Wir hatten hier ja vor einigen Tagen eine ausführliche Diskussion mit Frau Dr. Kerstin Ullrich von GIM argo, einem “Partner für Innovationsmanagement, Trendmanagement und Zukunftsforschung”. Die Redaktion der Internet World Business hat in der aktuellen Ausgabe (Ausgabe 4/07, Seite 15) die Diskussion aufgegriffen und einen lesenswerten Artikel zum Thema geschrieben, der zwar nicht vollständig, aber zu einem großen Teil auch online abrufbar ist (Update: Der Artikel ist mittlerweile nur noch für Abonnenten abrufbar): Web 2.0 als Markenkiller?

Der Artikel (Printversion) endet mit einem Zitat von Prof. Dr. Thomas Friedrich aus einem Gastbeitrag im Buenalog:

Der Widerspruch zwischen Markenlogik und Web 2.0-Logik könnte größer nicht sein.

Was also tun? Ich sehe zwei Möglichkeiten: Marketer können versuchen die Logik des Internets zu ändern (dabei wünsche ich viel Spaß) oder aber die Logik ihrer Marke – und endlich begreifen, dass sie die Kontrolle längst verloren haben. Passend zu diesem Thema schreibt übrigens Martin Oetting: Audi Online Buzz: wie schlecht ist das, wenn man nicht selber damit anfängt?