PicLens nennt sich eine Browsererweiterung von Cooliris, die Bilder von Flickr, Facebook, Picasa, Yahoo Google Image Search dreidimensional darstellt. In erster Linie ist das zwar eine optisch ansprechende Spielerei, in zweiter Linie aber auch ziemlich praktisch: Auf diesem Weg lässt sich wesentlich schneller durch größere Bildbestände blättern fliegen. Am besten einfach mal ausprobieren oder das Demo-Video auf der Website angucken. Funktioniert mit dem Firefox, dem IE und mit Safari.
www.piclens.com

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, nun ist es also soweit: Mit Chirp gibt es jetzt auch einen sozialen Screensaver (man könnte jetzt auch Screensavr schreiben, aber Web 2.0-Wortspielchen sind doch irgendwie sowas von 2007). Der Bildschirmschoner stellt Fotos und Statusmeldungen von Flickr, Facebook und Twitter in einer hübschen Slideshow dar. Wer also meine Twitter-Belanglosigkeiten auch in seiner Pause genießen möchte, wird um eine Installation nicht herumkommen.
www.chirp.com

Für viele Leser/innen vermutlich ein alter Hut, für alle anderen möglicherweise ein nützlicher Hinweis: Firefox bietet die Möglichkeit Schlüsselwörter für Bookmarks anzulegen. Hierzu klickt man im Lesezeichenmanager einfach mit rechts auf ein Lesezeichen,um zu den “Einstellungen” zu gelangen.

In diesem Dialog könnt Ihr unter “Schlüsselwort” ein beliebiges Wort eintragen und den Eintrag mit “OK” speichern. Ab sofort könnt Ihr die entsprechende Seite aufrufen, indem Ihr das Schlüsselwort in die Adressleiste des Browsers eingibt. Das kann beim Surfen recht praktisch sein und Zeit sparen. Ich habe zum Beispiel für die wichtigsten Lesezeichen den ersten Buchstaben des Angebots als Schlüsselwort hinterlegt. Auf diesem Weg gelange ich mit “f” zu Facebook, “t” führt mich zu Twitter, “g” zu Google etc. Alternativ lässt sich zum Beispiel auch der Name des Angebots als Schlüsselwort definieren: Statt “www.google.de” reicht dann die Eingabe von “google”.
Weiter geht es nach der Weihnachtspause mit einem Download-Tipp (nicht nur) für Blogger und Webdesigner: Wer öfters Screenshots von Websites erstellt, sollte sich die Firefox-Erweiterung Screengrab! einmal genauer anschauen. Mit Screengrab können direkt aus dem Firefox heraus Screenshots erstellt werden. Dabei lässt sich entweder die gesamte (vollständige!) Seite, der sichtbare Bereich oder ein frei definierbarer Bereich abfotografieren und als PNG- oder JPG-Datei speichern. Der größte Vorteil im Vergleich zu (wenn auch mächtigeren) Programmen wie Winsnap: Es muss kein gesondertes Programm geladen werden – ein Klick auf das Icon in der Statuszeile des Browsers genügt.
Download: Screengrab! bei mozilla.org
Mit der Freeware RocketDock lässt sich ein klein wenig Mac OS-Charme unter Windows 2000 / XP / Vista abbilden. Das Programm klebt eine Icon-Leiste an den Bildschirmrand, die mit dem Mauszeiger in den Vordergrund geholt wird und ziemlich nett animiert ist. Auf der Website des Herstellers gibt es ein Video, auf dem das Programm in Aktion zu sehen ist. Jaja. man braucht sowas nicht unbedingt, aber es sieht wirklich schick aus ;-)

Für Besitzer von Windows Mobile-Geräten: Flexmail 2007 ist ein empfehlenswerter E-Mail Client, der wesentlich mehr kann als der vorinstallierte Posteingang – unter anderem E-Mail Regeln, HTML-Mails, mehrere Signaturen, SSL-Support, Vorschaufenster und Push E-Mail basierend auf Imap-Idle. Das Programm kostet $29.95 – ich nutze es seit einigen Monaten und bin absolut zufrieden.
Twitter in Kombination mit dem Cellity Tweeter (eine kleine Java-Anwendung für das mobile Twittern) macht irgendwie immer mehr Spaß – und nicht nur das, manchmal kann es sogar richtig praktisch sein:
Rob von trnd twittert auf der next07, dass er sich gerne mal mit den Jungs von mymuesli.com unterhalten würde. Einige Minuten später stelle ich fest, dass Hubertus Bessau von mymuesli zufällig rechts neben mir sitzt, während Rob links neben mir Platz genommen hatte. Ich musste also nur noch die beiden Herren aneinander vorstellen…
Zugegeben: Nur eine kleine Anekdote. Sie zeigt aber denke ich recht gut, dass es bei Presence-Diensten wie Twitter nicht um die insbesondere von den klassischen Medien häufig gestellte Frage “Wer soll das denn alles lesen?” geht (die ich angesichts der Zeitschriften-Anzahl ohnehin nicht nachvollziehen kann). Auch der berühmte Vorwurf “Dafür interessiert sich doch eh niemand!” liegt natürlich völlig daneben: Für die Twitter-Nachricht von Rob dürften sich höchstens die Leute interessiert haben, die auf der next anwesend waren – na und?
Noch immer nicht überzeugt? Der Webworkblogger hat 17 sinnvolle Anwendungsideen für Twitter – und es bringt doch etwas!
Das hier kann ziemlich viel Spam aus der Mailbox fernhalten:
In Outlook kann man unter Extras / Optionen / Jung-E-Mail / International Mail-Codierungen und Top-Level Domains blockieren. Wer also ohnehin keine Mails aus Kirabati oder so erwartet, kann die entsprechende Top-Level Domain einfach blockieren.

Entweder habe ich das bislang übersehen oder dieses Feature ist neu in Outlook 2007… (via lifehacker.com)
Das WordPress PDA-Plugin sorgt dafür, dass ein WordPress-Weblog auch auf mobilen Endgeräten vernünftig dargestellt wird. Praktisch: Der PDA-Browser wird automatisch erkannt, d.h. es bedarf keiner gesonderten URL für die mobile Nutzung. Die deutschsprachige Version des Plugins habe ich gerade installiert und wie es aussieht funktioniert es einwandfrei.


Haben wollen? Hier entlang.