Kategorie-Archiv: Social Media

Aufbau einer Community: Nutzerzahlen von Netmoms.de

Internetworld.de berichtet heute über die Entwicklung von Netmoms.de:

Das Konzept der Web-2.0-Plattform für Mütter ist offenbar genau das, was die Zielgruppe schon immer gesucht hat. Fünf Monate nach dem Start zählt die Community externer Link in neuem Fenster folgt Netmoms.de rund 200.000 registrierte Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit haben sich die Nutzerzahlen in sechs Wochen verdreifacht.

Ich habe Dr. Stephanie Staar, eine der Gründerinnen von Netmoms, gefragt, was im Marketing-Bereich für den Aufbau der Community unternommen wurde – und freundlicherweise umgehend eine Antwort erhalten:

Wir haben sowohl SEO wie auch SEM genutzt (allerdings haben wir uns hier sehr stark auf günstige Key Words limitiert und sowas wie “Schwangerschaft” ausgelassen, da für uns als eher offene Community zu teuer), haben mit vielen mütter- und familienaffinen Seiten Kooperationen geschlossen und hatten das Glück einer positiven Berichterstattung in verschiedenen Mütterblogs.

Im offline/ viralen Bereich arbeiten wir vor allem mit den genannten Local Moms zusammen, die uns in ihrer Stadt oder Region promoten. Dieses Offline Konzept hat über alle Maßen gut gegriffen, wir hatten uns als Ziel bis Jahresende 50 Local Moms gesetzt, jetzt haben wir schon 250 und der Zulauf läßt nicht nach, da sich viele der Mütter einfach mit der Seite identifizieren und das Konzept unterstützen wollen.

www.netmoms.de

Weitere Social Networks mit der Zielgruppe Mütter / Eltern: www.paulsmama.de, www.mamily.de, www.urbia.de, www.eltern.de

Nachtrag: Oliver Gassner hat auf Netzstimmen.de ein Interview mit  Stephanie geführt: Stephanie Staar (netmoms.de): Mütter im lokal und im Netz

Urlaubsbedingte Sendepause

In den nächsten Tagen gibt es hier eine urlaubsbedingte Sendepause. Ich entfliehe dem ****** Wetter in Deutschland und bin bis Ende Juli auf Thasos.

Und jetzt? Einfach mal ins Archiv gucken oder bei den Bloggerkollegen vorbeischauen, zum Beispiel bei Martin Oetting (der übrigens kürzlich vom elektrischen Reporter befragt wurde), Jochen Krisch, den Werbebloggern, Kolja Hebenstreit, den Deutschen Startups, Robert Basic oder der Gruenderszene. Eigentlich müsst Ihr nur bei Robert vorbeischauen, bei dem steht ja sowieso immer alles ;-)

Wahre Worte: Zuhören!

“We want to be the best listeners.”

Greg Icenhower, Associate Director, Procter and Gamble. Aus dem Artikel: Don’t Shout, Listen (via fastcompany.com First Impression Quotes)

flickr antwortet

…im Flickr-Forum:

Soeben haben wir die Einstellung unseres Filtersystems für deutsche Mitglieder unserer Community geändert. Ab sofort können Nutzer mit deutscher Flickr-ID auch Fotos sehen, die als „Mittel“ eingestuft sind. Wie schon mehrmals betont, geht es hier keinesfalls um Zensur, sondern darum, den gesetzlichen Vorschriften in Deutschland zu entsprechen. Diese Vorschriften erlauben zum Beispiel gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) keine öffentliche Darstellung sogenannter jugendgefährdender Inhalte.

Nachdem wir die für uns verfügbaren Optionen in den letzten Tagen geprüft haben, haben wir uns entschlossen, ab heute für unsere Nutzer in Deutschland auch als „Mittel“ eingestufte Fotos anzuzeigen. Diese Entscheidung basiert unter anderem auf dem Feedback, das wir in den letzten Tagen bekommen haben und daher stellen wir Euch nun auch in Deutschland eine zusätzliche Suchfunktion zur Verfügung, die dennoch die gesetzlichen Bestimmungen für den Jugendschutz erfüllt.

Die Kategorie „Eingeschränkt” dagegen bleibt weiterhin für alle die Bilder relevant, die aus rechtlichen Gründen für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind. Die als „Eingeschränkt“ eingestuften Fotos können daher von Nutzern mit einer deutschen Flickr-ID weiterhin ausschließlich persönlich genutzt und gegenwärtig aus rechtlichen Gründen innerhalb der deutschen Flickr-Version weder öffentlich angezeigt noch mit anderen Nutzern mit einer deutschen Flickr-ID geteilt werden.

Währenddessen scheint mein Problem mit dem Flickr-Support kein Einzelfall zu sein. Aber nun gut, mal sehen wie sich die Geschichte weiterentwickelt…
Nachtrag: Wem das Vorgehen von Flickr trotzdem zu blöd ist, findet bei Don einige Flickr-Alternativen. Und noch etwas: Jugendschutz.net hält den Filter von Flickr für unnötig, wie Spiegel Online berichtet.

Flickr: Dann lösch’ doch Deinen Account!

Flickr hat nicht nur ein Problem im Community-Management, auch dem Support scheint nicht besonders viel an den (zahlenden) Kunden zu liegen – anstatt auf die Zensurvorwürfe zu reagieren, gibt es den Link zur Account-Löschung.

Meine Mail an Flickr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass Sie flickr für deutschsprachige Kunden zensieren ( http://www.flickr.com/groups/404938@N23/…).

Für dieses Vorgehen habe ich kein Verständnis und werde unter diesen Umständen in den nächsten Tagen zu einem anderem Fotodienst wechseln.

Mit freundlichen Grüßen

Nico Zorn

Die Antwort von Flickr:

Sehr geehrte Herr Zorn,

vielen Dank für Ihre Nachricht an Yahoo! Deutschland. Wir haben eigentlich keine Lust, Ihnen das zu verraten… aber… natürlich können Sie Ihren Account jederzeit löschen. Hier ist ein Link: http://www.flickr.com/profile_delete.gne

Bei weiteren Fragen oder Problemen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Yahoo! Customer Support
Yahoo! Deutschland

IVW: studiVZ mit 2,6 Milliarden PIs vor T-Online und Co.

“Web 2.0-Angebote nutzt doch eh niemand (oder: nur Freaks)” / “Alles nur ein Hype” / “Geht wieder vorbei” – solche Sätze fallen häufig, wenn man mit Branchenkollegen über das Thema Web 2.0 spricht. Angesichts der aktuellen IVW-Zahlen freue ich mich auf die nächsten Gespräche, denn nach “nutzt doch eh niemand” sehen diese Zahlen nicht gerade aus:

Einen Einstand nach Maß feiert die Studenten-Community “studiVZ” bei der IVW. Mit knapp 2,6 Milliarden Page Impressions im Mai landete die Cyber-Plattform aus dem Stand auf dem ersten Platz der Klickparade. Auf den weiteren Pläten folgen “T-Online” (2,2 Milliarden), “Yahoo” (1,1 Milliarden) und “mobile.de” (1,0 Milliarden). Bei den Visits reicht es für “studivz” mit 80,1 Millionen allerdings nur für Platz sechs. Auf den ersten fünf Plätzen landeten “T-Online” (262,7 Millionen), “MSN” (212,6 Millionen), “ProSieben.de” (147,2 Millionen), “Yahoo” (146,1 Millionen) und “AOL” (88,6 Millionen). Das Verhältnis von Visits zu Page Impressions liegt bei “studivz” bei 32,37.

Deutsche-Startups.de: studiVZ schlägt T-Online

Das Problem mit den Online-Communities

Online Community

gapingvoid.com: Virtual Online Community

Vortragsfolien des Community Summits

Zur Community Summit-Veranstaltung in Wiesbaden habe ich es leider nicht geschafft, von zwei Referenten habe ich jedoch interessante Vorträge im Web gefunden:

Die Veranstaltungstermine im nächsten Jahr:

Community Summit 2008
14. April 2008 Pre-Conference
15. April – 16. April 2008 Community Summit.
Ort: Wiesbaden, Dorint Sofitel Pallas

www.community-summit.de

Mabber wanted

Nico Lumma sucht nicht nur Entwickler! Entwickler! Entwickler!, sondern auch Mabber. Diese Viecher sind ihm nämlich entlaufen.

So und jetzt wird es höchste Zeit für eine Disclosure: Nico Lumma hat den gleichen Vornamen wie ich.

Mabber wanted

Spreadfunk

Sonopia ist so eine Art Spreadshirt für den Mobilfunkbereich:

In den USA gibt es nun ein neues Konzept, mit dem jeder sein eigener Netzbetreiber werden kann.

Dazu kauft das Unternehmen Sonopia vom Netzanbieter Verizon Wireless die Kapazitäten ein. Statt diese aber zu eigenen Konditionen weiterzuverkaufen, ermöglicht es Sonopia anderen, ihre eigenen Tarife festzulegen, einen Namen zu kreieren oder die verfügbaren Endgeräte festzulegen.

teltarif.de: In den USA kann jeder zum Mobilfunkanbieter werden

Effektiver lassen sich Kunden vermutlich nicht an die eigene Marke an das eigene Unternehmen binden… Richtig spannend wird das natürlich dann, wenn der Netzbetreiber nicht nur die Minuten, sondern auch APIs zur Verfügung stellt, mit denen die Kunden (bzw. Prosumer) eigene Services und Mash Ups entwickeln können.