Kategorie-Archiv: Gadgets

Der sinnvollste Technikkram des Jahres

Der traditionelle Jahresrückblick findet natürlich auch in diesem Blog statt – in Form von drei Produktempfehlungen, die sich in den vergangenen Monaten als sinnvolle Anschaffung herausgestellt haben.

  • Eye-Fi Connect X2: Speicherkarte mit WLAN (84,99 Euro)
    Mit den Speicherkarten von Eye-Fi kann (fast) jede Digitalkamera nachträglich mit WLAN nachgerüstet werden. Anschließend werden neue Fotos automatisch und drahtlos auf den eigenen Computer übertragen. Unbedingt notwendig ist so eine Karte zwar nicht, praktisch ist sie aber durchaus.
  • Dirt Devil Evo: Ein Wischroboter (249,82 Euro)
    Am Anfang war ich skeptisch, aber dieses Ding funktioniert tatsächlich. Der Dirt Devil Evo eignet sich für den Einsatz auf Laminat und Fliesen und sorgt automatisch für einen saubaren Boden.
  • Fujitsu ScanSnap S1300: Praktischer Dokumentenscanner (274,89 Euro)
    Anhänger des “papierlosen Büros” werden mit dem ScanSnap glücklich. Mit dem Gerät lassen sich auch kleinere Belege oder Papierstapel (bis zu 15 Blatt) schnell und zuverlässig digitalisieren und auf Wunsch direkt in Evernote ablegen. Mit rund 270 Euro ist das Ding leider recht teuer.

Tipp: iPad-Tasche von Adore June

Kommen wir noch einmal zu meinem aktuellen Lieblingsspielzeug – dem Apple iPad (siehe auch: Apple iPad im Langzeittest: Wofür braucht man sowas?). Ich habe lange nach einer schönen Tasche für den Tablet PC gesucht und dann die iPad Tasche von Adore June entdeckt.

Die Tasche ist für rund 20 Euro bei Amazon erhältlich, hochwertig verarbeitet und sieht schick aus. Die Adore June Business iPad Tasche ist mit einem Klettverschluss ausgestattet, Euer iPad kann also beim Herausnehmen nicht zerkratzen.

Ein sehr praktischer Nebeneffekt: Da die Tasche mit weichem Polarfleece gefüttert ist, wird das Display des iPad in der Tasche (bzw. beim Herausziehen) fast automatisch von Fingerabdrücken gereinigt.

Apple iPad im Langzeittest: Wofür braucht man sowas?

Seit Ende Juli spiele ich mit dem Apple iPad herum und obwohl es im Netz nun wahrlich nicht an Testberichten mangelt, nachfolgend trotzdem mein subjektiver Eindruck – insbesondere mit Blick auf die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird: Wofür braucht man sowas?

Seitdem ich das iPad habe, hat sich meine Arbeitsweise ein wenig geändert. Ich lese tagsüber kaum noch Artikel oder Blogpostings, sondern speichere interessante Fundstücke mit Read it Later, um sie am Abend in Ruhe auf dem iPad zu lesen.

Praktisch finde ich das iPad deshalb, weil es “das Internet auf den Wohnzimmertisch” holt. Das Gerät ist ideal, um schnell etwas nachzuschlagen, Gästen ein Youtube-Video zu zeigen oder um ein paar Runden zu Spielen.

Sinnvoll ist das iPad auch im Zusammenspiel mit dem neuen Apple TV, da der Tablet PC (genau wie das iPhone) als Fernbedienung für die Set Top Box genutzt werden kann. Die Steuerung funktioniert einwandfrei und schicker als Sonys neue Google TV Fernbedienung ist das Ganze sowieso :-)

Nachteile gibt es natürlich auch: Aktuell unterstützt das iPad noch kein Multitasking (wird mit dem nächsten Firmware Update nachgeliefert), auf dem Display sammeln sich sehr schnell Fingerabdrücke und Flash wird natürlich nicht unterstützt.

Trotzdem: Das iPad macht Spaß! Mittlerweile könnte es sich aber lohnen auf das nächste Update zu warten, das sicherlich wie das iPhone 4 mit einem “Retina Display” ausgestattet wird.

Wahre Worte: Wer braucht ein Apple iPad?

Aber wer braucht denn nun wirklich ein iPad? Die klare Antwort: Ein iPad braucht kein Mensch. Aber wer eines hat, kann es gut gebrauchen – und damit eine Menge Spaß haben.

Matthias Kremp auf Spiegel Online: UMTS-iPad im Familientest

Ein kleiner Test: Logitech Illuminated Keyboard

Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich die “richtige” Tastatur gefunden habe, denn irgendas war mit den Dingern immer: Zu laut, komischer Anschlag oder aber ich hatte nach einigen Tagen die ersten Buchstaben erfolgreich entwurzelt…

Seit einiger Zeit tippe ich jetzt auf der Logitech Illuminated rum und bin begeistert: Super Tippgefühl, absolut leise, hervorragende Verarbeitung, sehr schickes und flaches Design und dann auch noch eine nette weiße Hintergrundbeleuchtung, die an die Tastatur des MacBook Pro erinnert. Der Spaß hat mit rund 65 Euro zwar einen stolzen Prei, ich denke aber, dass das Geld gut angelegt ist. Letztendlich habe ich sogar das Gefühl, dass ich mit der Tastatur deutlich schneller tippen kann – ein wie ich finde tolles Argument, um den Kauf zu rechtfertigen ;-)

Nachfolgend noch ein Test der Logitech Illuminated als Video:

Palm Pre im Test: Endlich Multitasking!

Palm PreSeit einigen Tagen nutze ich jetzt das Palm Pre (Disclosure: O2 hat mir freundlicherweise ein Gerät zur Verfügung gestellt) und um es gleich vorwegzunehmen: Das Pre ist endlich eine vernünftige Alternative zum iPhone, auch wenn das Gerät noch nicht perfekt ist.

Kurz zu den Fakten: 3,1 Zoll großes Multitouch-Display, nach unten ausklappbare QWERTZ-Tastatur, 8 GB Speicher, WLAN, Lagesensor, 3 Megapixel Digitalkamera und vor allem: Multitasking! Das Pre kann mehrere Programme parallel ausführen und macht das sogar äußerst elegangt: Laufende Programme werden als “Karte” ausgeführt. Mit einem Druck auf die mittlere Taste gelangt man zur Übersicht aller Karten. Anschließend kann man mit einem Fingerwisch zwischen den Karten wechseln, mit einem Tippen das jeweilige Programm aktivieren oder mit einem Fingerwisch nach oben das Programm schließen. Das klingt jetzt möglicherweise kompliziert, ist es aber nicht – im Gegenteil, die Bedienung des Pre macht richtig Spaß.

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Kleiner Testbericht: Navigon auf dem iPhone

navigon-iphone-2Getestet und für gut befunden: Mit dem seit einigen Wochen erhältlichen Navigon iPhone App “Mobile Navigator” lässt sich Apples iPhone praktischerweise als Navigationsgerät einsetzen.

Eine Auswahl einiger Features:

  • 2D und 3D Kartendarstellung im Hoch- und Querformat
  • Sprachansagen inkl. Text-to-Speech (Namen von Straßen und Ausfahrten werden vorgelesen)
  • Reality View Pro (reale Darstellung von Autobahnkreuzen und Autobahnausfahrten)
  • Parallel zur Navigation kann Musik gehört werden, die während der Srpachansagen automatisch leiser wird. Die Musikauswahl erfolgt direkt aus dem Programm heraus (Navigon nennt das “Integrated iPod Control”).
  • Fahrspurassistent Pro und reale Beschilderungsanzeige
  • Tag-& Nacht-Modus mit automatischer Umstellung
  • Zugriff und Navigation zu den im iPhone gespeicherten Kontaktadressen

Einige Anwender berichten im Web über Probleme mit dem GPS-Signal, bei meinen Fahrten hat die Navigation aber bislang immer einwandfrei geklappt. Informationen zur aktuellen Verkehrslage (Stauwarner) fehlen bislang, Navigon hat aber angekündigt, in Kürze den Dienst Navigon Traffic Live gegen Aufpreis für die iPhone Version anzubieten.

Leider kann man während der Navigation nicht telefonieren, d.h. die Routenführung wird für das Telefonat unterbrochen, anschließend aber immerhin automatisch fortgesetzt. Außerdem saugt die Navigation natürlich den Akku leer, d.h. ein Kfz-Ladekabel ist unbedingt empfehlenswert.

Navigon MobileNavigator ist zur Zeit für € 49,99 (D-A-CH), bzw. € 99,99 (Europe) im iTunes Store erhältlich. Navigon MobileEurope bei iTunes downloaden

Nokia E71 oder Apple iPhone? E71!

Apples iPhone 3G sieht ziemlich gut aus, hat ein brilliantes Display und eine wunderbare GUI – gar keine Frage. Trotzdem wird mein nächstes Handy das Nokia e71 sein, denn beim genaueren Hinsehen hat das iPhone einige Macken und Nachteile, die – zumindest für mich – Ausschlusskriterien sind:

  • Keine Tastatur
    Ja klar, das ist ein Totschlagargument, aber ich nutze mein Handy mittlerweile mehr zum Mailen als zum Telefonieren und mit der reinen Touchscreen-Tastatur kann ich mich bislang einfach nicht anfreunden. Hinzu kommt, dass das iPhone eine extrem merkwürdige Autoverfollständigung hat, die man auch mit der aktuellen Firmware-Version nicht deaktivieren kann. Und: Die virtuelle Tastatur kann man nicht in allen Anwendungen in das (bequemere) Querformat drehen
  • Kein echtes Multitasking
    Zuerst wollte ich es nicht glauben und nachvollziehen kann ich es bis heute nicht. Funktioniert das wirklich nicht?
  • Keine Synchronisation mit den Outlook-Aufgaben
    Richtig problemlos funktioniert das zwar nur mit Windows Mobile, aber mit der aktuellen Version von Nokias Mail for Exchange funktioniert der Abgleich (bis auf die Kategorien) ebenfalls. Bislang habe ich keine Möglichkeit gefunden, um Outlook-Aufgaben via Exchange mit einem iPhone zu synchronisieren.
  • Probleme mit dem UMTS-Empfang
    Natürlich kann man davon ausgehen hoffen, dass dieses Problem bald gefixt wird – wenn es sich aber tatsächlich um einen Hardware-Fehler handelt, wird die Sache etwas komplizierter…

Dann doch lieber das Nokia E71 und einen iPod Touch ;-)

Diese Speicherkarte schickt Fotos direkt zu flickr und Co.

Ich glaube, das muss ich haben:

EYE-FI SD Card: SD-Karte mit WLAN

Die Firma Eye-Fi bietet eine 2 GB große SD-Speicherkarte mit interner WiFi-Verbindung an. Eye-Fi Wireless SD-Card Die Speicherkarte funktioniert als normaler Datenspeicher, aber der Cluo ist, dass die Daten gleich an PC/Mac oder eine Foto-Sharing-Site wie Flickr, photobucket, webshots und viele Andere gesendet werden kann. (dslrguide: Wireless SD-Speicherkarte)

Zu haben ist die Karte bislang nur in den USA, zum Beispiel für 99.99 Dollar bei Amazon.com. Mehr Infos gibt es bei Computerwoche.de: Eye-Fi macht Digitalkameras Wi-Fi-tauglich

 

Ein (kurzer) Langzeittest: Nokia E61i

Ich habe jetzt seit einigen Wochen das Nokia E61i im Einsatz und bin mit dem Smartphone nach wie vor happy – insbesondere deshalb, weil das Ding ist im Gegensatz zu den meisten Windows Mobile-Geräten wirklich „taschenfreundlich“ und vergleichsweise handlich ist.

Test: Nokia E61i

Im Vergleich zu Windows Mobile ist zwar wie bereits erwähnt die Synchronisation mit Outlook noch nicht ganz perfekt gelöst, in der Praxis hat mich das bislang aber kaum gestört. Letztendlich haben die WM-Geräte ihren Schwerpunkt im Bereich Office-Anbindung und Organisation, während bei Nokia der Fokus auf Kommunikation liegt. Das passt mir insofern, als das ich die Bearbeitung von Excel-Tabellen auf den winzigen Displays noch nie so richtig spannend fand, während E-Mail, SMS, mobiles Web (und natürlich Telefonie ;-) durchaus unterwegs sehr nützlich ist.

Abschließend sei noch gesagt, dass der Opera Mini Browser noch ein Tick besser ist als der vorinstallierte Browser von Nokia und genauso kostenlos, also am besten mal ausprobieren.

Ach ja, Thema iPhone: Jaja, das Ding ist extrem cool, gar keine Frage. Die virtuelle Bildschirmtastatur hat mich bislang aber leider überhaupt nicht überzeugt. Wahrscheinlich ist das auch Gewöhnungssache, aber bislang scheint mir das für etwas längere Texte nicht wirklich brauchbar zu sein. Wie seht Ihr das? Wie sieht Eure aktuelle Ausstattung aus?