Kategorie-Archiv: Wirtschaft & Gesellschaft

Wahre Worte: Execution is key

Ideas are overrated, execution is key.

Lukasz Gadowski (via Techcrunch Europe)

Wahre Worte: Das Internet und die Zensur

The Net interprets censorship as damage and routes around it.

John Gilmore (via Fischmarkt.de)

Video: Renny Gleeson über die Always-on-Gesellschaft

Renny Gleeson hat beobachtet, wie sich der “Always On”-Trend auf unser Verhalten auswirkt. Ich sag nur: “For the love of christ please hang up your fucking phone and drive” :-) (via Koljahebenstreit.de)

HOME: Die Erde von oben

Zwischendurch ein kurzer Filmtipp: Ich gucke mir gerade “HOME” an, ein beeindruckendes und zugleich erschreckendes Luftportrait der Erde von Arthis-Bertrand. Der Dokumentarfilm erscheint zeitgleich auf Youtube, im Kino (25. Juni) und auf DVD und ist wirklich sehenswert! HOME in HD auf Youtube.

home

Wahre Worte: Ideals vs. Strategies

Companies that are driven by ideals, not strategies, are today’s real radical innovators.

Umair Haque in seinem Vortrag “Constructive Capitalism”, den man sich hier anschauen kann: Daytona Sessions – Umair Haque (via Exciting Commerce).

brand eins-Community im openBC

Über das hervorragende Wirtschaftsmagazin brand eins habe ich hier ja schon einige Male geschrieben. Im openBC gibt es jetzt eine Diskussiongruppe für die Leser des Magazins – reinschauen lohnt sich!

Märkte sind Gespräche – und zwar gebührenpflichtige

Das Schwerpunkthema der aktuellen Ausgabe des wunderbaren Wirtschaftsmagazins brand eins ist “Verkaufen”. Mit jeder Menge spannenden Artikeln und klugen Sätzen, wie zum Beispiel:

Eine Ware an den Mann bringen – das war mal ein geflügeltes Wort, hinter dem sich komplexe soziale Prozesse verbargen, die in jedem einzelnen Fall anders gelagert waren. Heute ist der Spruch eine Plattitüde. Klammheimlich haben die Economy-of-Scale-Ideologen dem Kunden den Job des Verkäufers untergejubelt. Wer damit nicht zufrieden ist, kann ja ein Callcenter anrufen.
Märkte sind Gespräche – und zwar gebührenpflichtige.
(Aus: brand eins 04/06, S. 61)

Disclaimer: Ich empfehle in diesem Blog zwar häufig die brand eins, kriege dafür aber kein Geld und leider auch kein Freiabo ;-)

Jetzt neu bei Shell: Service

Shell hat den Tankwart wiedererfunden:

Einfach im Wagen sitzen bleiben während ein freundlicher Herr im Blaumann den Tank füllt, die Scheiben putzt und auch noch nach dem Öl sieht – so kennt man es aus Filmen aus den 60er-Jahren. Der Mineralölkonzern Shell lässt den Tankwart nun noch einmal auferstehen.

Spiegel Online: Bei Shell tankt wieder der Tankwart auf

Bitte mehr davon: Mitarbeiter, die im Supermarkt Tüten einpacken und älteren Kunden beim Einkaufen behilflich sind, Sicherheitspersonal in Bussen und U-Bahnen, mehr Personal statt defekte Ticketautomaten etc…

In der Servicewüste Deutschland ist so etwas nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal, sondern auch ein Kundenbindungsinstrument, eine schöne Story für die Presse und natürlich ein Beitrag gegen die Arbeitslosigkeit. Aber dafür bezahlt doch niemand? Zumindest der Feldtest von Shell verläuft sehr positiv, wie ein Unternehmenssprecher berichtet:

“Viele geben sogar noch Trinkgeld.” Die ersten Ergebnisse seien viel versprechend. “Wir können uns gut vorstellen, das Konzept eines Tages deutlich auszudehnen.”

Das Zitat des Tages

“Ich habe gar nichts – außer gute Laune.”

Außenminister Joschka Fischer auf die Frage, ob er einen neuen Job habe (Interview in der “taz“, gefunden bei Spiegel Online: Fischer-Interview: “Ich will hinten sitzen, nachdenken und schweigen”).

Just do it?

Nike bietet in den USA die Möglichkeit an, sich seine “eigenen” Turnschuhe erstellen zu lassen. Auf die Schuhe kann man sich zum Beispiel seinen Namen oder ein Lebensmotto drucken lassen. Das Wort “Sweatshop” will Nike aber lieber nicht unterhalb des Swoosh-Zeichens gedruckt sehen:

Warum Jonah H. Perettis Turnschuhe nicht »Sweatshop« heißen. Eine Dokumentation aus dem Internet

(Via Max Zorno: Supermarken mit outgesourcter Produktion: Alles nur Fassade?, Kommentare)