Studie: Was sich Journalisten von der Online-PR wünschen

Die Kommunikationsagentur Schrader ist gemeinsam mit dem Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen der
Fachhochschule Hannover der Frage nachgegangen, wie sich Journalisten die Online-PR von Unternehmen wünschen. Aus der Zusammenfassung:

PR StudieLeicht erfüllen lässt sich beispielsweise der Wunsch, beim Pressemitteilungsversand per E-Mail darauf zu achten, dass die Betreffzeile neben dem Mitteilungsthema auch den offiziellen Versender sowie das Wort „Pressemitteilung“ aufweist. Auch bei den Mitteilungstexten sind sich die meisten einig: Sachlich und kurz sollte die Information aufbereitet sein.

Schwieriger wird es beim Versand selbst. Etwa gleich viele Journalisten wünschen die Pressemitteilung als Anhang (Word-Datei besser als RTF-Format) oder direkt in der E-Mail. Auch der Vergleich zwischen HTML- und Plaintext-Format endet fast unentschieden. Wer als Versender keinen Fehler machen möchte, muss also genau auf die Gründe achten, die hinter dieser Wahl stehen. Mit einer werblichen bunten HTML-Mail liegt man mit Sicherheit genauso falsch wie mit einer Plaintext-Mail ohne Absatzstruktur.

Die dreizehnseitige Studie kann kostenlos als PDF-Datei unter www.journalistenstudie.de heruntergeladen werden.

E-Mail Client für Pocket PCs: FlexMail 2007

Pocket PC E-Mail Client: FlexmailFür Besitzer von Windows Mobile-Geräten: Flexmail 2007 ist ein empfehlenswerter E-Mail Client, der wesentlich mehr kann als der vorinstallierte Posteingang – unter anderem E-Mail Regeln, HTML-Mails, mehrere Signaturen, SSL-Support, Vorschaufenster und Push E-Mail basierend auf Imap-Idle. Das Programm kostet $29.95 – ich nutze es seit einigen Monaten und bin absolut zufrieden.

Wahre Worte: Zuhören!

“We want to be the best listeners.”

Greg Icenhower, Associate Director, Procter and Gamble. Aus dem Artikel: Don’t Shout, Listen (via fastcompany.com First Impression Quotes)

flickr antwortet

…im Flickr-Forum:

Soeben haben wir die Einstellung unseres Filtersystems für deutsche Mitglieder unserer Community geändert. Ab sofort können Nutzer mit deutscher Flickr-ID auch Fotos sehen, die als „Mittel“ eingestuft sind. Wie schon mehrmals betont, geht es hier keinesfalls um Zensur, sondern darum, den gesetzlichen Vorschriften in Deutschland zu entsprechen. Diese Vorschriften erlauben zum Beispiel gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) keine öffentliche Darstellung sogenannter jugendgefährdender Inhalte.

Nachdem wir die für uns verfügbaren Optionen in den letzten Tagen geprüft haben, haben wir uns entschlossen, ab heute für unsere Nutzer in Deutschland auch als „Mittel“ eingestufte Fotos anzuzeigen. Diese Entscheidung basiert unter anderem auf dem Feedback, das wir in den letzten Tagen bekommen haben und daher stellen wir Euch nun auch in Deutschland eine zusätzliche Suchfunktion zur Verfügung, die dennoch die gesetzlichen Bestimmungen für den Jugendschutz erfüllt.

Die Kategorie „Eingeschränkt” dagegen bleibt weiterhin für alle die Bilder relevant, die aus rechtlichen Gründen für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind. Die als „Eingeschränkt“ eingestuften Fotos können daher von Nutzern mit einer deutschen Flickr-ID weiterhin ausschließlich persönlich genutzt und gegenwärtig aus rechtlichen Gründen innerhalb der deutschen Flickr-Version weder öffentlich angezeigt noch mit anderen Nutzern mit einer deutschen Flickr-ID geteilt werden.

Währenddessen scheint mein Problem mit dem Flickr-Support kein Einzelfall zu sein. Aber nun gut, mal sehen wie sich die Geschichte weiterentwickelt…
Nachtrag: Wem das Vorgehen von Flickr trotzdem zu blöd ist, findet bei Don einige Flickr-Alternativen. Und noch etwas: Jugendschutz.net hält den Filter von Flickr für unnötig, wie Spiegel Online berichtet.

Zentation: Video mit Powerpoint-Folien synchronisieren

Über Slideshare hatte ich ja schon einmal geschrieben (Youtube für Vortragsfolien). Das Problem: Slideshare ermöglicht das Hochladen von Powerpoint-Folien – der Vortrag bleibt dabei natürlich auf der Strecke. Das ist insbesondere dann ein Problem, wenn man mit Folien präsentiert, die nur die wichtigsten Informationen enthalten (was wiederum eine Voraussetzung für gute Vorträge ist).

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Flickr: Dann lösch’ doch Deinen Account!

Flickr hat nicht nur ein Problem im Community-Management, auch dem Support scheint nicht besonders viel an den (zahlenden) Kunden zu liegen – anstatt auf die Zensurvorwürfe zu reagieren, gibt es den Link zur Account-Löschung.

Meine Mail an Flickr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass Sie flickr für deutschsprachige Kunden zensieren ( http://www.flickr.com/groups/404938@N23/…).

Für dieses Vorgehen habe ich kein Verständnis und werde unter diesen Umständen in den nächsten Tagen zu einem anderem Fotodienst wechseln.

Mit freundlichen Grüßen

Nico Zorn

Die Antwort von Flickr:

Sehr geehrte Herr Zorn,

vielen Dank für Ihre Nachricht an Yahoo! Deutschland. Wir haben eigentlich keine Lust, Ihnen das zu verraten… aber… natürlich können Sie Ihren Account jederzeit löschen. Hier ist ein Link: http://www.flickr.com/profile_delete.gne

Bei weiteren Fragen oder Problemen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Yahoo! Customer Support
Yahoo! Deutschland

Das Zitat des Tages

I actually wonder when Google will start filtering all about us pages as duplicate content. It wouldn’t surprise me.

Clever Marketing: “About Us” Pages are boring! (via Xing Internet-Marketing Gruppe)

Tipps zum Thema bei Clickz.com: The Power of the About Us Page

IVW: studiVZ mit 2,6 Milliarden PIs vor T-Online und Co.

“Web 2.0-Angebote nutzt doch eh niemand (oder: nur Freaks)” / “Alles nur ein Hype” / “Geht wieder vorbei” – solche Sätze fallen häufig, wenn man mit Branchenkollegen über das Thema Web 2.0 spricht. Angesichts der aktuellen IVW-Zahlen freue ich mich auf die nächsten Gespräche, denn nach “nutzt doch eh niemand” sehen diese Zahlen nicht gerade aus:

Einen Einstand nach Maß feiert die Studenten-Community “studiVZ” bei der IVW. Mit knapp 2,6 Milliarden Page Impressions im Mai landete die Cyber-Plattform aus dem Stand auf dem ersten Platz der Klickparade. Auf den weiteren Pläten folgen “T-Online” (2,2 Milliarden), “Yahoo” (1,1 Milliarden) und “mobile.de” (1,0 Milliarden). Bei den Visits reicht es für “studivz” mit 80,1 Millionen allerdings nur für Platz sechs. Auf den ersten fünf Plätzen landeten “T-Online” (262,7 Millionen), “MSN” (212,6 Millionen), “ProSieben.de” (147,2 Millionen), “Yahoo” (146,1 Millionen) und “AOL” (88,6 Millionen). Das Verhältnis von Visits zu Page Impressions liegt bei “studivz” bei 32,37.

Deutsche-Startups.de: studiVZ schlägt T-Online

Powerpoint-Folien: Weg mit dem Schnickschnack!

Mittlerweile dürfte sich herumgesprochen haben, dass Cliparts und komplette Aufsätze auf Powerpoint-Folien nichts verloren haben (sollten). Nach wie vor sind die meisten Foliendesigns jedoch nach dem “Schema F” aufgebaut:

  • Unternehmenslogo (natürlich schön groß auf jeder Folie, weil: Branding!)
  • Datum (wieso nicht auch noch die Uhrzeit?)
  • Ort der Veranstaltung (die Zuschauer könnten ihn ja zwischenzeitlich vergessen haben)
  • Name der Veranstaltung (die Zuschauer könnten ihn…)
  • Name des Referenten (Ihr ahnt es schon: Die Zuschauer…)

Für den eigentlichen Folieninhalt bleibt dann häufig nur noch die Hälfte des Bildschirms.

Ich kann mich da nur Garr Reynold anschließen:

If you are presenting for an organization try removing logos (and other clutter) from all except the first and last slide. If you want people to learn something and remember you, then make a good, honest presentation. The logo won’t help make a sell or make a point, but the clutter it brings does add unnecessary noise and makes the presentation visuals look like a commercial. And people hate commercials or being sold to. We don’t begin every new sentence in a conversation by re-stating our name, why do we bombard people with our company logo in every slide?

Presentation Zen: Who says we need our logo on every slide?

Garr hat auch ein passendes Video in seinem Posting verlinkt:

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Wahre Worte: Social Shopping

“I’m feeling more and more about Social Shopping the same way I did when I was embedded in the Search Engine business (which was way before Google ever existed) and the idea of buying keywords with text links was just starting to take hold.

That rare moment when we jumped from pure organic search results into a practical business model that would not cannibalize the power of search – it’s that exact feeling I have now that the potential of Social Shopping is being explored.”

Mitch Joel: AdWeek Jumps In On Social Shopping (via Exciting Commerce)