Seit einigen Tagen nutze ich jetzt das Palm Pre (Disclosure: O2 hat mir freundlicherweise ein Gerät zur Verfügung gestellt) und um es gleich vorwegzunehmen: Das Pre ist endlich eine vernünftige Alternative zum iPhone, auch wenn das Gerät noch nicht perfekt ist.
Kurz zu den Fakten: 3,1 Zoll großes Multitouch-Display, nach unten ausklappbare QWERTZ-Tastatur, 8 GB Speicher, WLAN, Lagesensor, 3 Megapixel Digitalkamera und vor allem: Multitasking! Das Pre kann mehrere Programme parallel ausführen und macht das sogar äußerst elegangt: Laufende Programme werden als “Karte” ausgeführt. Mit einem Druck auf die mittlere Taste gelangt man zur Übersicht aller Karten. Anschließend kann man mit einem Fingerwisch zwischen den Karten wechseln, mit einem Tippen das jeweilige Programm aktivieren oder mit einem Fingerwisch nach oben das Programm schließen. Das klingt jetzt möglicherweise kompliziert, ist es aber nicht – im Gegenteil, die Bedienung des Pre macht richtig Spaß.
Getestet und für gut befunden: Mit dem seit einigen Wochen erhältlichen Navigon iPhone App “Mobile Navigator” lässt sich Apples iPhone praktischerweise als Navigationsgerät einsetzen.
Eine Auswahl einiger Features:
2D und 3D Kartendarstellung im Hoch- und Querformat
Sprachansagen inkl. Text-to-Speech (Namen von Straßen und Ausfahrten werden vorgelesen)
Reality View Pro (reale Darstellung von Autobahnkreuzen und Autobahnausfahrten)
Parallel zur Navigation kann Musik gehört werden, die während der Srpachansagen automatisch leiser wird. Die Musikauswahl erfolgt direkt aus dem Programm heraus (Navigon nennt das “Integrated iPod Control”).
Fahrspurassistent Pro und reale Beschilderungsanzeige
Tag-& Nacht-Modus mit automatischer Umstellung
Zugriff und Navigation zu den im iPhone gespeicherten Kontaktadressen
Einige Anwender berichten im Web über Probleme mit dem GPS-Signal, bei meinen Fahrten hat die Navigation aber bislang immer einwandfrei geklappt. Informationen zur aktuellen Verkehrslage (Stauwarner) fehlen bislang, Navigon hat aber angekündigt, in Kürze den Dienst Navigon Traffic Live gegen Aufpreis für die iPhone Version anzubieten.
Leider kann man während der Navigation nicht telefonieren, d.h. die Routenführung wird für das Telefonat unterbrochen, anschließend aber immerhin automatisch fortgesetzt. Außerdem saugt die Navigation natürlich den Akku leer, d.h. ein Kfz-Ladekabel ist unbedingt empfehlenswert.
Apples iPhone 3G sieht ziemlich gut aus, hat ein brilliantes Display und eine wunderbare GUI – gar keine Frage. Trotzdem wird mein nächstes Handy das Nokia e71 sein, denn beim genaueren Hinsehen hat das iPhone einige Macken und Nachteile, die – zumindest für mich – Ausschlusskriterien sind:
Keine Tastatur
Ja klar, das ist ein Totschlagargument, aber ich nutze mein Handy mittlerweile mehr zum Mailen als zum Telefonieren und mit der reinen Touchscreen-Tastatur kann ich mich bislang einfach nicht anfreunden. Hinzu kommt, dass das iPhone eine extrem merkwürdige Autoverfollständigung hat, die man auch mit der aktuellen Firmware-Version nicht deaktivieren kann. Und: Die virtuelle Tastatur kann man nicht in allen Anwendungen in das (bequemere) Querformat drehen
Kein echtes Multitasking
Zuerst wollte ich es nicht glauben und nachvollziehen kann ich es bis heute nicht. Funktioniert das wirklich nicht?
Keine Synchronisation mit den Outlook-Aufgaben
Richtig problemlos funktioniert das zwar nur mit Windows Mobile, aber mit der aktuellen Version von Nokias Mail for Exchange funktioniert der Abgleich (bis auf die Kategorien) ebenfalls. Bislang habe ich keine Möglichkeit gefunden, um Outlook-Aufgaben via Exchange mit einem iPhone zu synchronisieren.
Probleme mit dem UMTS-Empfang
Natürlich kann man davon ausgehen hoffen, dass dieses Problem bald gefixt wird – wenn es sich aber tatsächlich um einen Hardware-Fehler handelt, wird die Sache etwas komplizierter…
Dann doch lieber das Nokia E71 und einen iPod Touch ;-)
Die Firma Eye-Fi bietet eine 2 GB große SD-Speicherkarte mit interner WiFi-Verbindung an. Eye-Fi Wireless SD-Card Die Speicherkarte funktioniert als normaler Datenspeicher, aber der Cluo ist, dass die Daten gleich an PC/Mac oder eine Foto-Sharing-Site wie Flickr, photobucket, webshots und viele Andere gesendet werden kann. (dslrguide: Wireless SD-Speicherkarte)
Ich habe jetzt seit einigen Wochen das Nokia E61i im Einsatz und bin mit dem Smartphone nach wie vor happy – insbesondere deshalb, weil das Ding ist im Gegensatz zu den meisten Windows Mobile-Geräten wirklich „taschenfreundlich“ und vergleichsweise handlich ist.
Im Vergleich zu Windows Mobile ist zwar wie bereits erwähnt die Synchronisation mit Outlook noch nicht ganz perfekt gelöst, in der Praxis hat mich das bislang aber kaum gestört. Letztendlich haben die WM-Geräte ihren Schwerpunkt im Bereich Office-Anbindung und Organisation, während bei Nokia der Fokus auf Kommunikation liegt. Das passt mir insofern, als das ich die Bearbeitung von Excel-Tabellen auf den winzigen Displays noch nie so richtig spannend fand, während E-Mail, SMS, mobiles Web (und natürlich Telefonie ;-) durchaus unterwegs sehr nützlich ist.
Abschließend sei noch gesagt, dass der Opera Mini Browser noch ein Tick besser ist als der vorinstallierte Browser von Nokia und genauso kostenlos, also am besten mal ausprobieren.
Ach ja, Thema iPhone: Jaja, das Ding ist extrem cool, gar keine Frage. Die virtuelle Bildschirmtastatur hat mich bislang aber leider überhaupt nicht überzeugt. Wahrscheinlich ist das auch Gewöhnungssache, aber bislang scheint mir das für etwas längere Texte nicht wirklich brauchbar zu sein. Wie seht Ihr das? Wie sieht Eure aktuelle Ausstattung aus?
Bislang habe ich für die mobile Kommunikation und Organisation auf die Windows Mobile Plattform gesetzt und war mit einem VPA Compact 2 unterwegs. Das Ding hat eine sehr gute seitlich ausziehbare Tastatur, allerdings auch einen im wahrsten Sinne des Wortes großen Nachteil: Die Tiefe von 24 mm. Hinzu kommt die fehlende UMTS-Unterstützung.
Auf der Suche nach einer Alternative bin ich beim Nokia E61i gelandet und bin bislang sehr zufrieden. Die Form ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, das Gerät liegt aber wesentlich besser in der Hand oder in der Tasche als der VPA oder vergleichbare Smartphones.
Bislang sind mir folgende Vor- und Nachteile aufgefallen:
Ethority hat jede Menge Blogpostings analyisiert, einige interessante Zahlen ermittelt und in einer Pressemitteilung veröffentlicht:
Die beliebtesten Themen markenbezogener Blogbeiträge im März waren 1. Automobile (17%), 2. Computer-Hardware (16%), 3. Telekommunikation (13%), 4. Mobiltelefone (8%), 5. Unterhaltungselektronik (7%).
Zu diesem Ergebnis kommt die auf Online-Meinungsanalysen spezialisierte Hamburger Marktforschungs- und Marketing-Agentur ethority im Rahmen der Auswertung von mehr als 1.003.493 Blogpostings und 4.232.790 Beiträgen in Communities und Onlineforen im Zeitraum Januar bis März 2007. Im Rahmen der Langzeitstudie werden die Verbrauchermeinungen im deutschsprachigen Web zu mehreren Tausend Einzelthemen und über 500 Marken untersucht.
Im Segment Automobil steht BMW bei den Bloggern und Audi bei den Community-Mitgliedern hoch im Kurs. In der Computer-Branche werden Apple (Blogs) und Intel (Foren & Communities) am häufigsten besprochen. Auch das Thema „Bier“ ist den Internetusern einige Kommentare wert. So wird in den Blogs und Communities mit Abstand am meisten über Beck’s berichtet. Das wichtigste Thema hier ist natürlich der Geschmack. Die Branche Energie wird von E.ON und den Themen Strom und Umwelt dominiert.
„Kaufentscheidungen basieren immer häufiger auf Empfehlungen und Erfahrungsberichten, die in Foren, Blogs und Communities von Konsumenten ausgetauscht werden. Um in der Zukunft als Marke erfolgreich zu sein, kommt es also darauf an, die Beziehungen und Dialoge zwischen Marke und Kunde, wie auch zwischen den Kunden untereinander zu analysieren und zu managen.“ so Sten Franke, Geschäftsführer von ethority (mediatime group).
Zum Wochenende mal wieder ein wenig Gadget-Geblogge: Wer im Moment auf der Suche nach einem Pocket PC ist, sollte mal einen Blick auf dem MDA Vario von T-Mobile werfen. Ich nutze das Ding jetzt seit einigen Monaten um unterwegs E-Mails abzurufen, Termine zu planen und Notizen zu machen und bin bislang ziemlich zufrieden.
Bei den bisherigen PDAs konnte ich mich nie so recht mit der Texteingabe via “Schrifterkennung” anfreunden, die ausklappbare QWERTZ-Tastatur des MDAs ist hingegen eine recht brauchbare Lösung, wenngleich die Tastatur des Nachfolgemodels MDA Vario II sicherlich noch besser zu bedienen ist.