Siggi der Alleinunterhalter
Der arme Mann:
Wie es aussieht ein viraler Clip für die Gelben Seiten…
Der arme Mann:
Wie es aussieht ein viraler Clip für die Gelben Seiten…
Es geht also gar nicht darum, dass es billig ist, wenn man Spots vom User kreieren lässt. Es geht darum, dass das möglicherweise die einzige Art und Weise ist, ihn überhaupt zu erreichen.
Martin Oetting: AAL, Crowdsourcing, Consumer Generated Advertising? (Martin verlinkte ich in der letzten Zeit so häufig, dass ich eigentlich auch einen Redirect setzen kann ;-)
Aus meinem del.icio.us-Account (RSS) gefischt: Ein paar ausgewählte Links der letzten Tage.
Wir hatten hier ja vor einigen Tagen eine ausführliche Diskussion mit Frau Dr. Kerstin Ullrich von GIM argo, einem “Partner für Innovationsmanagement, Trendmanagement und Zukunftsforschung”. Die Redaktion der Internet World Business hat in der aktuellen Ausgabe (Ausgabe 4/07, Seite 15) die Diskussion aufgegriffen und einen lesenswerten Artikel zum Thema geschrieben, der zwar nicht vollständig, aber zu einem großen Teil auch online abrufbar ist (Update: Der Artikel ist mittlerweile nur noch für Abonnenten abrufbar): Web 2.0 als Markenkiller?
Der Artikel (Printversion) endet mit einem Zitat von Prof. Dr. Thomas Friedrich aus einem Gastbeitrag im Buenalog:
Der Widerspruch zwischen Markenlogik und Web 2.0-Logik könnte größer nicht sein.
Was also tun? Ich sehe zwei Möglichkeiten: Marketer können versuchen die Logik des Internets zu ändern (dabei wünsche ich viel Spaß) oder aber die Logik ihrer Marke – und endlich begreifen, dass sie die Kontrolle längst verloren haben. Passend zu diesem Thema schreibt übrigens Martin Oetting: Audi Online Buzz: wie schlecht ist das, wenn man nicht selber damit anfängt?
Das lustigste Disclosure Statement, das ich bislang gesehen habe: Klarstellung betr. Volkswagen
Jetzt wissen wir Bescheid.
Mit Google Co-op habe ich vor einigen Tagen eine Suchmaschine für Marketing-Themen gebastelt. Durchsucht werden rund 300 redaktionelle Websites, Blogs, Foren und Online-Magazine, die sich mit Marketing-Themen beschäftigen – themenfremde Websites, der übliche Google-Spam und Firmen-Homepages müssen draußen bleiben. Der Nutzen wird deutlich, wenn Ihr z.B. nach “Onlinewerbung” sucht und die Ergebnisse mit Google.de vergleicht.
Ursprünglich habe ich die Suche für mich selber zusammengestellt, weil ich nicht immer das gesamte Web, sondern ausschließlich gute Websites zu Marketing-Themen durchsuchen wollte, aber vielleicht ist es ja für den ein oder anderen von Nutzen. Mit den Links am Ende der Seite lässt sich die Suche auch zu Euren Firefox-Suchen oder zur personalisierten Google Homepage hinzufügen. Ein Börsengang ist vorerst nicht geplant.
“Sie brauchen kein Kundenbindungsprogramm.
Sie brauchen ein Kundenbindungsprodukt.”
Gefunden im Besserwerberblog.
There seems to be some sort of desperation going on where brands make a scramble to try to control everything that’s said about them online. Maybe this has been advised by the old-school PR agencies. (…)
It would be great to see brands just concentrating on building great stuff instead of controlling what people say when they say brands make bad stuff. Here’s an idea: why doesn’t your company declare that says it never manipulates consumer comments online, nor write statements and reviews as if it were a customer.
Ich habe gerade eine interessante Pressemitteilung von GIM argo bekommen (einem “Partner für Innovationsmanagement, Trendmanagement und Zukunftsforschung”), die ich nicht so ganz verstehe. Deshalb erstmal die PM im Originaltext und am Ende ein paar Fragen von mir.
-Snip-
Heidelberg, 26. Januar 2007 – Das Trend- und Marktforschungsunternehmen GIM argo warnt Werbetreibende vor einer übertriebenen „Mitmach“- Markenführung im Internet. „Immer mehr Unternehmen laufen Gefahr, dem Markenkern langfristig zu schaden, weil sie die partizipatorischen Fähigkeiten des Web 2.0 überschätzen“, sagt Dr. Kerstin Ullrich, Geschäftsführerin von GIM argo. „User Generated Content darf keine konsequente Markenpolitik ersetzen.“
Sollte die „Mitmach“- Markenführung im Netz weiterhin zunehmen, entstehen bald Produkte ohne Profil und ohne Zielgruppe, so Ullrich. Sie rät: „Trotz aller Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet, dürfen Unternehmen die Wünsche der Zielgruppen nicht 1:1 übernehmen. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, die Wünsche der Konsumenten zu interpretieren und marken-analog umzusetzen.“
Besonders kritisch steht Ullrich jenen Werbefilmen gegenüber, die Unternehmen von ihrer Zielgruppe selbst produzieren lassen („User Generated Spots“). Ullrich: „Natürlich ist es einfacher, einen Werbefilm von den Konsumenten drehen zu lassen, als es selbst zu tun. Dazu ist es kostengünstig und humorvoll. Unsere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass der Marke langfristig Schaden zugefügt werden kann, wenn man sie demokratisch formbar macht.“ Immer mehr Unternehmen delegierten auf diese Weise die Verantwortung für ihre Marken an ihre Zielgruppen. Beunruhigend, findet Ullrich: „Das zeugt mehr von Ideenlosigkeit als von Verantwortung.“
Der iPod ist nicht der Musik-Spieler, sondern die Musik-Verpackung einer neuen Generation.
Spreeblick.com: Zuhause 2007