Kategorie-Archiv: Suchmaschinen

Hallo Brand-Manager: Deine Marke kann von jedem editiert werden

Steve Rubel hat die Bedeutung von Wikipedia für das Suchmaschinen-Marketing analysiert:

Wikipedia articles on the top 100 advertisers in the U.S. are consistently among the most highly ranked pages in Google on direct searches.

Rubels wichtigste Erkenntnisse:

  • On average, Wikipedia articles for the top 100 brands appear as result number 11 out of thousands. This is just shy of the magic number 10 required to make Google’s first page of results. However, many brands have Wikipedia articles in the first 10 results. Some even have them in in the top five.
  • The more domains you have with your name, the less likely you have Wikipedia all up in your grill. The more unique your brand is, the more likely its relevant Wikipedia article will rank high on Google
  • Results are similar on MSN, Yahoo and Ask, though they’re not documented here. I focused on Google since it’s the market share leader

Steve Rubel: Study: Wikipedia Dominates Brand Search Results

In den deutschsprachigen Ergebnissen scheint es übrigens ganz ähnlich auszusehen, wenngleich meine Stichprobe nur 10 Marken umfasst ;-)

Coming up next: Die Unternehmen schicken wieder ihre Praktikanten los, um die Wikipedia-Artikel schön zu editieren.

P.S.: Die Überschrift ist etwas reißerisch, ich weiß ;-)

Kostenloses Onlinehandbuch der Suchmaschinenoptimierung

Johannes Siemers, der Autor des Weblogs Internetmarketing-News.de, hat vor einiger Zeit ein kostenloses Onlinebuch mit zahlreichen Tipps für die Suchmaschinenoptimierung veröffentlicht. In dem Buch behandelt er ausführlich Themen wie die Keyword-Recherche, die Indexierung, On- und Offpage-Optimierung sowie Suchmaschinen-Spam. Reinschauen lohnt sich: Onlinehandbuch der Suchmaschinenoptimierung

Neue Experimente bei Google?

Ein Kollege hat gerade etwas interessantes bei Google entdeckt:

zeit.gif

Weiß jemand, seit wann es die Rubriken-Links (rot markiert) gibt und was es damit auf sich hat? Gesehen bei der Suche nach “Zeit“.

Update: Mehr dazu bei SearchEngineWatch: Google Web Site Categories Explored, und Google Testing New User Interface For Web Categories?

Web 2.0 made in Germany: Qype

Ich habe kürzlich eine Einladung für den Beta-Test von Qype bekommen und habe mir den Service in den letzten Tagen einmal genauer angeschaut. Qype ist laut der Eigenbeschreibung der “ideale Ort, um die besten Adressen, Dienstleister und Treffpunkte einer Stadt zu finden, zu empfehlen und andere Menschen zu treffen.” Die Website funktioniert im Grunde wie ein klassisches Verbraucherportal (z.B. Ciao.com), d.h. User können Dienstleister oder Geschäfte kommentieren und bewerten. Der Fokus von Qype liegt aber ganz klar auf regionale Geschäfte oder Dienstleistern, d.h. Angebote “vor Ort”.

Meinungen können mit Tags versehen werden, aus denen sich Tagclouds für Städte bilden. Für Köln sieht das dann zum Beispiel so aus:

Qype

(“Kölsch” wird in der nächsten Zeit sicherlich noch größer werden ;-)

Außerdem kann man jeden Beitrag mit eigenen Fotos versehen – nützlich, insbesondere bei Hotels oder Restaurants. Aktuell gibt es knapp über 2000 Beiträge. Wenn man bedenkt, dass der Service bislang noch eine (mehr oder weniger) geschlossene Beta ist, eine durchaus stolze Zahl. Ein soziales Netzwerk gibt es ebenfalls, damit man sich schnell über neue Empfehlungen von Freunden informieren kann.

Richtig praktisch wird die Geschichte dann, wenn man Qype auch unterwegs auf dem Handy oder auf einem PDA nutzen kann. Schön wäre auch eine Blog-Schnittstelle, damit man direkt aus einem Blog heraus Beiträge an Qype schicken kann. RSS-Feeds und E-mail-Alerts habe ich auch noch nicht gefunden, die kommen aber sicherlich noch.

Insgesamt macht Qype bereits einen guten Eindruck. Wenn es den Machern gelingt, eine aktive Community aufzubauen, kann Qype im Markt der lokalen Suchmaschinen eine durchaus wichtige Rolle spielen – schließlich sucht kaum jemand “blanke” Adressen, sondern empfehlenswerte Geschäfte oder Dienstleister.

Wer eine Einladung für Qype haben möchte, kann sich gerne bei mir melden.
Update: Qype wurde mittlerweile offiziell gelauncht.

Das Team hinter Qype veröffentlicht übrigens auch ein Blog: blog.qype.de

Menschen vs. Suchalgorithmen

Martin Rölls Artikel über die Zukunft des Suchmaschinen-Marketing hatte ich kürzlich bereits verlinkt. Passend dazu gibt es auf Computerwelt.at einen lesenswerten Artikel über Yahoos-Strategie und künftige Website-Bewertungskritieren:

Die Relevanz von Inhalten wird dabei nicht mehr allein von Suchalgorithmen und der Verlinkung einer Website bestimmt, sondern durch die Vorlieben und Interessen des Einzelnen. “Bookmarks, Bewertungen der Sites, Kommentare, Blog-Einträge oder Tags sind seine Instrumente”, erklärte Bradley Horowitz, Director Media und Desktop Search bei Yahoo.

Computerwelt.at: Yahoo sucht seinen Platz im Web.
Die Yahoo-Übernahmen in den letzten Monaten (
Flickr, del.icio.us, Upcoming.org, Webjay etc.) passen dabei natürlich gut ins Bild. Spannend ist dabei sicherlich die Frage, ob und wann Ideen wie Tagging und die personalisierte Suche von der breiten Masse angemommen werden – auch im Hinblick auf die damit verbundene Datenschutzproblematik.

Chitika: Geld verdienen mit den “eMiniMalls”

Chitika eMiniMalls sind im Grunde interaktive AdSense-Anzeigen: Mittels Karteireitern lassen sich innerhalb der Anzeige weitere Informationen, die günstigsten Preise und sogar Produktbewertungen zu einem Produkt abrufen – alles, ohne die Seite verlassen zu müssen. Webmaster werden – genau wie bei AdSense – pro Klick vergütet. Jan Tißler hat auf werbeanzeige.de die wichtigsten Fakten zu Chitika zusammengestellt: Chitika: Geld verdienen mit den “eMiniMalls”

Google erstellt PDA-freundliche Version von Websites

Wer zu faul ist, um ein PDA-, bzw. Handy-freundliches Layout seiner Website zu erstellen, kann sich die Arbeit jetzt von Google abnehmen lassen: Einfach die eigene Webadresse hinter folgende URL hängen:

http://www.google.com/gwt/n?client=ig&u=

Für nicozorn.com sieht das dann zum Beispiel so aus: http://www.google.com/gwt/n?client=ig&u=http://www.nicozorn.com

Das Ergebnis scheint durchaus brauchbar zu sein… (Via Micro Persuasion)

Alternative zu Google AdSense: Mirago Context Stream

Nicht mehr ganz aktuell, trotzdem event. interessant:

Wer nach einer Alternative zum Partnerprogramm Google AdSense sucht, wird event. bei Mirago fündig:

Mirago plc. hat in Deutschland sein neues Produkt Context Stream gestartet. Context Stream ermöglicht Mirago Suchpartnern, Textlinks von Mirago Werbekunden automatisch in ihre Website zu integrieren.

werbeanzeige.de: Mirago startet AdSense-Alternative

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit auf der Website von Mirago.

6000 Journalisten ab 19 Euro

Aus der Reihe “Adwords-Mißgeschicke” präsentieren wir heute den Beweis, dass Journalisten nicht nur käuflich, sondern dabei auch noch sehr günstig sind:

Journalisten günstig einkaufen

Deutschsprachige Social Bookmark-Plattform gelauncht

Das war nur eine Frage der Zeit: Die Haas Media GmbH hat eine deutschsprachige Social Bookmark-Plattform nach dem Vorbild von
http://del.icio.us gelauncht: www.icio.de (Via Webmaster Blog).