Mythos Multitasking

Wie wenig Menschen dafür gemacht sind, über ein halbes Dutzend Kanäle gleichzeitig zu kommunizieren, zeigt […] die inzwischen oft zitierte Studie von Forschern des Londoner King’s College. Sie ließen zwei Versuchsgruppen dieselben Aufgaben erledigen. Die eine bekam parallel mehrere E-Mails zugesandt. Die andere Gruppe rauchte Joints vor der Arbeit. Das erstaunliche Ergebnis: Die Kiffer erzielten bessere Ergebnisse als die Probanden, die gleichzeitig mit ihren E-Mails beschäftigt waren.

Studie: Multitasking mindert die Konzentrationsfähigkeit

Something to believe in

Great companies don’t hire skilled people and motivate them, they hire already motivated people and inspire them. People are either motivated or they are not. Unless you give motivated people something to believe in, something bigger than their job to work toward, they will motivate themselves to find a new job and you’ll be stuck with whoever’s left.Simon Sinek

Simon Sinek in Start with Why: How Great Leaders Inspire Everyone to Take Action

Soll man Google zerschlagen? Keinesfalls.

Rainer Hank hat in der FAZ einige lesenswerte Gedanken über das laufende Kartellrechtsverfahren gegen Google veröffentlicht. Hank setzt sich kritisch mit den Vorwürfen auseinander, die von der EU-Kommission (angetrieben von der Verlagslobby) erhoben werden:

Anders als bei der ganz allgemeinen Suche hat Google bei Shopping-Portalen keinen Marktanteil von 90 Prozent. Amazon und Ebay sind bedeutende Anbieter auf diesem Markt ebenso wie etwa idealo.de als Preisvergleichsseite in Deutschland.

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Effizienter mailen: Sinnloses hin und her vermeiden

Eine sinnvolle Empfehlung von Timothy Ferriss für eine effizientere E-Mail-Nutzung:

E-Mail communication should be streamlined to prevent needless back-and-forth. Thus, an e-mail with “Can you meet at 4:00 P.M?” would become “Can you meet at 4:00 P.M.? If so…. If not, please advise three other times that work for you.”

Timothy Ferriss

Timothy Ferriss in The 4-Hour Workweek

B2B E-Commerce: Wachstum ohne Google

Auch das gibt es: Unternehmen, die nach einem Google-Update nicht panisch nach der Politik rufen, sondern sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und so Wachstum generieren:

„Mercateo, der führende deutsche B2B-Marktplatz, wurde von Google im Rahmen der diversen Algorithmus-Updates massiv abgestraft. Die Antwort der Münchener war – anders als bei vielen B2C-Unternehmen – gerade nicht, Googles Vorgaben noch mehr zu entsprechen.

Stattdessen konzentrierte sich Mercateo auf die Verbesserung seiner Kernkompetenz: Der Erleichterung des Sourcing-Prozesses durch bessere Integration von physischen und zunehmend auch Dienstleistungs-Angeboten. IT-Kompetenz im Sinne des Kunden, nicht des Intermediärs.

Heute, so Mercateo-Gründer Sebastian Wieser auf dem Executive Summit im Dezember 2014, ist Mercateo von Google unabhängig und plant dennoch ein deutlich zweistelliges jährliches Wachstum.“

bevh Blog: Beißt sich Amazon am B2B die Zähne aus?

 

Video: E-Mail Marketing in der Verlagsbranche

Wie können Verlagshäuser E-Mail Marketing nutzen, um Kundenpotenziale bestmöglich auszuschöpfen? Dieser Frage habe ich mich in der Präsentation „E-Mail Marketing – Strategien und Best Practices“ gewidmet. In dem Vortrag gebe ich eine kurze Einführung in das Thema und stelle Best Pratices für die E-Mail-Adressgewinnung und die Gestaltung von Newslettern und Mailings vor.

Die Agenda im Überblick:

  • Einführung
  • E-Mail Marketing Formen und Strategien in der Verlagsbranche
  • Best Practices für erfolgreiche Mailings
  • Fazit

Interview zum Thema Big Data: „In der Praxis werden viele Daten erhoben, aber nur wenige genutzt“

Die Fachzeitschrift Acquisa hat mir im Rahmen eines Interviews einige Fragen zum Thema Big Data im E-Mail Marketing gestellt. Thema waren auch die typischen Herausforderungen, vor denen viele Unternehmen in diesem Zusammenhang stehen:

„Viele vorliegende Daten dürfen gar nicht genutzt werden, weil die Einwilligung des Nutzers dafür fehlt. Im gesamten Online-Marketing herrscht zudem Kampagnen-Denken vor. Nach jeder Kampagne geht es von vorn los, alle Informationen werden nur kampagnenbezogen betrachtet. Dabei wäre es viel wichtiger, Kunden weiter zu entwickeln, inhaltlich zu reaktivieren und Cross- und Upselling-Potenziale zu heben. Diese Aspekte gehen im Tagesgeschäft oft komplett unter.“

In meinen Antworten versuche ich aufzuzeigen, welche Lösungswege zur Verfügung stehen, um diese Probleme zu lösen:

„Wir raten generell, die Komplexität zu reduzieren. In der Praxis werden viele Daten erhoben, aber nur wenige genutzt. Newsletter-Interessenten bei der Anmeldung seitenlang auszufragen, ist kontraproduktiv. Man sollte dies auf nutzbare Informationen beschränken. Andere Daten müssen automatisch getrackt werden – beispielsweise die Warenkorbabbrecher.

Potenzielle Käufer mit einer einfachen Incentive-E-Mail an ihren stehengelassenen Warenkorb zu erinnern, kann effektiver sein als eine ausgefeilte Lifecycle-Kampagne oder ein feingliedrig segmentierter Newsletterversand. Im Idealfall werden alle Daten in einem System aggregiert. Dann lassen sich E-Mail-Kampagnen besser mit anderen Marketing-Aktivitäten verknüpfen.“

Interview: „In der Praxis werden viele Daten erhoben, aber nur wenige genutzt“