Eine funktionierende Spracherkennung hat mir auf meinem iPhone / iPad bislang noch gefehlt, weshalb ich mich über die neue App “Dragon Dictation” von Nuance gefreut habe. Mit dem (bislang) kostenlosen Programm können Texte bequem diktiert werden und obwohl die eigentliche Sprackerennung auf dem Server des Herstellers erfolgt, funktioniert der Prozess nicht nur erstaunlich gut, sondern auch noch relativ schnell.
Der Text kann anschließend mit wenigen Klicks zum Beispiel als E-Mail, bzw. SMS-Nachricht verschickt oder als Facebook-Update veröffentlicht werden. Am besten einfach mal ausprobieren und testen, ob das Programm eine Arbeitserleichterung ist.
Wer zum (schnelleren) Browser Google Chrome switchen möchte und es bislang aufgrund der zahlreichen Plugins für Firefox noch nicht getan hat: Zumindest für meine Bedürfnisse habe ich auch bei dem Google Browser passende Erweiterungen gefunden.
Awesome Screenshot
Screenshots von Websites erstellen (Ausschnitte oder die gesamte Seite), mit Kommentaren versehen und via Facebook, Twitter etc. weiterleiten.
Chrome SEO
Liefert mit einem Klick die wichtigsten für die Suchmaschinenoptimierung relevanten Kennzahlen.
Seit einer Woche spiele ich mit dem Apple iPad rum und bin von dem Gerät begeistert. Ja, es ist “nur ein großes iPhone”, aber das ist genau der Punkt: Es ist das ideale Gerät, um abends auf der Couch oder im Garten gemütlich ein paar Blogs oder Mails zu lesen.
Analytics for iPad (kostenlos)
Super praktisch: Google Analytics auf dem iPad! Die App liefert alle relevanten Kennzahlen und Charts aus dem eigenen Anayltics-Account.
brand eins für iPad (kostenlos, pro Heft € 6,99)
Das Wirtschaftsmagazin brand eins im Originallayout auf dem iPad.
Putpat für iPad (€ 1,59)
Putpat ist eine Art Last.fm für Musikvideos: Die App liefert ein personalisiertes Musikprogramm.
Wetter für iPad (€ 0,79)
Merkwürdigerweise liefert Apple das iPad ohne vorinstallierter Wetterapplikation aus. Dieses Programm ist aber eine gute Alternative.
Facebook Chat HD for iPad (kostenlos)
Leider lässt die offizielle iPad Facebook App noch auf sich warten. Zumindest der Facebook Chat lässt sich aber mit der gleichnamigen App auf dem iPad nutzen.
Mein iPad lässt zwar noch auf sich warten, aber natürlich habe ich mich schon einmal nach einigen sinnvollen Apps umgeschaut und habe bislang das hier gefunden:
Evernote for iPad
Evernote speichert sämtliche Notizen, Websites, Studien, PDFs, Fotos und was weiß ich noch alles in der Cloud. Neben Windows 7, Mac OS und dem iPhone OS gibt es die Software auch für das iPad, was natürlich absolut Sinn macht.
Tweetdeck for iPad
Tweetdeck ist auf meinem Desktop seit vielen Monaten der favorisierte Twitter Client. Ich freue mich darauf die iPad-Version zu installieren.
Dropbox for iPad
Wer das Blog schon länger liest weiß, dass ich ein großer Dropbox Fan bin. Der Dienst ist für mich fast unentbehrlich geworden. Es ist einfach gut zu wissen, dass man von jedem Internetzugang auf seine Dateien zugreifen kann (zum Beispiel auf eine Präsentation, die sich aus unerklärlichen Gründen nicht wie eigentlich geplant auf dem USB Stick befindet ;-). Klasse, dass Dropbox in kurzer Zeit eine iPad-Version vorgestellt hat!
Read it Later for iPad
Das digitale Lesezeichen: Read it Later speichert Websites mit einem Klick in einer “Leseliste” und macht die Texte auf unterschiedlichen Plattformen (auch offline) verfügbar – jetzt auch für das iPad.
Reeder for iPad
Der RSS-Reader Reeder wird zur Zeit in zahlreichen Blogs und Tweets empfohlen. Die iPhone-Version finde ich ganz cool, auf dem iPad macht das Programm aber natürlich noch mehr Sinn.
Zur Abwechslung mal wieder ein Theme-Tipp für den Firefox: FX4 orientiert sich an den Designideen für den Firefox 4.0 und liefert eine wunderbar aufgeräumte und minimalistische Oberfläche (die ein klein wenig an Google Chrome erinnert ;-):
Folgendes wird benötigt:
FX4 Theme (experiementelle Add-on, Benutzung auf eigene Gefahr ;-)
Die Menüleiste und die Bookmarkleiste habe ich ausgeblendet, Toolbars nutze ich ohnehin nicht. Wer es ganz minimalistisch mag, kann zusätzlich auch noch seine Statusleiste aufräumen. Dafür einfach das Plugin Stylish installieren und anschließend den Style “Statusbar: Mouseover for clutter” aktivieren. Alle Icons, die sich rechts unten in der Statusleiste angesammelt haben, sind dann nur noch nach einen Mouseover sichtbar.
Der onlinebasierte Notizdienst Evernote hat kürzlich die Marke von 2 Millionen Nutzern geknackt und gehört seit vielen Monaten zu den Webdiensten, die ich fast täglich nutze. Ich nutze Evernote unter Windows 7, Mac OS und auf dem iPhone und möchte auf das Programm nicht mehr verzichten.
Zur Erklärung von Evernote zitiere ich – natürlich – produki:
Evernote ist eine Software, mit der Texte, Bilder und Audiodateien zentral erfasst und verwaltet werden können. Die Dateien werden auf den Servern des Unternehmens abgelegt und können nicht nur mit der Software, sondern auch mit einem Webbrowser abgerufen werden. (produki.de: Evernote)
Wofür nutze ich Evernote?
Ich habe für jedes meiner Blogs ein Notizbuch angelegt, um Ideen für künftige Blogpostings festzuhalten. So ist die Pipeline immer gut gefüllt ;-)
Weitere Ideen, z.B. für Projekte, Fachartikel oder Vorträge, landen natürlich ebenfalls in Evernote – wenn ich unterwegs bin zum Teil auch als Sprachnotiz.
Interessante Studien und Marktzahlen (Websites oder PDF-Dateien) sammel ich ebenfalls in entsprechenden Notizbüchern und versehe die Einträge mit passenden Tags. Mit der (Volltext)-Suchfunktion lassen sich die relevanten Einträge schnell wiederfinden.
Außerdem nutze ich Evernote als Ergänzung zu delicious, um interessante Artikel zu speichern. Das hat den Vorteil, das ich den Artikel im Vergleich zu delicious einfacher wiederfinde (Volltextsuche und Tags vs. nur Tags bei delicious). Mit dem Problem, das ein gebookmarkter Artikel nicht mehr online ist, muss man sich ebenfalls nicht mehr rumärgern. Das Firefox Plugin Evernote Web Clipper speichert markierte Texte oder vollständige Seiten mit einem Klick ab.
Falls ich “aus Versehen” doch einmal eine handschriftliche Notiz erstelle, wandert sie mit der iPhone App als Foto in Evernote. Sofern man nicht zu sehr kritzelt, ist der geschriebene Text dank der Texterkennung von Evernote problemlos auffindbar. Außerdem kann ich es nicht ausstehen, wenn Notizzättel auf dem Schreibtisch rumfliegen.
Die kleinen Icons, die seit einigen Tagen am linken Bildschirmrand festkleben, stammen übrigens von dem WordPress Plugin Cute Profiles und führen Euch zu meinen Profilen auf diversen Social Media Plattformen – naja, zumindest zu einer kleinen Auswahl davon, denn ich bin generell kein großer Freund von “Iconwüsten” und für die Icons aller Profile reicht die Seitenlänge ja ohnehin nicht aus…
Die Installation und Konfiguration ist in einer Minute erledigt: Einfach Plugin runterladen, in das WP Verzeichnis hochladen, das Plugin aktivieren und dann noch in den Einstellungen bei den gewünschten Diensten die Profil-URL hinterlegen. Die größe der Icons kann ebenfalls konfiguriert werden.
Auf Anregung von Kolja nachfolgend mal wieder eine Liste mit meinen aktuellen Top 10 iPhone Apps:
Remember the Milk
Nachdem ich meine Aufgaben lange Zeit mit Toodledo verwaltet habe, bin ich mittlerweile bei Remember the Milk gelandet. Der Funktionsumfang ist ähnlich, die Oberfläche von RTM macht aber einen wesentlich besseren Eindruck und das iPhone App kann ebenfalls überzeugen. Für die Nutzung der iPhone App benötigt man allerdings einen Premium Account von RTM. (produki: Remember the Milk)
Echofon
Ein twitter Client mit Multi-Account Verwaltung, Push Nachrichten, Landscape Modus, bit.ly Integration und Fotoupload zu Flickr oder TwitPic – was will man mehr?
Evernote
Evernote ist schlichtweg die beste Lösung, um Notizen, Studien, Ideen und Web-Pfundstücke auf mehreren Rechnern – und eben auf dem iPhone – zu verwalten.
Facebook
Lediglich die Push Benachrichtigungen fehlen noch, ansonsten ist die Facebook App absolut perfekt.
Xing
Auch der Xing App fehlen die Push-Nachrichten, trotzdem ist die Applikation empfehlenswert.
Dropbox
Dropbox ist die einfachste Möglichkeit, um Dateien mit mehreren Rechnern zu synchronisieren. Mit der Dropbox iPhone App sind die Dokumente zusätzlich auch unterwegs verfügbar.
Qype Radar
Ausgezeichnete App, um schnell ein gutes Restaurant, einen guten Club etc. in der Nähe zu finden.
Read It Later
Mit dem Dienst Read It Later können Websites gespeichert werden, um sie – wer hätte es gedacht – später zu lesen. Die iPhone App macht alle gespeicherten Artikel unterwegs verfügbar. Read It Later habe ich erst kürzlich hier im Blog vorgestellt.
Fring
Die aktuelle Version der Sype iPhone Applikation unterstützt leider noch keine Push Benachrichtigungen. Fring ist eine gute Alternative.
Zuginfo
Mit Zuginfo lässt sich bequem nach Zugverbindungen suchen. Die App ist nicht von der Deutschen Bahn, funktioniert aber trotzdem (oder deshalb?) einwandfrei.
Synergy ist ein kleines Open Source Tool, das für alle Anwender, die häufig an zwei oder mehr Rechnern gleichzeitig arbeiten, extrem praktisch ist: Mit Synergy lassen sich nämlich alle PCs mit einer Tastatur und einer Maus gleichzeitig bedienen – ohne umstöpseln und ohne KVM-Switch.
Bewegt man den Mauszeiger an den Bildschirmrand eines Desktops, “springt” er auf den Desktop des daneben positionierten Monitors – genau so, als ob man zwei Bildschirme an einem Rechner im Parallelbetrieb einsetzt. Das Programm unterstützt Windows, Mac OS und Unix und – was ich besonders praktisch finde – auch die Zwischenablage kann PC-übergreifend verwendet werden. Die Konfiguration ist etwas umständlich, auf Lifehacker gibt es aber eine detaillierte Anleitung.
Read It Later ist ein extrem simpler aber dennoch (oder gerade deshalb) praktischer Webdienst. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Art digitales Lesezeichen: Mit einem Klick (Bookmarklet oder Firefox-Plugin) kann man die aktuelle Seite im Browser speichern und später (auch offline) lesen. Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn man gerade über einen interessanten Artikel stolpert, eigentlich aber gerade etwas ganz anderes zu tun hat: Ein Klick genügt und der Artikel wandert in die persönliche “Leseliste”.
Besonders praktisch: Dank einer iPhone-Applikation kann man auch unterwegs auf die Leseliste zugreifen, Artikel offline lesen und neue Seiten abspeichern.