Die Ratgeber-Community gutefrage.net konnte seit dem Start im Jahr 2006 eine beeindruckende Wachstumsstory hinlegen und erreicht mittlerweile 19 Mio. Visits mit 43,8 Mio. Page Impressions (IVW 08/2009 ). Auf dem Community Summit in Hamburg habe ich den Geschäftsführer Markus Wölflick kennengelernt. Markus war so freundlich, mir für das Blog ein paar Fragen zu Gutefrage.net zu beantworten.

Markus, Du bist Gründer und Geschäftsführer von gutefrage.net. Kannst Du kurz die Idee des Angebots vorstellen?
Markus Wölflick: Die Idee von gutefrage.net ist eigentlich sehr einfach: Jeder steht im Alltag schon mal vor Fragen wie „Wie kann man Farbspuren auf der Tapete beseitigen?“ oder „Wie merke ich, dass der Motorradhelm sitzt“ . Leider können diese oft weder der Freund noch das Lexikon beantworten, da es bei den Fragestellungen um Erfahrungen geht, nicht um Wissen. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Menschen, die über ein ungeheuren Erfahrungsschatz verfügen, auf bestimmten Gebieten wahre Experten sind und dieses Know-how gerne an andere weitergeben. Und genau für diese beiden Fraktionen – die Antwortsuchenden und -gebenden – haben wir gutefrage.net entwickelt.
Auf der Plattform können registrierte User kostenlos Fragen zu den verschiedensten Themenbereichen des alltäglichen Lebens stellen – von Karrierethemen, über Hobby und Technik bis hin zum Hausbau – und erhalten kurze Zeit später kompetente Antworten, Tipps und persönliche Erfahrungen von der Community. Dank des rapiden Anstiegs der Themenvielfalt ist gutefrage.net heute aber natürlich auch ideal für Recherchen geeignet, die tolle Ratschläge, Ideen und Impulse liefern. Diese Grundideen behalten wir bei allen Entwicklungen stets im Auge und konzentrieren uns im Wesentlichen auf den Kern der Plattform.
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Endlich: produki wurde heute aus der Closed Beta entlassen und ist ab sofort unter www.produki.de für alle zugänglich. Hinter uns liegen wirklich spannende Monate, viele Diskussionen und gelegentlich ziemlich wenig Schlaf.
Vielen, vielen Dank an alle Beta-Tester, Journalisten, Blogger und Twitterer, die über produki geschrieben haben (sogar bis in die Zeitung mit den vier großen Buchstaben haben wir es mit unserem kleinen Start Up geschafft ;-) Was sich auf produki in der letzten Zeit getan hat, steht im produki Blog und noch mehr News gibt es in den produki Tweets.
Was war nochmal produki? produki steht für Produkt-Wiki und ist eine Website, auf der gemeinschaftlich Informationen zu Produkten gesammelt und bewertet werden. Netzwertig hat im vergangenen Jahr eine ausführliche Review veröffentlicht: Endlich alle Informationen und Tipps zu Produkten an einer Stelle. Eine wunderbare Video-Review hat Mark Ralea erstellt: Eikyo Screencast: Vorstellung von Produki
So, morgen auf der next-Party wird dann erstmal ordentlich gefeiert ;-)
www.produki.de
Der Internet World Kongress 2008 war wie jedes Jahr vollgepackt mit spannenden Vorträgen und zahlreichen interessanten Gesprächen. Mein persönliches Highlight war der Vortrag von Dr. Alexander Linden, CEO der HumanGrid GmbH. Dr. Linden hat zum Thema “Crowdsourcing – Neue Möglichkeiten der Verarbeitung und Erzeugung von Daten” referiert und aufgezeigt, dass Crowdsourcing weitaus mehr Potential bietet, als zum Beispiel mit einem Wettbewerb einen neuen Slogan zu suchen.
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Richtig nah dran ist ein Branchen-Blog dann, wenn es über Deine Geschäftsidee schreibt, bevor Du es selbst tust – so wie zum Beispiel aktuell Jochen Krisch, der auf Exciting Commerce über produki gebloggt hat. Produki ist ein Projekt, an dem ich gemeinsam mit Roland Schäfer und Christian Clever arbeite.
Der Name setzt sich zusammen aus Produkt und Wiki und ist genau das: Ein Wiki für Produkte und noch ein wenig mehr: Eine Plattform, auf der die besten Tipps und Informationen zu Produkten gesammelt, strukturiert und bewertet werden.
Produki soll dabei nicht „Yet another Einkaufsberater“ werden , sondern in erster Linie den After-Sales Bereich abdecken, d.h. den Usern weiterhelfen, die ein Produkt bereits besitzen und jetzt Fragen zu diesem Produkt haben. Mehr dazu dann in Kürze ;-) Die Closed Beta wird voraussichtlich im Mai August starten. Wer dabei sein möchte, kann sich unter www.produki.de anmelden.
Da unser Slogan (zu recht) schon diskutiert wurde, noch einmal zur Erläuterung: Der Satz “Wir lieben Lebensmittel Fliegen Autos Kino ‘s frisch Pflanzen Technik es Produkte” war der Titel unserer Präsentation auf dem Webmontag in Bonn und ist nicht unser finaler Slogan.
Natürlich freuen wir uns über Beta-Tester, Ideen, Kritik und gerne auch … Slogan-Vorschläge ;-)
Nachtrag: produki twittert und bloggt jetzt auch.
Mit Kolja Hebenstreit habe ich gestern über die kürzlich gelaunchte Plattform Absolventa gesprochen. Auf Absolventa “bewerben” sich Unternehmen bei Hochschulabsolventen, der Bewerbungsprozess wird also umgedreht. Die Idee stammt von Jan Beckers (Autor bei Gruenderszene.de), umgesetzt wurde sie von den Geschäftsführern Christoph Jost, Henning Peters und Pascal Tilgner. Neben Kolja ist auch Lukasz Gadowski als Business-Angel mit an Bord – so verwundert es dann auch nicht, dass Absolventa mit StudiVZ kooperiert ;-)
www.absolventa.de
Die clevere Idee zeigt, dass im Recruitment-Bereich trotz der etablierten Player noch jede Menge Potential für junge Unternehmen vorhanden ist, zumal es abgesehen von dem Xing Marketplace in Deutschland in der letzten Zeit wenig Innovationen in diesem Bereich gab. In diesem Zusammenhang ist auch das amerikanische Unternehmen simplyhired erwähnenswert, deren Stellenanzeigen als Whitelabel-Lösung und via XML API in die eigene Website eingebunden werden können (natürlich inklusive Partnerprogramm.) Für Nischen-Websites und Blogs sicherlich eine interessante und sinnvolle Monetarisierungsmöglichkeit…
Der Berater Hugo E. Martin veröffentlicht seit langer Zeit ein lesenswertes Blog mit Einschätzungen, Trends und Entwicklungen in den Print- und Online-Medien. Beim Werbeblogger (auch an dieser Stelle: Viel Erfolg für den Unternehmensstart!) bin ich über ein interessantes Video-Interview gestolpert, das Media-Treff.de auf der OMD mit Herrn Martin geführt hat:
[sevenload KXXF3Jm]
Link: sevenload.com
Internetworld.de berichtet heute über die Entwicklung von Netmoms.de:
Das Konzept der Web-2.0-Plattform für Mütter ist offenbar genau das, was die Zielgruppe schon immer gesucht hat. Fünf Monate nach dem Start zählt die Community externer Link in neuem Fenster folgt Netmoms.de rund 200.000 registrierte Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit haben sich die Nutzerzahlen in sechs Wochen verdreifacht.
Ich habe Dr. Stephanie Staar, eine der Gründerinnen von Netmoms, gefragt, was im Marketing-Bereich für den Aufbau der Community unternommen wurde – und freundlicherweise umgehend eine Antwort erhalten:
Wir haben sowohl SEO wie auch SEM genutzt (allerdings haben wir uns hier sehr stark auf günstige Key Words limitiert und sowas wie “Schwangerschaft” ausgelassen, da für uns als eher offene Community zu teuer), haben mit vielen mütter- und familienaffinen Seiten Kooperationen geschlossen und hatten das Glück einer positiven Berichterstattung in verschiedenen Mütterblogs.
Im offline/ viralen Bereich arbeiten wir vor allem mit den genannten Local Moms zusammen, die uns in ihrer Stadt oder Region promoten. Dieses Offline Konzept hat über alle Maßen gut gegriffen, wir hatten uns als Ziel bis Jahresende 50 Local Moms gesetzt, jetzt haben wir schon 250 und der Zulauf läßt nicht nach, da sich viele der Mütter einfach mit der Seite identifizieren und das Konzept unterstützen wollen.
www.netmoms.de
Weitere Social Networks mit der Zielgruppe Mütter / Eltern: www.paulsmama.de, www.mamily.de, www.urbia.de, www.eltern.de
Nachtrag: Oliver Gassner hat auf Netzstimmen.de ein Interview mit Stephanie geführt: Stephanie Staar (netmoms.de): Mütter im lokal und im Netz
…im Flickr-Forum:
Soeben haben wir die Einstellung unseres Filtersystems für deutsche Mitglieder unserer Community geändert. Ab sofort können Nutzer mit deutscher Flickr-ID auch Fotos sehen, die als „Mittel“ eingestuft sind. Wie schon mehrmals betont, geht es hier keinesfalls um Zensur, sondern darum, den gesetzlichen Vorschriften in Deutschland zu entsprechen. Diese Vorschriften erlauben zum Beispiel gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) keine öffentliche Darstellung sogenannter jugendgefährdender Inhalte.
Nachdem wir die für uns verfügbaren Optionen in den letzten Tagen geprüft haben, haben wir uns entschlossen, ab heute für unsere Nutzer in Deutschland auch als „Mittel“ eingestufte Fotos anzuzeigen. Diese Entscheidung basiert unter anderem auf dem Feedback, das wir in den letzten Tagen bekommen haben und daher stellen wir Euch nun auch in Deutschland eine zusätzliche Suchfunktion zur Verfügung, die dennoch die gesetzlichen Bestimmungen für den Jugendschutz erfüllt.
Die Kategorie „Eingeschränkt” dagegen bleibt weiterhin für alle die Bilder relevant, die aus rechtlichen Gründen für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind. Die als „Eingeschränkt“ eingestuften Fotos können daher von Nutzern mit einer deutschen Flickr-ID weiterhin ausschließlich persönlich genutzt und gegenwärtig aus rechtlichen Gründen innerhalb der deutschen Flickr-Version weder öffentlich angezeigt noch mit anderen Nutzern mit einer deutschen Flickr-ID geteilt werden.
Währenddessen scheint mein Problem mit dem Flickr-Support kein Einzelfall zu sein. Aber nun gut, mal sehen wie sich die Geschichte weiterentwickelt…
Nachtrag: Wem das Vorgehen von Flickr trotzdem zu blöd ist, findet bei Don einige Flickr-Alternativen. Und noch etwas: Jugendschutz.net hält den Filter von Flickr für unnötig, wie Spiegel Online berichtet.
Flickr hat nicht nur ein Problem im Community-Management, auch dem Support scheint nicht besonders viel an den (zahlenden) Kunden zu liegen – anstatt auf die Zensurvorwürfe zu reagieren, gibt es den Link zur Account-Löschung.
Meine Mail an Flickr:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass Sie flickr für deutschsprachige Kunden zensieren ( http://www.flickr.com/groups/404938@N23/…).
Für dieses Vorgehen habe ich kein Verständnis und werde unter diesen Umständen in den nächsten Tagen zu einem anderem Fotodienst wechseln.
Mit freundlichen Grüßen
Nico Zorn
Die Antwort von Flickr:
Sehr geehrte Herr Zorn,
vielen Dank für Ihre Nachricht an Yahoo! Deutschland. Wir haben eigentlich keine Lust, Ihnen das zu verraten… aber… natürlich können Sie Ihren Account jederzeit löschen. Hier ist ein Link: http://www.flickr.com/profile_delete.gne
Bei weiteren Fragen oder Problemen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Yahoo! Customer Support
Yahoo! Deutschland
“Web 2.0-Angebote nutzt doch eh niemand (oder: nur Freaks)” / “Alles nur ein Hype” / “Geht wieder vorbei” – solche Sätze fallen häufig, wenn man mit Branchenkollegen über das Thema Web 2.0 spricht. Angesichts der aktuellen IVW-Zahlen freue ich mich auf die nächsten Gespräche, denn nach “nutzt doch eh niemand” sehen diese Zahlen nicht gerade aus:
Einen Einstand nach Maß feiert die Studenten-Community “studiVZ” bei der IVW. Mit knapp 2,6 Milliarden Page Impressions im Mai landete die Cyber-Plattform aus dem Stand auf dem ersten Platz der Klickparade. Auf den weiteren Pläten folgen “T-Online” (2,2 Milliarden), “Yahoo” (1,1 Milliarden) und “mobile.de” (1,0 Milliarden). Bei den Visits reicht es für “studivz” mit 80,1 Millionen allerdings nur für Platz sechs. Auf den ersten fünf Plätzen landeten “T-Online” (262,7 Millionen), “MSN” (212,6 Millionen), “ProSieben.de” (147,2 Millionen), “Yahoo” (146,1 Millionen) und “AOL” (88,6 Millionen). Das Verhältnis von Visits zu Page Impressions liegt bei “studivz” bei 32,37.
Deutsche-Startups.de: studiVZ schlägt T-Online