Ich habe schon seit einiger Zeit nach einer vernünftigen iPhone App gesucht, um Google Analytics unterwegs zu nutzen. Nach einigen Fehlgriffen habe ich AnalyticsPro entdeckt.
Das Programm kostet etwas happige € 5,49, liefert die aktuellen Zahlen aus dem Analytics Account und stellt sie optisch ansprechend dar.
Überzeugt hat mich die App aber deshalb, weil sie wirklich alle wichtigen Kennzahlen aus Analytics darstellt (Besucher, Zugriffsquellen, Content, Ziele) – inklusive der Unterkategorien wie Keywords, Betriebssysteme, Suchmaschinen etc.
Seit Ende Juli spiele ich mit dem Apple iPad herum und obwohl es im Netz nun wahrlich nicht an Testberichten mangelt, nachfolgend trotzdem mein subjektiver Eindruck – insbesondere mit Blick auf die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird: Wofür braucht man sowas?
Seitdem ich das iPad habe, hat sich meine Arbeitsweise ein wenig geändert. Ich lese tagsüber kaum noch Artikel oder Blogpostings, sondern speichere interessante Fundstücke mit Read it Later, um sie am Abend in Ruhe auf dem iPad zu lesen.
Praktisch finde ich das iPad deshalb, weil es “das Internet auf den Wohnzimmertisch” holt. Das Gerät ist ideal, um schnell etwas nachzuschlagen, Gästen ein Youtube-Video zu zeigen oder um ein paar Runden zu Spielen.
Sinnvoll ist das iPad auch im Zusammenspiel mit dem neuen Apple TV, da der Tablet PC (genau wie das iPhone) als Fernbedienung für die Set Top Box genutzt werden kann. Die Steuerung funktioniert einwandfrei und schicker als Sonys neue Google TV Fernbedienung ist das Ganze sowieso :-)
Nachteile gibt es natürlich auch: Aktuell unterstützt das iPad noch kein Multitasking (wird mit dem nächsten Firmware Update nachgeliefert), auf dem Display sammeln sich sehr schnell Fingerabdrücke und Flash wird natürlich nicht unterstützt.
Trotzdem: Das iPad macht Spaß! Mittlerweile könnte es sich aber lohnen auf das nächste Update zu warten, das sicherlich wie das iPhone 4 mit einem “Retina Display” ausgestattet wird.
Seit einer Woche spiele ich mit dem Apple iPad rum und bin von dem Gerät begeistert. Ja, es ist “nur ein großes iPhone”, aber das ist genau der Punkt: Es ist das ideale Gerät, um abends auf der Couch oder im Garten gemütlich ein paar Blogs oder Mails zu lesen.
Analytics for iPad (kostenlos)
Super praktisch: Google Analytics auf dem iPad! Die App liefert alle relevanten Kennzahlen und Charts aus dem eigenen Anayltics-Account.
brand eins für iPad (kostenlos, pro Heft € 6,99)
Das Wirtschaftsmagazin brand eins im Originallayout auf dem iPad.
Putpat für iPad (€ 1,59)
Putpat ist eine Art Last.fm für Musikvideos: Die App liefert ein personalisiertes Musikprogramm.
Wetter für iPad (€ 0,79)
Merkwürdigerweise liefert Apple das iPad ohne vorinstallierter Wetterapplikation aus. Dieses Programm ist aber eine gute Alternative.
Facebook Chat HD for iPad (kostenlos)
Leider lässt die offizielle iPad Facebook App noch auf sich warten. Zumindest der Facebook Chat lässt sich aber mit der gleichnamigen App auf dem iPad nutzen.
Mein iPad lässt zwar noch auf sich warten, aber natürlich habe ich mich schon einmal nach einigen sinnvollen Apps umgeschaut und habe bislang das hier gefunden:
Evernote for iPad
Evernote speichert sämtliche Notizen, Websites, Studien, PDFs, Fotos und was weiß ich noch alles in der Cloud. Neben Windows 7, Mac OS und dem iPhone OS gibt es die Software auch für das iPad, was natürlich absolut Sinn macht.
Tweetdeck for iPad
Tweetdeck ist auf meinem Desktop seit vielen Monaten der favorisierte Twitter Client. Ich freue mich darauf die iPad-Version zu installieren.
Dropbox for iPad
Wer das Blog schon länger liest weiß, dass ich ein großer Dropbox Fan bin. Der Dienst ist für mich fast unentbehrlich geworden. Es ist einfach gut zu wissen, dass man von jedem Internetzugang auf seine Dateien zugreifen kann (zum Beispiel auf eine Präsentation, die sich aus unerklärlichen Gründen nicht wie eigentlich geplant auf dem USB Stick befindet ;-). Klasse, dass Dropbox in kurzer Zeit eine iPad-Version vorgestellt hat!
Read it Later for iPad
Das digitale Lesezeichen: Read it Later speichert Websites mit einem Klick in einer “Leseliste” und macht die Texte auf unterschiedlichen Plattformen (auch offline) verfügbar – jetzt auch für das iPad.
Reeder for iPad
Der RSS-Reader Reeder wird zur Zeit in zahlreichen Blogs und Tweets empfohlen. Die iPhone-Version finde ich ganz cool, auf dem iPad macht das Programm aber natürlich noch mehr Sinn.