Wahre Worte: Execution is key

Ideas are overrated, execution is key.

Lukasz Gadowski (via Techcrunch Europe)

Fring: Instant Messaging auf dem iPhone mit Push Notifications

FotoInstant Messaging war auf dem Apple iPhone bislang aufgrund der fehlenden Hintergrundprozesse ziemlich sinnlos: Man konnte schlichtweg nicht online bleiben, wenn man mit seinem Telefon zwischendurch beispielsweise – sagen wir einmal – telefonieren wollte. Die mit dem iPhone OS 3.0 eingeführten Push Notifications sind zwar auch nur ein Workaround, aber immerhin lösen sie das Problem: Man kann auch dann über neue Nachrichten informiert werden, wenn das Programm geschlossen ist. Genau das funktioniert jetzt auch mit der neuen Version des Instant Messengers Fring, die vor einigen Stunden im App Store freigegeben wurde.

Die iPhone-Version des kostenlosen Programms unterstützt aktuell die Netzwerke von Skype, MSN Messenger, Google Talk, ICQ, SIP, Twitter, Yahoo!, AIM und natürlich fring (Facebook fehlt leider noch). Die Push Notifications haben lediglich den Nachteil, dass man bei seinen Bekannten auch dann als “online” angezeigt wird, wenn man sein Handy ausschaltet oder kein Netz hat, funktionieren aber ansonsten einwandfrei.Kurzum: Getestet und für gut befunden!

Mehr über fring: Fring.com, App Store Link, fring auf produki

Gastbeitrag: Twitter im Online-Marketing

adzineIch habe für die aktuelle Adzine-Ausgabe (03/09) ein paar Gedanken zum Thema Twitter im Online-Marketing beigesteuert, das ich meinen treuen Leser/innen natürlich nicht vorenthalten möchte:

„Twitter? Das ist doch reine Zeitverschwendung!“ „Banalitäten in 140 Zeichen!“ „Das ist ein Hype, der bald wieder vergessen ist.“ Solche und ähnliche Aussagen hört man oft, wenn man sich über den Microblogging-Dienst unterhält. Dabei wird vergessen, dass Twitter-Nachrichten (Tweets) nichts anderes als Gespräche sind – und Gespräche können langweilig, interessant, unterhaltsam oder banal sein.

Wer Twitter im Marketing nutzen möchte, sollte sich diese Tatsache immer wieder vor Augen führen: Twitter ist zunächst einmal kein „Marketing-Kanal“, sondern ein Ort für Gespräche. Und so lassen sich die Prinzipien für erfolgreiches Networking  aus dem „Real Life“ auch auf Twitter übertragen: Wer möchte, dass ihm jemand zuhört, sollte etwas Interessantes zu erzählen haben – und nicht bloß plumpe Werbung machen. Oder würden Sie beim Mittagessen mit einem potentiellen Kunden Ihre letzte Pressemitteilung vorlesen?

Bieten Sie Ihren Zuhörern (beziehungsweise Followern) einen Nutzen – beispielsweise in Form von Links zu interessanten Websites, Veranstaltungshinweisen oder Literaturempfehlungen. Zum Networking gehört auch, gelegentlich eine persönliche Anekdote zu erzählen – so kann ein Tweet über das eigene Hobby beispielsweise ein Anknüpfungspunkt für ein Gespräch sein.Überlegen Sie auch, wie Sie andere Twitter-Nutzer unterstützen können. Vielleicht berichtet jemand über ein Problem, zu dessen Lösung Sie etwas beitragen können? Oder aber Sie stellen andere interessante Twitter-Nutzer vor.

Der so genannte „Followfriday“ hat sich bei vielen Twitter-Nutzern als Ritual etabliert. Hierbei werden jeden Freitag die Benutzernamen von empfehlenswerten Twitterern veröffentlicht und mit dem Tag #followfriday gekennzeichnet. Wer von Twitter profitieren möchte, muss also zunächst einmal in Vorleistung gehen – auch das ist im „klassischen“ Networking nicht anders.

Nico Zorn ist Partner bei der auf Online Business Development spezialisierten Unternehmensberatung Saphiron GmbH. Er twittert unter http://twitter.com/nicozorn