Weiter geht es nach der Weihnachtspause mit einem Download-Tipp (nicht nur) für Blogger und Webdesigner: Wer öfters Screenshots von Websites erstellt, sollte sich die Firefox-Erweiterung Screengrab! einmal genauer anschauen. Mit Screengrab können direkt aus dem Firefox heraus Screenshots erstellt werden. Dabei lässt sich entweder die gesamte (vollständige!) Seite, der sichtbare Bereich oder ein frei definierbarer Bereich abfotografieren und als PNG- oder JPG-Datei speichern. Der größte Vorteil im Vergleich zu (wenn auch mächtigeren) Programmen wie Winsnap: Es muss kein gesondertes Programm geladen werden – ein Klick auf das Icon in der Statuszeile des Browsers genügt.
Download: Screengrab! bei mozilla.org
Ab jetzt gibt es auch in diesem Blog für einige Tage eine kleine Weihnachtspause. Und ja, ich konnte nicht widerstehen und habe mich ebenfalls geelft – wir Rheinländer sind es ja ohnehin gewohnt, uns in peinlichen Kostümen zu blamieren ;-)
2007 war spannend, 2008 wird noch spannender. Was bei mir so passiert kann man wie immer in diesem Blog (RSS), in dem anderen Blog (RSS) und via Twitter (RSS) verfolgen.
Ich wünsche allen Leser/innen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Warum gerät das Buch eigentlich nicht in Verruf durch die ungezählten Schundromane, die jedes Jahr in dieser Form publiziert werden, die vielen unlesbaren Traktate und all die Werke, die nur geschrieben werden, um den Autor selbst glücklich zu machen, und nie mehr als eine Handvoll Leser erreichen werden? Beim Internet argumentieren Kritiker genau so.
Stefan Niggemeier auf taz.de: Die Arroganz der Papierverfechter
Cash.ch hat einen interessanten Artikel zum Thema Multitasking veröffentlicht. Ein paar Auszüge:
Zwei Hirnforscher der University of Michigan konnten nachweisen, dass das Gehirn um bis zu 40 Prozent weniger leistet, wenn es gleichzeitig verschiedenen Aufgaben bewältigen muss.
Und weiter:
Mitarbeiter, die eine Aufgabe erledigen und sich dabei gleichzeitig den E-Mails widmen, bringen sogar eine schlechtere Leistung als Mitarbeiter, die Marihuana intus haben. Diesen Vergleich haben Forscher am Kings College in London angestellt und dabei weltweit für Aufsehen gesorgt.
Eine Empfehlung gibt es in dem Artikel ebenfalls:
«Es ist wichtig, sich dem permanenten Stand-by entziehen zu können», sagt Miriam Meckel. «Jeder Vorgesetzte sollte den Mitarbeitenden Zeit zugestehen, in der sie ungestört arbeiten können. Das fördert die Produktivität.»
Falls man also mal wieder das Gefühl hat, dass die Arbeit mit zunehmender Anzahl an geöffneten Programmen irgendwie langsamer vonstatten geht: Es könnte nicht nur an der Prozessorgeschwindigkeit liegen ;-)
Cash.ch: Multitasking macht Mitarbeiter langsam
Ich sitze im Moment im Jolly Hotel in Berlin und werde morgen einen Vortrag auf der Euroforum-Konferenz “Die Macht der Suchmaschinen” halten. Die zweitägige Konferenz ging heute los; eine Zusammenfassung des ersten Konferenztags steht auf teltarif.de: “Kooperieren Sie besser nicht mit Google”
Titel meines Vortrags ist “Google und die Demokratisierung der Marken: Kontrollverlust in der Markenführung?”. Die zentralen Thesen zum Vortrag werde ich in einigen Tagen auch hier im Blog veröffentlichen.
Ich freue mich auf den morgigen Tag und insbesondere auf die Vorträge von Christian Clawien (“Communities schaffen eine Ergänzung zu klassischen Suchmaschinen”) und Harald R. Fortmann (“Suchmaschinen-Marketing 2.0″).
Eine kurze Notiz am Rande: www.marketingcharts.com ist eine sehr brauchbare Quelle, wenn man sich gerade auf der Suche nach Zahlen und Studien für den nächsten Vortrag oder die nächste Präsentation befindet. Leider überwiegend US-Zahlen und leider wird (offensichtlich) der Internet Explorer vorausgesetzt, trotzdem definitiv ein Bookmark wert!