Kategorie-Archiv: Marketing

Aus marketingzeug.de wird marketing.de

Ich habe Anfang des Jahres mit marketingzeug.de eine Suchmaschine für Marketing-Websites gelauncht. Auf die Idee habe ich eine – fast schon überraschend – gute Resonanz bekommen und die Zugriffszahlen haben sich kontinuierlich verbessert.

Vor einigen Monaten hat mich die Sedo GmbH kontaktiert und wir waren uns ziemlich schnell einig: Die Idee und der Suchindex würden gut zu der Domain marketing.de passen, die Sedo vor einiger Zeit erworben hat. Kurzum: Sedo hat die Domain marketingzeug.de sowie den Suchindex übernommen (sozusagen ein Mini-Exit für marketingzeug.de ;-) und in marketing.de integriert. Außerdem werde ich das Marketing.de-Team beratend unterstützen und das Projekt auf diesem Weg begleiten.

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Futter für den iPod: Empfehlenswerte Video-Podcasts

Video-Podcast: Elektrischer ReporterDie Anzahl wirklich guter Video-Podcasts ist irgendwie doch noch recht überschaubar, ein paar Perlen habe ich aber mittlerweile entdeckt:

  • Elektrischer Reporter
    Der Klassiker: “Der Elektrischer Reporter interviewt jede Woche einen Vordenker in Sachen Internet. Die Gesprächspartner können aus der Wirtschaft kommen oder aus der Wissenschaft.” (in iTunes abonnieren)
  • TED Talks Videopodcast
    Renommierte Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft stellen ihre außergewöhnlichen und innovativen Ideen vor – absolut sehenswert (in iTunes abonnieren).
  • next 07 für iPod
    Ok, die next liegt nun schon einige Monate zurück, die aufgenommen Vorträge sind dennoch überwiegend interessant und aktuell (in iTunes abonnieren).

Wer hat weitere Empfehlungen?

Aufbau einer Community: Nutzerzahlen von Netmoms.de

Internetworld.de berichtet heute über die Entwicklung von Netmoms.de:

Das Konzept der Web-2.0-Plattform für Mütter ist offenbar genau das, was die Zielgruppe schon immer gesucht hat. Fünf Monate nach dem Start zählt die Community externer Link in neuem Fenster folgt Netmoms.de rund 200.000 registrierte Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit haben sich die Nutzerzahlen in sechs Wochen verdreifacht.

Ich habe Dr. Stephanie Staar, eine der Gründerinnen von Netmoms, gefragt, was im Marketing-Bereich für den Aufbau der Community unternommen wurde – und freundlicherweise umgehend eine Antwort erhalten:

Wir haben sowohl SEO wie auch SEM genutzt (allerdings haben wir uns hier sehr stark auf günstige Key Words limitiert und sowas wie “Schwangerschaft” ausgelassen, da für uns als eher offene Community zu teuer), haben mit vielen mütter- und familienaffinen Seiten Kooperationen geschlossen und hatten das Glück einer positiven Berichterstattung in verschiedenen Mütterblogs.

Im offline/ viralen Bereich arbeiten wir vor allem mit den genannten Local Moms zusammen, die uns in ihrer Stadt oder Region promoten. Dieses Offline Konzept hat über alle Maßen gut gegriffen, wir hatten uns als Ziel bis Jahresende 50 Local Moms gesetzt, jetzt haben wir schon 250 und der Zulauf läßt nicht nach, da sich viele der Mütter einfach mit der Seite identifizieren und das Konzept unterstützen wollen.

www.netmoms.de

Weitere Social Networks mit der Zielgruppe Mütter / Eltern: www.paulsmama.de, www.mamily.de, www.urbia.de, www.eltern.de

Nachtrag: Oliver Gassner hat auf Netzstimmen.de ein Interview mit  Stephanie geführt: Stephanie Staar (netmoms.de): Mütter im lokal und im Netz

Hand zu Hand Propaganda: Markenaufbau via Visitenkarten

Wer sich schon immer gefragt hat, warum Vistaprint so viele Visitenkarten verschenkt* – die New York Times hat die Antwort und interessante Hintergrundinformationen zu dem Unternehmen:

AMONG Internet businesses, perhaps only one has managed to reach a market value of more than $1 billion by getting customers to hand out millions of promotional messages for it.

New York Times: Building a Brand Name, via Business Cards (gefunden via pick!t)

* zzgl. Versand- und Bearbeitungskosten

Studie: Was sich Journalisten von der Online-PR wünschen

Die Kommunikationsagentur Schrader ist gemeinsam mit dem Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen der
Fachhochschule Hannover der Frage nachgegangen, wie sich Journalisten die Online-PR von Unternehmen wünschen. Aus der Zusammenfassung:

PR StudieLeicht erfüllen lässt sich beispielsweise der Wunsch, beim Pressemitteilungsversand per E-Mail darauf zu achten, dass die Betreffzeile neben dem Mitteilungsthema auch den offiziellen Versender sowie das Wort „Pressemitteilung“ aufweist. Auch bei den Mitteilungstexten sind sich die meisten einig: Sachlich und kurz sollte die Information aufbereitet sein.

Schwieriger wird es beim Versand selbst. Etwa gleich viele Journalisten wünschen die Pressemitteilung als Anhang (Word-Datei besser als RTF-Format) oder direkt in der E-Mail. Auch der Vergleich zwischen HTML- und Plaintext-Format endet fast unentschieden. Wer als Versender keinen Fehler machen möchte, muss also genau auf die Gründe achten, die hinter dieser Wahl stehen. Mit einer werblichen bunten HTML-Mail liegt man mit Sicherheit genauso falsch wie mit einer Plaintext-Mail ohne Absatzstruktur.

Die dreizehnseitige Studie kann kostenlos als PDF-Datei unter www.journalistenstudie.de heruntergeladen werden.

Wahre Worte: Zuhören!

“We want to be the best listeners.”

Greg Icenhower, Associate Director, Procter and Gamble. Aus dem Artikel: Don’t Shout, Listen (via fastcompany.com First Impression Quotes)

Bauern, schützt Eure Kühe!

Das hier ist wirklich eine ernste Angelegenheit nette virale Kampagne für die US-amerikanische Milchwirtschaft:

Die Zahl spricht für sich! Bis zum heutigen Tag sind weltweit rund 290.000 Kühe durch Aliens entführt wurden. Die meisten auf Nimmerwiedersehen verschwundenen Kühe stammen nach Angaben der amerikanischen Kuhrechtsorganisation Cowabduction zwar aus Kalifornien, aber zunehmend werden auch Tiere in Europa Opfer dieser außerirdischen Verschwörung. Und auch Deutschland bleibt davon nicht verschont, wie ein auf der Netzseite der Kuhrechtsschützer veröffentlichtes Dokument beweist.

Telepolis: Aliens leave our cows alone – Bauern, schützt Eure Kühe!

Kuhentführung

www.cowabduction.com

Werbeblogger im Gespräch mit Bernd M. Michael

Hörbefehl:

Werbeblogger Podcast #20: Im Gespräch mit Markenexperte Bernd M. Michael

Siggi der Alleinunterhalter

Der arme Mann:

Wie es aussieht ein viraler Clip für die Gelben Seiten…

Wahre Worte: User generated Advertising

Es geht also gar nicht darum, dass es billig ist, wenn man Spots vom User kreieren lässt. Es geht darum, dass das möglicherweise die einzige Art und Weise ist, ihn überhaupt zu erreichen.

Martin Oetting: AAL, Crowdsourcing, Consumer Generated Advertising? (Martin verlinkte ich in der letzten Zeit so häufig, dass ich eigentlich auch einen Redirect setzen kann ;-)