Testing vs. Marketing Trends

Welchen Anteil Ihres Online-Marketing Budgets werden Sie in diesem Jahr in die Conversion Rate Optimierung investieren? Welche Personen sind in Ihrem Unternehmen für die Optimierung der Website verantwortlich? Welche Tools und Methoden nutzen Sie für die Optimierung – und mit welchem Ergebnis?

Es ist erstaunlich, wie viele Marketing-Verantwortliche diese Fragen nicht oder nicht eindeutig beantworten können. Dabei sollte die Conversion Rate Optimierung ganz oben auf der Agenda stehen – bietet sie doch die einmalige Chance, bei einem gleichbleibenden Marketing-Budget mehr Umsatz zu generieren.

Chris Goward hat die Situation in seinem Buch „You Should Test That: Conversion Optimization for More Leads, Sales and Profit or The Art and Science of Optimized Marketing“ treffend auf den Punkt gebracht:

Chris Goward

Business that have embraced split testing in their culture and processes are leading their industries. Others are missing out on this powerful strategy. Some are distracted by the latest unproven marketing trend, social application, or technology.

Und jetzt?

  • Prüfen Sie, ob Ihre technische Infrastruktur unkomplizierte Anpassungen an Ihrer Website oder Ihrem Online-Shop ermöglicht. Lassen sich Testing-Tools implementieren? Werden entsprechende Tools bereits eingesetzt?
  • Haben Sie die für Ihr Geschäftsmodell relevanten KPIs definiert? Werden alle relevanten Kennzahlen erfasst?
  • Identifizieren Sie die für Ihr Unternehmen kritischen Prozesse (etwa Bestellprozesse, Anfrageformulare etc.) und implementieren Sie systematische Testingprozesse. Greifen Sie dabei auf Frameworks (z.B. LIFT Model oder 7. Ebenen der Konversion) zurück und entwickeln Sie Hypothesen, um die jeweiligen Ziele der Tests eindeutig zu definieren.

Das Problem mit der Marktforschung

Mindestens eine Kundenbefragung pro Jahr scheint in den meisten Unternehmen zu den Pflichtübungen zu gehören. Kein Wunder, immerhin liefert eine Befragung doch wertvolle Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Zufriedenheit der Kunden – oder?

David Ogilvy, Gründer der Werbeagentur Ogilvy and Mather, hat das Dilemma der Marktforschung treffend beschrieben:

Customers don’t know what they feel, don’t say what they know and don’t do what they say. Market research is three steps removed from real behaviour.

Erfreulicherweise können wir heute die Tools und Methoden der Conversion Rate Optimierung nutzen, um mehr über unsere Kunden zu erfahren. Das funktioniert freilich nur dann, wenn systematische Testingprozesse aufgebaut und gute Hypthesen entwickelt werden – wer einfach nur „herumprobiert“ („Lass‘ uns den Button mal was größer machen!“), wird eher keine neuen Erkenntnisse über seine Kunden gewinnen.

Die digitale Transformation ist kein „one-shot-deal“

Digital transformation is not a „one-shot-deal“: rather, it is part of a continuous process that reveals new possibilities daily as relationships, data, and markets expand.

 

Organization-wide adoption of a digital mindest fuels digital transformation, encouraging democratic participation in the enterprise’s strategic decision making, continuous innovation in the design and implementation of products and services, and deeper connection with existing and future customers.

Ira Kaufmann und Chris Horton in Digital Marketing: Integrating Strategy and Tactics with Values, a Guidebook for Executives, Managers and Students

Wahre Worte: Clarify Your Value Proposition

If you haven’t done it yet, you definitely want to take some time to clearly and plainly identify just what makes you and your business valuable to your customer. From that, you can craft a concise and compelling message that communicates your value to your customers, perhaps even one that distinguishes you from the crowd. Your message answers the question, „Why should I buy from you and not from one of your competitors?“

Bryan Eisenberg in seinem Standardwerk Call to Action – Secret Formulas to Improve Online Results

Native Advertising, mobile Ads und Co.: Welche Werbeformate funktionieren für Publisher?

Unternehmen investieren zunehmend mehr Geld in Online-Werbung, bei den meisten Publishern kommt aber dennoch zu wenig an, um die eigenen Angebote zu finanzieren. Die steigende Verbreitung von Ad Blockern und die Dominanz von Facebook und Google im Online-Werbegeschäft werden von Verlagshäusern als zentrale Herausforderungen aufgeführt. Themen wie TKP-Optimierung, Adblock-Sperren und native Advertising gewinnen dementsprechend an Bedeutung und dürften bei vielen Unternehmen aus der Medienbranche weit oben auf der Agenda stehen.

Justin Ellis von NiemanLab hat die Verantwortlichen von New York Times, Slate, The Atlantic, Wired, Mashable, The Seattle Times, Vox Media und Newsweek gefragt, welche Online-Werbeformate aus ihrer Sicht funktionieren. Das Ergebnis ist ein lesenswertes Blogposting mit einigen interessanten Insights: What’s actually working in digital advertising? 8 publishers on how they’re bringing in money

Richtiges Führen

Die Leitlinie für richtiges Führen ist einfach: Finde die Richtigen, vertrau ihnen, fordere sie heraus, rede oft mit ihnen, bezahle sie fair und mach das Wichtigste von allem: Geh aus dem Weg.“Reinhard K. Sprenger

Brand Eins: Die Chefsache