Es gibt keine “Generation kostenlos”
Marcel Weiss hat in einem wunderbaren Artikel auf netzwertig treffend erläutert, warum es keine “Generation kostenlos” (oder auch “Gratismentaliät”) gibt und auf das eigentliche Problem hingewiesen:
Statt darüber nachzudenken, warum die kostenpflichtigen Archive und Nachrichtenangebote aufgegeben wurden, statt darüber nachzudenken, was man anbieten kann, wofür Menschen bezahlen wollen, statt die neue Welt zu betrachten und zu schauen, wo man seinen Platz darin finden kann, wird eine diffuse Schuldzuweisung formuliert.
Den ein oder anderen Lichtblick gibt es dennoch: So bietet die New York Times ihre Inhalte nicht nur kostenlos an, sondern öffnet sogar die Schnittstellen zu ihren Datenbeständen.
Erwähnenswert finde ich dann noch, dass die oben erwähnte “Generation kostenlos” pro Jahr zum Beispiel schätzungsweise eine Milliarde (!) US-Dollar für iPhone-Applikationen ausgibt.
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