Büro-PC, Notebook, privater PC und vielleicht auch noch ein Netbook: Das Sammelsurium an Geräten führt fast schon zwangsläufig zu einem Dateichaos – erst recht, wenn mit mehreren Leuten an verteilten Standorten gemeinsam an Dokumenten gearbeitet wird.
Dropbox löst das Problem elegant und zuverlässig. Der Dienst synchronisiert Dateien zwischen beliebig vielen Rechnern und sichert sie „nebenbei“ auf den eigenen Servern. Die Idee ist natürlich nicht neu, aber soweit ich weiß zum ersten Mal wirklich sinnvoll und praktisch umgesetzt. Nach der Installation der Software arbeitet das Programm im Hintergrund und gleicht automatisch alle Dateien ab, die im eigenen Dropbox-Ordner auf der Festplatte abgelegt werden. Wer Dateien mit anderen Usern tauschen möchte, kann hierfür mit wenigen Klicks im Webinterface einzelne Ordner freigeben.
Auch unterwegs kann man auf seine Dokumente zugreifen, bislang allerdings nur mit dem iPhone ( www.getdropbox.com/iphone ) – andere mobile Endgeräte werden noch nicht unterstützt, sollen aber bald folgen.
In der kostenlosen Basisversion gibt es immerhin 2 GB Speicher, ein Uprade auf die Premium-Version bringt 50 GB Speicher und kostet $ 9,99 pro Monat. Dropbox gibt es für Windows XP / Vista, Mac OS und Linux.
Es gibt dutzende Möglichkeiten, um unterwegs mit dem iPhone zu twittern – aber die mit Abstand komfortabelste Möglichkeit ist meiner Meinung nach das Programm Tweetie.
Die Vorteile:
Verwaltung von beliebig vielen twitter-Accounts
aufgeräumte Oberfläche (Look & Feel der iPhone SMS-Anwendung)
Uer als neue Follower hinzufpgen
Links werden automatisch via bit.ly gekürzt
Oberfläche lässt sich anpassen (Themes, Schriftgröße)
Replies, Direct Messages und Favorites werden angezeigt
Widescreen-Keyboard (kann in den Settings aktiviert werden, ist allerdings unabhängig von der Lage, d.h. das Widescreen-Format wird auch dann angezeigt, wenn das Gerät vertikal gehalten wird).
While the event is happening, we the audience indulge in its consumption by recording it, rather than experiencing the event itself. We engage the media, the channel, the interface, and not the message.
Netzwertig hat kürzlich in einem Artikel 17 Webtools vorgestellt, die in der Redaktion zum Einsatz kommen. Ich greife mal die Idee auf und stelle die Tools vor, die ich (fast) täglich verwende:
Dropbox
Dateien online speichern, veröffentlichen, mit mehreren Rechnern synchronisieren und mit Freunden tauschen – alles mit einer Anwendung. 2 GB sind kostenlos, für $ 9,99 pro Monat gibt es satte 50 GB. Und mit diesem Link gibt es 250 MB on top :-)
Toodledo
Aufgabenverwaltung via Website, iGoogle-Gadget, Firefox-Plugin, Outlook und iPhone. Toodledo unterstützt Getting Things Done und funktioniert einwandfrei. Ich habe kürzlich auch darüber gebloggt, wie man mit Toodledo seine Outlook-Aufgaben mit dem iPhone synchronisieren kann.
Evernote
Ich erlaube mir mal Andreas Göldi von Netzwertig zu zitieren, der die Vorzüge von Evernote treffend auf den Punkt gebracht hat: “Evernote ist der erste Service, der wirklich verschiedene Device-Welten für persönliches Informationsmanagement reibungslos verbindet. Ob lokal auf dem Mac oder PC, per Web oder per iPhone, auf Evernote geschriebene Notizen stehen sofort auf den anderen Geräten zur Verfügung. Die intelligente Schrifterkennung, die sogar Whiteboard-Gekrakel volltextsuchbar macht, ist eine wertvolle Zugabe.”
Google Reader
Google Reader ist sicherlich alles andere als ein Geheimtipp, gehört aber trotzdem in diese Liste. Ich habe etliche RSS-Reader ausprobiert und bin vor einiger Zeit beim Google Reader hängengeblieben.
Aupeo
Aupeo ist erst vor wenigen Tagen offiziell gestartet, macht aber bereits einen sehr runden Eindruck. Das persönliche Radio funktioniert ähnlich wie last.fm, der Empfehlungsmechanismus trifft aber eher meinen Geschmack. Leider gibt es bislang noch keine iPhone-Applikation. Auf Golem.de steht mehr über die Funktionsweise des Dienstes: Aupeo – Last.fm-Konkurrent offiziell gestartet
Jetzt also doch: Mein Nokia E61i wurde durch das iPhone 3G ersetzt – und nicht, wie ursprünglich geplant, durch ein Nokia E71. Das iPhone hat zwar immer noch keine “echte” Tastatur, aber für das Problem der fehlenden Synchronisierung mit den Outlook-Aufgaben habe ich eine Lösung gefunden. Und die sieht so aus:
Kostenlosen Account bei Toodledo.com einrichten. Toodledo ist eine webbasierte Aufgabenverwaltung und meiner Meinung nach die beste Lösung in diesem Bereich.
Bei der Suche nach einer vernünftigen Screensharing-Lösung bin ich mittlerweile bei dem Start Up Mikogo hängengeblieben. Mikogo liefert eine hervorragende Bildqualität, ist als Skype-Plugin verfügbar und ermöglicht auch das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten mittels Remote Control. Der Preis ist ebenfalls unschlagbar: Mikogo wird – zumindest bislang – als Freeware angeboten. Einziger Haken: Das Programm ist bislang nur für Windows verfügbar.
SlideRocket zeigt das wahre Potential webbasierter Software. Die Anwendung bietet getreu dem Motto “Lack of features is not a feature” alle Funktionen, die man zum Erstellen von Präsentationen benötigt – inklusive der aus Keynote bekannten 3D-Effekte. Wirklich spannend ist das, was SlideRocket darüber hinaus bietet. Zum Beispiel:
TEAM BUILD – Build slides with your team independently or together with virtual check-in/check-out.
LIBRARY – Store and access all your assets and slides in one place. Slides, images, video, audio and animations at your fingertips.
ASSETS – Import assets from free services like Flickr or Yahoo or purchase professional stock photography.
COMMUNITY – Publish your presentation to the SlideRocket online community and welcome the wisdom of the masses.
DATA – Flow external data sources directly into your SlideRocket tables and charts.
PRESENTATION METRICS – See who is viewing your presentation, where they viewed it, who they’ve shared it with, which slides they looked at and for how long.
EMBED – Syndicate your ideas and embed your presentation in a web page or blog.
OFFLINE CLIENT – Synchronize your presentations for offline presenting.
Plugins zur Einbindung externer Anwendungen und Datenquellen werden ebenfalls unterstützt, die Integration von Angeboten wie Statista.org dürfte somit nicht lange auf sich warten lassen. Und: Dank RSS können die Zahlen automatisch aktuell gehalten werden, die Präsentation bleibt automatisch topaktuell.
Alle Features findet Ihr hier in der Übersicht. Bislang ist SlideRocket (leider) noch in der Closed Beta, ich bin wirklich gespannt auf das fertige Produkt.
Getestet und für gut befunden: Mozy.com erledigt das leidige Thema “regelmäßig Backups erstellen” auf ziemlich elegante Art und Weise: Mit einem kleinen Programm, das im Hintergrund läuft und automatisch geänderte Dateien mit einer 128-bit SSL Verschlüsselung auf die Mozy-Server kopiert. Auf dem Server sind die Dateien mit einer 448-bit Blowfish Verschlüsselung geschützt.
Alle Dateien lassen sich im Falle eines Festplattencrachs oder Notebookdiebstahls mit wenigen Klicks wiederherstellen. Außerdem lassen sich einzelne Dateien, die zum Beispiel versehehentlich gelöscht wurden, direkt im Explorer (rechte Maustaste) zurückholen.
2 GB Speicher sind in dem Tarif “MozyHome Free” kostenlos (bei der Anmeldung über diesen Link gibt es zusäzlich stolze 256 MB ;-) unbegrenzten Speicher für private Nutzer bietet der MozyHome Account für $ 4.95 pro Monat. Die Backup-Software ist für Windows und Mac verfügbar.
Klar, Online-Backups sind nicht jedermanns Sache, aber wenn es um die Sicherung der Urlaubsfotos o.ä. geht ist Mozy ein wirklich praktischer Dienst.
Übrigens: Wer nach einer Lösung sucht, um Dateien zwischen mehreren Rechnern zu synchronisieren, sollte sich den kostenlosen Service Dropbox einmal genauer anschauen.
Ich habe seit einigen Tagen den Firefox 3.0 als Release Candidate (bzw. vorher die Beta 5) im Einsatz und bin begeistert – es gibt viele kleine Neuerungen, die wirklich praktisch sind. Insbesondere:
Schnellerer Seitenaufbau und geringerer Speicherverbrauch
Livesuche in der Adressleiste: Anhand von Verlauf und Lesezeichen werden die Eingaben automatisch vervollständigt. Extrem praktisch!
Intelligente Ordnerfür Lesezeichen: Ordner mit z.B. den meistbesuchen Seiten
Alle neuen Features sind auf mozilla.com aufgeführt. Firefox 3 RC kann man hier herunterladen. Diese Version läuft auf meinem System (bislang) zuverlässig, allerdings funktionieren viele Erweiterungen noch nicht. Die finale Version soll im Juni erscheinen.
Wer lediglich einen Blick auf den Firefox 3.0 werfen und dabei seine bestehende Installation nicht antasten möchte, kann sich bei Carsten Knobloch den Portable Firefox 3.0 RC1 downloaden. Selbiger wird einfach per FirefoxLoader.exe gestartet und läuft somit problemlos neben der bestehenden Installation.