Instant Messaging war auf dem Apple iPhone bislang aufgrund der fehlenden Hintergrundprozesse ziemlich sinnlos: Man konnte schlichtweg nicht online bleiben, wenn man mit seinem Telefon zwischendurch beispielsweise – sagen wir einmal – telefonieren wollte. Die mit dem iPhone OS 3.0 eingeführten Push Notifications sind zwar auch nur ein Workaround, aber immerhin lösen sie das Problem: Man kann auch dann über neue Nachrichten informiert werden, wenn das Programm geschlossen ist. Genau das funktioniert jetzt auch mit der neuen Version des Instant Messengers Fring, die vor einigen Stunden im App Store freigegeben wurde.
Die iPhone-Version des kostenlosen Programms unterstützt aktuell die Netzwerke von Skype, MSN Messenger, Google Talk, ICQ, SIP, Twitter, Yahoo!, AIM und natürlich fring (Facebook fehlt leider noch). Die Push Notifications haben lediglich den Nachteil, dass man bei seinen Bekannten auch dann als “online” angezeigt wird, wenn man sein Handy ausschaltet oder kein Netz hat, funktionieren aber ansonsten einwandfrei.Kurzum: Getestet und für gut befunden!
Im Zuge des Blog-Relaunchs habe ich dieser Website auch endlich eine für das iPhone-optimierte Ansicht verpasst. Mit dem Plugin iWPhone lässt sich so eine iPhone-Version in wenigen Minuten bewerkstelligen:
Die Datei “iwphone.php” in das Verzeichnis “wp-content/plugins/” auf Deinem Server kopieren
Den Ordner “iwphone-by-contentrobot” in das Verzeichnis “wp-content/themes” auf Deinem Server kopieren.
Im Admin-Bereich unter “Plugins” das Plugin “iWPhone” aktivieren (nicht das Theme “iWPhone-by-ContentRobot” – schließlich soll es nur dann angezeigt werden, wenn ein iPhone Dein Blog lädt.)
Fertig.
Das Theme kann genau wie jedes andere Theme beliebig angepasst werden. Ich habe zum Beispiel den Header angepasst und dort eine eigene Grafik eingefügt.
Wer mit iWPhone nicht klarkommt, kann sich alternativ das Plugin WPtouch anschauen. Es funktioniert ebenfalls einwandfrei, ich finde lediglich das Theme etwas überladen.
Jetzt fehlen nur noch Themes für Android-Handys, Blackberrys, Palm Pre u.s.w. :-)
Wer beruflich viel twittert, sollte sich Seesmic Desktop einmal genauer anschauen. Die Adobe Air Anwendung bietet eine Reihe von Features, die (nicht nur) im beruflichen Alltag extrem praktisch sind. Als da wären:
Verwaltung von beliebig vielen twitter-Accounts
Speichern von Suchanfragen: Ideal für das Monitoring
Userlists: Gruppierung von Usern, damit die Übersichtlichkeit nicht verloren geht
Die meisten Features bietet das (optisch sicherlich ansprechendere) Tweetdeck zwar auch – dort fehlt aber leider die Unterstützung von mehreren Accounts.
Seesmic Desktop befindet sich aktuell zwar erst in Version 0.2, läuft bei mir aber seit einigen Tagen einwandfrei und kann kostenlos heruntergeladen werden. Für den geschätzten Leser dürfte es keine Überraschung sein, dass sich auf produki noch mehr Infos über Seesmic Desktop finden ;-)
Büro-PC, Notebook, privater PC und vielleicht auch noch ein Netbook: Das Sammelsurium an Geräten führt fast schon zwangsläufig zu einem Dateichaos – erst recht, wenn mit mehreren Leuten an verteilten Standorten gemeinsam an Dokumenten gearbeitet wird.
Dropbox löst das Problem elegant und zuverlässig. Der Dienst synchronisiert Dateien zwischen beliebig vielen Rechnern und sichert sie „nebenbei“ auf den eigenen Servern. Die Idee ist natürlich nicht neu, aber soweit ich weiß zum ersten Mal wirklich sinnvoll und praktisch umgesetzt. Nach der Installation der Software arbeitet das Programm im Hintergrund und gleicht automatisch alle Dateien ab, die im eigenen Dropbox-Ordner auf der Festplatte abgelegt werden. Wer Dateien mit anderen Usern tauschen möchte, kann hierfür mit wenigen Klicks im Webinterface einzelne Ordner freigeben.
Auch unterwegs kann man auf seine Dokumente zugreifen, bislang allerdings nur mit dem iPhone ( www.getdropbox.com/iphone ) – andere mobile Endgeräte werden noch nicht unterstützt, sollen aber bald folgen.
In der kostenlosen Basisversion gibt es immerhin 2 GB Speicher, ein Uprade auf die Premium-Version bringt 50 GB Speicher und kostet $ 9,99 pro Monat. Dropbox gibt es für Windows XP / Vista, Mac OS und Linux.
Es gibt dutzende Möglichkeiten, um unterwegs mit dem iPhone zu twittern – aber die mit Abstand komfortabelste Möglichkeit ist meiner Meinung nach das Programm Tweetie.
Die Vorteile:
Verwaltung von beliebig vielen twitter-Accounts
aufgeräumte Oberfläche (Look & Feel der iPhone SMS-Anwendung)
Uer als neue Follower hinzufpgen
Links werden automatisch via bit.ly gekürzt
Oberfläche lässt sich anpassen (Themes, Schriftgröße)
Replies, Direct Messages und Favorites werden angezeigt
Widescreen-Keyboard (kann in den Settings aktiviert werden, ist allerdings unabhängig von der Lage, d.h. das Widescreen-Format wird auch dann angezeigt, wenn das Gerät vertikal gehalten wird).
While the event is happening, we the audience indulge in its consumption by recording it, rather than experiencing the event itself. We engage the media, the channel, the interface, and not the message.
Netzwertig hat kürzlich in einem Artikel 17 Webtools vorgestellt, die in der Redaktion zum Einsatz kommen. Ich greife mal die Idee auf und stelle die Tools vor, die ich (fast) täglich verwende:
Dropbox
Dateien online speichern, veröffentlichen, mit mehreren Rechnern synchronisieren und mit Freunden tauschen – alles mit einer Anwendung. 2 GB sind kostenlos, für $ 9,99 pro Monat gibt es satte 50 GB. Und mit diesem Link gibt es 250 MB on top :-)
Toodledo
Aufgabenverwaltung via Website, iGoogle-Gadget, Firefox-Plugin, Outlook und iPhone. Toodledo unterstützt Getting Things Done und funktioniert einwandfrei. Ich habe kürzlich auch darüber gebloggt, wie man mit Toodledo seine Outlook-Aufgaben mit dem iPhone synchronisieren kann.
Evernote
Ich erlaube mir mal Andreas Göldi von Netzwertig zu zitieren, der die Vorzüge von Evernote treffend auf den Punkt gebracht hat: “Evernote ist der erste Service, der wirklich verschiedene Device-Welten für persönliches Informationsmanagement reibungslos verbindet. Ob lokal auf dem Mac oder PC, per Web oder per iPhone, auf Evernote geschriebene Notizen stehen sofort auf den anderen Geräten zur Verfügung. Die intelligente Schrifterkennung, die sogar Whiteboard-Gekrakel volltextsuchbar macht, ist eine wertvolle Zugabe.”
Google Reader
Google Reader ist sicherlich alles andere als ein Geheimtipp, gehört aber trotzdem in diese Liste. Ich habe etliche RSS-Reader ausprobiert und bin vor einiger Zeit beim Google Reader hängengeblieben.
Aupeo
Aupeo ist erst vor wenigen Tagen offiziell gestartet, macht aber bereits einen sehr runden Eindruck. Das persönliche Radio funktioniert ähnlich wie last.fm, der Empfehlungsmechanismus trifft aber eher meinen Geschmack. Leider gibt es bislang noch keine iPhone-Applikation. Auf Golem.de steht mehr über die Funktionsweise des Dienstes: Aupeo – Last.fm-Konkurrent offiziell gestartet
Jetzt also doch: Mein Nokia E61i wurde durch das iPhone 3G ersetzt – und nicht, wie ursprünglich geplant, durch ein Nokia E71. Das iPhone hat zwar immer noch keine “echte” Tastatur, aber für das Problem der fehlenden Synchronisierung mit den Outlook-Aufgaben habe ich eine Lösung gefunden. Und die sieht so aus:
Kostenlosen Account bei Toodledo.com einrichten. Toodledo ist eine webbasierte Aufgabenverwaltung und meiner Meinung nach die beste Lösung in diesem Bereich.
Bei der Suche nach einer vernünftigen Screensharing-Lösung bin ich mittlerweile bei dem Start Up Mikogo hängengeblieben. Mikogo liefert eine hervorragende Bildqualität, ist als Skype-Plugin verfügbar und ermöglicht auch das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten mittels Remote Control. Der Preis ist ebenfalls unschlagbar: Mikogo wird – zumindest bislang – als Freeware angeboten. Einziger Haken: Das Programm ist bislang nur für Windows verfügbar.