denen geben, die mir versprechen den Markenkern nicht anzuf&#252;hren.

In der oben zitierten Pressemitteilung steht &quot;Partizipation von Konsumenten sollte dort enden, wo der Markenkern beginnt&quot; - ich frage mich nach wie vor, wie das in der Praxis aussehen soll: &quot;Hallo, vielen Dank f&#252;r die ganze kostenlose Werbung auf Youtube, aber dieser Clip hier, dieser da und der dort, diese Clips passen leider nicht zu unserem Markenkern, also bitte l&#246;schen - vielen Dank!&quot;.  Klar, Versuche in dieser Art gab es (der ein oder andere Brand-Manager hat sich seine Finger ja auch bereits an der Wikipedia verbrannt), nur gingen sie eben in den meisten F&#228;llen nach hinten los.

@Bernd Pitz: Vielen Dank f&#252;r das interessante Zitat!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas: &#8220;Ich bin mir da nicht so ganz sicher ob ich dem zustimmen kann, dass es besser ist die Markenf&#252;hrung komplett aus der hand zu geben&#8221;</p>
<p>Unternehmen werden / sollten immer versuchen, ihre Marke mitzugestalten, gar keine Frage. Nur m&#252;ssen sie sich eben damit abfinden, dass sie nicht (wie fr&#252;her) die einzigen sind, die Botschaften &#252;ber ihr Unternehmen verbreiten. Von daher ist &#8220;mitgestalten&#8221; mE das passendere Wort als &#8220;kontrollieren&#8221;: Ich kann meine Marke ja nicht einschlie&#223;en und den Schl&#252;ssel nur denen geben, die mir versprechen den Markenkern nicht anzuf&#252;hren.</p>
<p>In der oben zitierten Pressemitteilung steht &#8220;Partizipation von Konsumenten sollte dort enden, wo der Markenkern beginnt&#8221; &#8211; ich frage mich nach wie vor, wie das in der Praxis aussehen soll: &#8220;Hallo, vielen Dank f&#252;r die ganze kostenlose Werbung auf Youtube, aber dieser Clip hier, dieser da und der dort, diese Clips passen leider nicht zu unserem Markenkern, also bitte l&#246;schen &#8211; vielen Dank!&#8221;.  Klar, Versuche in dieser Art gab es (der ein oder andere Brand-Manager hat sich seine Finger ja auch bereits an der Wikipedia verbrannt), nur gingen sie eben in den meisten F&#228;llen nach hinten los.</p>
<p>@Bernd Pitz: Vielen Dank f&#252;r das interessante Zitat!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nico Zorn</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-7384</link>
		<dc:creator>Nico Zorn</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 21:08:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Frau Dr. Ullrich, 

schade, dass wir meine eingangs gestellten Fragen (inbesondere die, wie die &quot;Demokratisierung der Marke&quot; Ihrer Meinung nach verhindert werden kann) noch immer und trotz Ihren ausf&#252;hrlichen antworten nicht kl&#228;ren konnten. 

Ich sehe &#252;brigens weniger Zusammenh&#228;nge zur 68er Bewegung, sondern vielmehr mit der grunds&#228;tzlichen Beschaffenheit des Internet. 

&gt; Aber glauben Sie wirklich, dass 
&gt; die Marketingverantwortlichen auf die 
&gt; Steuerung ihrer Marke bewusst verzichten 
&gt; wollen und eine “Demokratisierung” zulassen?

glauben Sie wirklich, dass die User die Marketingverantwortlichen um Erlaubnis fragen, bevor sie einen Clip drehen, ein Blogposting schreiben, einen Wikipedia-Eintrag &#252;ber das Unternehmen erstellen, Produktfotos bei Flickr hochladen, also all das machen, was man unter Web 2.0 versteht? In diesem Zusammenhang ist &#252;brigens auch diese Studie interessant: &quot;Study: Wikipedia Dominates Brand Search Results&quot;, http://www.micropersuasion.com/2006/09/study_wikipedia.html

Wenn also schon bei der Suche nach Marken der entsprechende Wikipidia-Artikel unter den ersten Ergebnissen auftaucht, Konsumenten also aus der Wikipedia etwas &#252;ber das Unternehmen erfahren (und *nicht* wie fr&#252;her aus einer Unternehmensbrosch&#252;re), stellt sich die Frage, wie ein Brand-Manager Wikipedia &quot;kontrollieren&quot; soll. Das Beispiel zeigt denke ich auch gut, dass es hier durchaus nicht nur um &quot;hippe&quot; Marken oder kreative-witzige Verfremdung, Selbstironie und Trash geht.

Unternehmen haben die Kontrolle dar&#252;ber, welche Spots im TV gezeigt werden, welche Anzeigen in Zeitschriften gezeigt werden, welche Spots im Radio gespielt werden und (weitgehend) was in redaktionellen Artikeln steht (erfolgreiche PR vorausgesetzt ;-). Nur werden Marken eben nicht mehr nur im TV, H&#246;rfunk und Print gemacht, sondern auch (und immer mehr, siehe &quot;Weblogs: Meinung anderer beeinflusst die Kaufentscheidung&quot;, http://www.teltarif.de/arch/2007/kw04/s24628.html) in Blogs, Foren, Chats, Youtube, Flickr etc. - kurz: Web 2.0. Jetzt stellt sich (nach wie vor) die Frage: Wer hat hier die Kontrolle? 

Ich w&#252;rde mich ebenfalls freuen, wenn wir diese Diskussion bei einem pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch fortsetzen w&#252;rden. Vielleicht sind Sie ja auch auf der OMD in D&#252;sseldorf?

Viele Gr&#252;&#223;e

Nico Zorn</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Dr. Ullrich, </p>
<p>schade, dass wir meine eingangs gestellten Fragen (inbesondere die, wie die &#8220;Demokratisierung der Marke&#8221; Ihrer Meinung nach verhindert werden kann) noch immer und trotz Ihren ausf&#252;hrlichen antworten nicht kl&#228;ren konnten. </p>
<p>Ich sehe &#252;brigens weniger Zusammenh&#228;nge zur 68er Bewegung, sondern vielmehr mit der grunds&#228;tzlichen Beschaffenheit des Internet. </p>
<p>> Aber glauben Sie wirklich, dass<br />
> die Marketingverantwortlichen auf die<br />
> Steuerung ihrer Marke bewusst verzichten<br />
> wollen und eine “Demokratisierung” zulassen?</p>
<p>glauben Sie wirklich, dass die User die Marketingverantwortlichen um Erlaubnis fragen, bevor sie einen Clip drehen, ein Blogposting schreiben, einen Wikipedia-Eintrag &#252;ber das Unternehmen erstellen, Produktfotos bei Flickr hochladen, also all das machen, was man unter Web 2.0 versteht? In diesem Zusammenhang ist &#252;brigens auch diese Studie interessant: &#8220;Study: Wikipedia Dominates Brand Search Results&#8221;, <a href="http://www.micropersuasion.com/2006/09/study_wikipedia.html" rel="nofollow">http://www.micropersuasion.com/2006/09/study_wikipedia.html</a></p>
<p>Wenn also schon bei der Suche nach Marken der entsprechende Wikipidia-Artikel unter den ersten Ergebnissen auftaucht, Konsumenten also aus der Wikipedia etwas &#252;ber das Unternehmen erfahren (und *nicht* wie fr&#252;her aus einer Unternehmensbrosch&#252;re), stellt sich die Frage, wie ein Brand-Manager Wikipedia &#8220;kontrollieren&#8221; soll. Das Beispiel zeigt denke ich auch gut, dass es hier durchaus nicht nur um &#8220;hippe&#8221; Marken oder kreative-witzige Verfremdung, Selbstironie und Trash geht.</p>
<p>Unternehmen haben die Kontrolle dar&#252;ber, welche Spots im TV gezeigt werden, welche Anzeigen in Zeitschriften gezeigt werden, welche Spots im Radio gespielt werden und (weitgehend) was in redaktionellen Artikeln steht (erfolgreiche PR vorausgesetzt ;-). Nur werden Marken eben nicht mehr nur im TV, H&#246;rfunk und Print gemacht, sondern auch (und immer mehr, siehe &#8220;Weblogs: Meinung anderer beeinflusst die Kaufentscheidung&#8221;, <a href="http://www.teltarif.de/arch/2007/kw04/s24628.html)" rel="nofollow">http://www.teltarif.de/arch/2007/kw04/s24628.html)</a> in Blogs, Foren, Chats, Youtube, Flickr etc. &#8211; kurz: Web 2.0. Jetzt stellt sich (nach wie vor) die Frage: Wer hat hier die Kontrolle? </p>
<p>Ich w&#252;rde mich ebenfalls freuen, wenn wir diese Diskussion bei einem pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch fortsetzen w&#252;rden. Vielleicht sind Sie ja auch auf der OMD in D&#252;sseldorf?</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Nico Zorn</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dealicious &#187; Social Commerce und Urheberrecht</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-7379</link>
		<dc:creator>dealicious &#187; Social Commerce und Urheberrecht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 16:58:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Da versuchen die Unternehmen den Web2.0 Hype zu nutzen und reden alle Nase lang vom &#8220;Loslassen&#8221; und &#220;bergeben der Kontrolle &#252;ber die Markenf&#252;hrung an die User etc.  Auf der anderen Seite Mahnen sie junge StartUps in Grund und Boden weil diese, und damit ja am Ende die User, die Marken &#8220;missbrauchen&#8221;. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Da versuchen die Unternehmen den Web2.0 Hype zu nutzen und reden alle Nase lang vom &#8220;Loslassen&#8221; und &#220;bergeben der Kontrolle &#252;ber die Markenf&#252;hrung an die User etc.  Auf der anderen Seite Mahnen sie junge StartUps in Grund und Boden weil diese, und damit ja am Ende die User, die Marken &#8220;missbrauchen&#8221;. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kerstin Ullrich</title>
		<link>http://www.nicozorn.com/2007/01/26/gim-argo-warnt-vor-mitmach-markenfuhrung/comment-page-1/#comment-7378</link>
		<dc:creator>Kerstin Ullrich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 15:39:55 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Zorn,
sch&#246;n, dass Sie so ausf&#252;hrlich geantwortet haben, und ich m&#246;chte dem nicht nachstehen.

Nat&#252;rlich verunsichert das Web 2.0 einige Marketer, die dessen Charakter nicht immer einzuordnen wissen. Aber glauben Sie wirklich, dass die Marketingverantwortlichen auf die Steuerung ihrer Marke bewusst verzichten wollen und eine &quot;Demokratisierung&quot; zulassen? Es geht doch f&#252;r Markenartikler immer auch darum, die Partizipationsw&#252;nsche der Konsumenten zu interpretieren und marken-analog umzusetzen. 

Sie erw&#228;hnen in Ihren Beispielen Coke, Mentos und Firefox. Dies sind alles &quot;hippe&quot;, &quot;trendige&quot; Marken, die Trendaffinit&#228;t bereits als Teil ihres Markenkerns haben und f&#252;r die es in der Tat notwendig ist, &#252;ber die Marketing-M&#246;glichkeiten die Web 2.0 mit sich bringt schleunigst nachzudenken. Was ist aber mit gut gef&#252;hrten Marken, die weder Ankn&#252;pfungspunkte f&#252;r eine kreative-witzige Verfremdung bieten noch Selbstironie, Trash oder Hippness in ihren Markenauftritt integrieren k&#246;nnen?

Wer bestimmt aber &#252;ber den Markenkern: &#220;ber Partizipation von Konsumenten. Die Zeit autorit&#228;rer und paternalistischer Marken- und Unternehmensf&#252;hrung, wie in den 50er und 60er Jahren noch &#252;blich, ist selbstverst&#228;ndlich vorbei. Die Demokratisierung aller gesellschaftlichen Bereiche, die durch die 68er Bewegung initiiert wurde, hat nat&#252;rlich auch das Marketing erfasst! Gut gef&#252;hrte Unternehmen haben l&#228;ngst verstanden, dass sie ihre Konsumenten bereits zu Beginn der Wertsch&#246;pfungskette, n&#228;mlich bei der Ideen-Generierung, mit einbeziehen m&#252;ssen, wenn sie langfristig &#252;berleben wollen. Dies ist aber nicht erst seit Web 2.0 der Fall, sondern geschieht auch &quot;offline&quot; permanent. 

Der Grad der Partizipation von Konsumenten ist jedoch ein permanenter Balanceakt zwischen Modernisierung und Anpassung des Markenkerns an die Dynamik kulturellen Wandels einerseits und der Kommunikation von Verl&#228;sslichkeit, Best&#228;ndigkeit und Orientierung. Diesen Balanceakt muss man halten, d.h. eine Marke muss auch so stark sein k&#246;nnen / d&#252;rfen, sich einem Zeitgeist-Strom zu entziehen.

Ich w&#252;rde mich freuen, wenn wir diesen Diskurs auch einmal offline fortsetzen k&#246;nnten. Falls Sie m&#246;gen, sind Sie herzlichst dazu eingeladen, uns in Heidelberg zu besuchen. Ansonsten sehen wir uns vielleicht einmal auf einer der zahlreichen Marketingveranstaltungen. 

Einstweilen freundliche Gr&#252;&#223;e aus Heidelberg,
Kerstin Ullrich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Zorn,<br />
sch&#246;n, dass Sie so ausf&#252;hrlich geantwortet haben, und ich m&#246;chte dem nicht nachstehen.</p>
<p>Nat&#252;rlich verunsichert das Web 2.0 einige Marketer, die dessen Charakter nicht immer einzuordnen wissen. Aber glauben Sie wirklich, dass die Marketingverantwortlichen auf die Steuerung ihrer Marke bewusst verzichten wollen und eine &#8220;Demokratisierung&#8221; zulassen? Es geht doch f&#252;r Markenartikler immer auch darum, die Partizipationsw&#252;nsche der Konsumenten zu interpretieren und marken-analog umzusetzen. </p>
<p>Sie erw&#228;hnen in Ihren Beispielen Coke, Mentos und Firefox. Dies sind alles &#8220;hippe&#8221;, &#8220;trendige&#8221; Marken, die Trendaffinit&#228;t bereits als Teil ihres Markenkerns haben und f&#252;r die es in der Tat notwendig ist, &#252;ber die Marketing-M&#246;glichkeiten die Web 2.0 mit sich bringt schleunigst nachzudenken. Was ist aber mit gut gef&#252;hrten Marken, die weder Ankn&#252;pfungspunkte f&#252;r eine kreative-witzige Verfremdung bieten noch Selbstironie, Trash oder Hippness in ihren Markenauftritt integrieren k&#246;nnen?</p>
<p>Wer bestimmt aber &#252;ber den Markenkern: &#220;ber Partizipation von Konsumenten. Die Zeit autorit&#228;rer und paternalistischer Marken- und Unternehmensf&#252;hrung, wie in den 50er und 60er Jahren noch &#252;blich, ist selbstverst&#228;ndlich vorbei. Die Demokratisierung aller gesellschaftlichen Bereiche, die durch die 68er Bewegung initiiert wurde, hat nat&#252;rlich auch das Marketing erfasst! Gut gef&#252;hrte Unternehmen haben l&#228;ngst verstanden, dass sie ihre Konsumenten bereits zu Beginn der Wertsch&#246;pfungskette, n&#228;mlich bei der Ideen-Generierung, mit einbeziehen m&#252;ssen, wenn sie langfristig &#252;berleben wollen. Dies ist aber nicht erst seit Web 2.0 der Fall, sondern geschieht auch &#8220;offline&#8221; permanent. </p>
<p>Der Grad der Partizipation von Konsumenten ist jedoch ein permanenter Balanceakt zwischen Modernisierung und Anpassung des Markenkerns an die Dynamik kulturellen Wandels einerseits und der Kommunikation von Verl&#228;sslichkeit, Best&#228;ndigkeit und Orientierung. Diesen Balanceakt muss man halten, d.h. eine Marke muss auch so stark sein k&#246;nnen / d&#252;rfen, sich einem Zeitgeist-Strom zu entziehen.</p>
<p>Ich w&#252;rde mich freuen, wenn wir diesen Diskurs auch einmal offline fortsetzen k&#246;nnten. Falls Sie m&#246;gen, sind Sie herzlichst dazu eingeladen, uns in Heidelberg zu besuchen. Ansonsten sehen wir uns vielleicht einmal auf einer der zahlreichen Marketingveranstaltungen. </p>
<p>Einstweilen freundliche Gr&#252;&#223;e aus Heidelberg,<br />
Kerstin Ullrich</p>
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