In der vergangenen Woche durfte ich auf dem Kongress Online Handel 2010 die Fachkonferenz “E-Branding im Netz” moderieren und einen Vortrag zum Thema “Real-Time-Branding – Marken im Echtzeitweb” beisteuern.Wie immer nachfolgend die Folien meines Vortrags:
Social Networks integrieren Webmail
MySpace hat es vorgemacht und für seine Mitglieder ein Webmail-Angebot gelauncht. Die weiteren Social Networks werden früher oder später folgen müssen, denn wer sucht sich schon gerne seine Kommunikation in etlichen Networks und Communities zusammen? Mehr dazu im Email Marketing Blog: Social Networks und die E-Mail: Wann kommt @facebook.com?
Ich habe für die aktuelle Adzine-Ausgabe (03/09) ein paar Gedanken zum Thema Twitter im Online-Marketing beigesteuert, das ich meinen treuen Leser/innen natürlich nicht vorenthalten möchte:
„Twitter? Das ist doch reine Zeitverschwendung!“ „Banalitäten in 140 Zeichen!“ „Das ist ein Hype, der bald wieder vergessen ist.“ Solche und ähnliche Aussagen hört man oft, wenn man sich über den Microblogging-Dienst unterhält. Dabei wird vergessen, dass Twitter-Nachrichten (Tweets) nichts anderes als Gespräche sind – und Gespräche können langweilig, interessant, unterhaltsam oder banal sein.
Wer Twitter im Marketing nutzen möchte, sollte sich diese Tatsache immer wieder vor Augen führen: Twitter ist zunächst einmal kein „Marketing-Kanal“, sondern ein Ort für Gespräche. Und so lassen sich die Prinzipien für erfolgreiches Networking aus dem „Real Life“ auch auf Twitter übertragen: Wer möchte, dass ihm jemand zuhört, sollte etwas Interessantes zu erzählen haben – und nicht bloß plumpe Werbung machen. Oder würden Sie beim Mittagessen mit einem potentiellen Kunden Ihre letzte Pressemitteilung vorlesen?
Bieten Sie Ihren Zuhörern (beziehungsweise Followern) einen Nutzen – beispielsweise in Form von Links zu interessanten Websites, Veranstaltungshinweisen oder Literaturempfehlungen. Zum Networking gehört auch, gelegentlich eine persönliche Anekdote zu erzählen – so kann ein Tweet über das eigene Hobby beispielsweise ein Anknüpfungspunkt für ein Gespräch sein.Überlegen Sie auch, wie Sie andere Twitter-Nutzer unterstützen können. Vielleicht berichtet jemand über ein Problem, zu dessen Lösung Sie etwas beitragen können? Oder aber Sie stellen andere interessante Twitter-Nutzer vor.
Der so genannte „Followfriday“ hat sich bei vielen Twitter-Nutzern als Ritual etabliert. Hierbei werden jeden Freitag die Benutzernamen von empfehlenswerten Twitterern veröffentlicht und mit dem Tag #followfriday gekennzeichnet. Wer von Twitter profitieren möchte, muss also zunächst einmal in Vorleistung gehen – auch das ist im „klassischen“ Networking nicht anders.
Wer beruflich viel twittert, sollte sich Seesmic Desktop einmal genauer anschauen. Die Adobe Air Anwendung bietet eine Reihe von Features, die (nicht nur) im beruflichen Alltag extrem praktisch sind. Als da wären:
Verwaltung von beliebig vielen twitter-Accounts
Speichern von Suchanfragen: Ideal für das Monitoring
Userlists: Gruppierung von Usern, damit die Übersichtlichkeit nicht verloren geht
Die meisten Features bietet das (optisch sicherlich ansprechendere) Tweetdeck zwar auch – dort fehlt aber leider die Unterstützung von mehreren Accounts.
Seesmic Desktop befindet sich aktuell zwar erst in Version 0.2, läuft bei mir aber seit einigen Tagen einwandfrei und kann kostenlos heruntergeladen werden. Für den geschätzten Leser dürfte es keine Überraschung sein, dass sich auf produki noch mehr Infos über Seesmic Desktop finden ;-)
Wie angekündigt war ich Anfang der Woche in Wiesbaden auf dem Online Marketing Gipfel 2009. Insgesamt war es eine wirklich gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Vorträgen und spannenden Gesprächen, die ich ansatzweise in meinen Tweets dokumentiert habe.
Die Slides zu meinem Vortrag “Conversational Marketing – Wie das Social Web das Marketing revolutioniert” möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten.
Es gibt dutzende Möglichkeiten, um unterwegs mit dem iPhone zu twittern – aber die mit Abstand komfortabelste Möglichkeit ist meiner Meinung nach das Programm Tweetie.
Die Vorteile:
Verwaltung von beliebig vielen twitter-Accounts
aufgeräumte Oberfläche (Look & Feel der iPhone SMS-Anwendung)
Uer als neue Follower hinzufpgen
Links werden automatisch via bit.ly gekürzt
Oberfläche lässt sich anpassen (Themes, Schriftgröße)
Replies, Direct Messages und Favorites werden angezeigt
Widescreen-Keyboard (kann in den Settings aktiviert werden, ist allerdings unabhängig von der Lage, d.h. das Widescreen-Format wird auch dann angezeigt, wenn das Gerät vertikal gehalten wird).
Tipps für PPC-Anzeigen
Wie textet man erfolgreiche Pay per Click-Anzeigen? David Szetela von Searchenginewatch.com hat ein paar Empfehlungen: Killer PPC Ads: The Fundamentals
Twittern mit twhirl
Drüben im produki-Blog habe ich ein paar Zeilen dazu geschrieben, warum ich seit einigen Tagen mit dem Desktop-Client twhirl meine Tweets absetze: twhirl – der ideale twitter-Client?